Analyst: durchschnittlicher iPhone Verkaufspreis bleibt konstant

| 8:55 Uhr | 0 Kommentare

Entgegen der Annahme manch anderer Börsenexperten rechnet der Analyst Amit Daryanani von RBC Capital Markets mit gleich bleibenden durchschnittlichen Verkaufspreisen für die aktuell neuste iPhone-Generation.

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Laut einer RBC-Umfrage wollen dieses Jahr mehr iPhone-Nutzer upgraden als im letzten Jahr bei der Einführung des iPhone 6s. Ein weiterer Grund: Die Nachfrage nach dem größeren, 5,5-Zoll iPhone 7 Plus ist auch stärker als bei der Vorgänger-Generation. Rund 46 Prozent aller Kauf-Interessenten sprachen sich für das iPhone 7 Plus statt für das iPhone 7 aus.

Außerdem hat Apple den preislichen Abstand zwischen dem Plus-Modell und dem kleineren iPhone 7 erhöht – im Vergleich zum iPhone 6s und 6s Plus sowie auch zwischen dem iPhone 6 und dem 6 Plus. Hier betrug der Preisunterschied 100 US-Dollar. Zwischen iPhone 7 und iPhone 7 Plus wurde er auf 120 Dollar angehoben. All das liest Daryanani als Hinweis darauf, dass der durchschnittliche iPhone Verkaufspreis gleich bleibt, auch wenn Apple im Frühjahr das verhältnismäßig preiswerte iPhone SE auf den markt gebracht hat.

Wall Street bleibt skeptisch

Daryananis Kollegen an der Wall Street sehen die Sache anders. Der durchschnittliche Verkaufspreis werde über die Weihnachtszeit um 5 bis 10 Prozent sinken, so der Konsens unter den Analysten.

Nachteilig auf die Bilanz Apples wirke sich die Anhebung der Einstiegs-RAM-Speicherkapazität von 16 auf 32 Gigabyte aus, so Daryanani. Mit diesem Schritt habe sich Apple keinen Gefallen getan. Viele Käufer werden sich mit dem Minimum zufrieden geben und nicht mehr zu einer größeren Kapazität tendieren, glaubt der Experte. Somit entziehe sich Apple zusätzlichen Einnahmen, die entstehen würden, wenn man die Mindestspeichergröße niedriger und damit knapper angesetzt hätte. Dieser Punkt war bereits schon vorher kritisiert worden.

Verkaufsrekord in Aussicht

Auch hinsichtlich der Absatzzahlen liegt RBC über dem Börsenkonsens der Wall Street. Dieser geht für das laufende vierte Quartal von 75 Millionen verkauften iPhones weltweit aus. Daryanani setzt höher an: Mit 79 Millionen könne Apple zwischen Oktober und Dezember rechnen. (via)

Kategorie: iPhone

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