Samsung und LG kämpfen um OLED-Aufträge für iPhones

| 15:33 Uhr | 0 Kommentare

Die beiden Konkurrenten Samsung und LG sollen sich einen harten Kampf um einen Vertrag mit Apple liefern. Es geht um OLED-Displays für das iPhone 8. Für das nächste Apple-Smartphone sind flexible Displays im Gespräch. Laut BusinessKorea haben die beiden Konzerne insgesamt 11,6 Millionen Dollar in die Display-Fertigung investiert – im laufenden Jahr allein.

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LG will aufholen

Aktuell stellt Samsung den Löwenanteil bei der Produktion von kleinen und mittleren OLED-Screens, das heißt für Smartphones und Laptops. Rund 95 Prozent der globalen Produktion soll der südkoreanische Hersteller tragen. Monitore und Fernsehgeräte nicht mitgezählt. Angesicht eines solch erschlagenden Marktanteils ist Konkurrent LG stark gefordert. LG nimmt die Herausforderung an und baut derzeit an der weltweit größten OLED-Fabrik.

Dabei sind Samsung und LG nicht die einzigen, die um OLED-Aufträge von Apple wetteifern. Auch Sharp, das im Besitz von Foxconn steht, und Applied Materials bewerben sich in Cupertino. Apple steht somit auf einer komfortablen Verhandlungsposition, kann die verschiedenen Anbieter gegeneinander ausspielen. Eventuell werden die Aufträge auch auf mehrere Lieferanten verteilt.

OLED-Frage noch offen

Bei allen Plänen der Hersteller – es ist noch gar nicht sicher, wie viele OLED-Screens Apple überhaupt benötigen wird. Der iPhone-Hersteller könnte komplett auf OLED umschwenken oder nur einen Teil der neuen iPhones mit dieser Technik ausstatten. Einige Analysten vermuten, dass Apple die OLED-Screens für das iPhone 8 Plus vorbehält und das iPhone 8 erst später folgen wird. (via)

Kategorie: iPhone

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