Teardown: MacBook Pro 2016 (ohne Touch Bar) auseinandergeschraubt

| 9:03 Uhr | 1 Kommentar

Vor wenigen Tagen haben wir euch bereits einen Appetizer auf das Gehäuseinnere des neuen MacBook Pro 2016 gegeben und festgestellt, dass sich die SSD tauschen lässt. Allerdings haben wir bereits auf das Teardown von iFixit gewartet. Die Reparatur-Experten verstehen es, sich Schritt für Schritt durch das Innenleben eines Gerätes zu „kämpfen“ und die einzelnen Komponenten ans Tageslicht zu befördern.

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So sieht es im Inneren des MacBook Pro 2016 (ohne Touch Bar) aus

Wir haben bereits darauf gewartet. Nun liegt das Ergebnis vor. Die Reparatur-Experten von iFixit haben sich das neue MacBook Pro 2016 (ohne Touch Bar) geschnappt und fein säuberlich auseinandergeschraubt. Die Fotos und Erkenntnisse möchten wir euch natürlich nicht vorenthalten.

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iFixit hat das neue MacBook Pro 2016 (ohne Touch Bar) zerlegt. Die Kollegen nennen das Gerät die „Escape Edition“, da es im Vergleich zum MacBook Pro 2016 (mit Touch Bar) eine physikalische Escape-Taste besitzt.

Bereits beim Öffnen des Gerätes wird klar, dass Apple das Gehäuseinnere im Vergleich zum Vorgängermodell deutlich überarbeitet hat. Im Übrigen mussten nur sechs Schrauben gelöst werden, um die Gehäuseunterseite zu öffnen. Im Anschluss daran hat sich iFixit im Innenraum Schritt für Schritt vorgearbeitet. Dabei muss allerdings ein bestimmter Weg eingehalten werden, das Komponente X nicht entnommen werden kann, bevor Komponenten Y noch nicht deinstalliert wurde. Bevor man zum Beispiel an den Akku gelant, muss das TrackPad entnommen werden.

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Beim neuen 13 Zoll MacBook Pro (ohne Touch Bar) verbaut Apple einen 54,5Wh Akku. Dieser besitzt rund 27 Prozent weniger Kapazität als beim Vorjahresmodell, verfügt „nur“ über drei anstatt sechs Zellen, bietet jedoch die gleiche Akkulaufzeit. Beim weiteren Vorgehen kann iFixit bestätigten, dass sich die SSD des Gerätes entnehmen lässt und nicht fest mit dem Logic Board verlötet ist. Apple setzt zwar auf einen neuen SSD-Controller, der für die wahnisinnigen Lese- und Schreibgeschwindigkeiten sorgt, dies sollte uns jedoch nicht weiters stören.

Stück für Stück kämpft sich iFixit weiter vor und stolpert dabei auch über die neue Tastatur. Seit dem MacBook 2015 setzt Apple auf eine Tastatur mir Butterfly-Mechanismus. Dieser wurde beim MacBook Pro noch einmal optimiert, so dass die Tasten besser erfühlt werden können und der Druckpunkt besser passt.

Es ist immer wieder beeindruckend, wie aufgeräumt es im Inneren eines MacBooks aussieht. Apple hat fast alle Komponenten des Gerätes überarbeitet. Wer jedoch glaubt, dass sich die Freundlichkeit der Reparatur dadurch deutlich erhöht, wird enttäuscht. Das MacBook Pro 2016 (ohne Touch Bar) erhält 2 von 10 Punkten für die Leichtigkeit der Reparatur. Viel mehr haben wir bei diesem kompakten Gerät auch nicht erwartet.

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Tipp: Wir haben natürlich noch einen Tipp für euch, wir ihr euch das aktuelle MacBook Pro 2016 deutlich billiger schnappen könnt. Der Online-Händler MacTrade hat neue Gutscheine aufgelegt, mit denen ihr satten 150 Euro Rabatt aufs neue MacBook Pro erhalten.

1 Kommentare

  • Eselfleisch

    mich interessiert es, inwiefern das Keyboard Wassereintritt übersteht.

    02. Nov 2016 | 23:40 Uhr | Kommentieren

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