MacBook Pro: Professioneller Anwender testet und lobt die Touch Bar

| 13:19 Uhr | 12 Kommentare

Im Vorfeld des Verkaufsstart des neuen MacBook Pro 2016 mit Touch Bar – die ersten Geräte werden vermutlich kommende Woche bei Kunden eintreffen – hat Apple verschiedene professionelle Anwender mit dem Gerät ausgestattet, damit sich diese bereits bereits im Vorfeld intensiver mit dem Gerät beschäftigen können. Nun liegt das erste Fedback vor. Thomas Grove Carter ist vom neuen MacBook Pro und der neuen Touch Bar fasziniert.

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Professioneller Anwender testet das neue MacBook Po mit Touch Bar

Seit der Präsentation des neuen MacBook Pro wurde viel darüber diskutiert, ob es es sich beim dem neuen MacBook Pro überhaupt noch um ein „Pro-Gerät“ handelt. Insbesondere die Tatsache, dass Apple ausschließlich auf USB-C setzt, wurde kritisiert. Darüber kannn man in der Tat geteilter Meinung sein. Allerdings hat das neuen MacBook Pro mit Touch Bar auch viele Elemente an Bord, die eine deutlich Verbesserung zum Vorgängermodell darstellen. Die Rede ist unter anderem von der neuen GPU, CPU, dem neuen Design sowie der rekordverdächtigen SSD-Speichereinheit.

Zurück zu Thomas Grove Carter. Cater ist Editor bei Trim Editing in London und nutzt das neuen MacBook Pro mit Touch Bar seit rund einer Woche, um Werbespots, Musikvideos und Filme zu schneiden. Sein Unternehmen sei klein und man suche sich die Aufträge gezielt aus. Zum Einsatz kommt Final Cut Pro X, welches bereits für die neue Touch Bar angepasst wurde.

MacBook Pro ist sehr schnell

Carter spricht davon, dass das neue MacBook Pro sehr schnell sei. Er habe das Gerät unter anderem genutzt, um mit Final Cut Pro X 5K ProRes Material zu schneiden, alles sei butterweich von der Hand gegangen. Egal, was die Spezifkationen auf dem Papier sagen, bei Apple würde die Hardware und Software so perfekt zusammenarbeiten, dass das Gerät besser ausgestattete Windows-Geräte deutlich schlägt.

Weiter heißt es, dass das Gerät leistungsstark genug sei, zwei 5K Display mit einer unglaublichen Anzahl an Pixeln zu befeuern. Zunächst sei Carte skeptisch gewesen, ob das Gerät leistungsfähig genug sei, um im Büro und untewegs ausreichend „Power“ zu liefern. Mittlerweile weiß er, dass die Antwort „Ja“ lautet.

Natürlich thematisiert der Editor auch die USB-C Ports. Bei Wegfall der verschiedenen anderen Anschlüsse beim MacBook Pro habe er zunächst das gleiche gedacht, wie damls beim 2012er Retina MacBook Pro, als Apple auf das DVD-Laufwerk, Ethernet und Firewire 800 verzichtet habe. In den ersten sechs Monaten sei dies störend gewesen, anschließend sei es die Zukunft.

Touch Bar kann überzeugen

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Zunächst war Carter im Hinblick auf die neue Touch Bar skeptisch. Er habe gedacht, dass dies eine Kombination aus Tastatur und iPad mini gewesen sei. Je länger er sich jedoch mit der Touch Bar beschäftigt, lernt er die Vorteile und den Nutzen lieben.

The Touch Bar takes this step further by allowing multiple inputs at the same time and combines well with the trackpad. The more I’ve used it the more I’ve replaced certain keyboard shortcuts. Why would I use dual-hand/multi-finger shortcuts if the button was there in front of me? And it’s contextual. It changes depending on what I’m doing. I’m editing picture; it shows me relevant trimming shortcuts. I’m editing titles; it shows me font, formatting and colour options. All without the need to open other menus. It works, it’s faster and it’s more productive.

Die Touch Bar kombiniere mehrere Eingaben und funktioniere perfekt mit dem Trackpad. Je mehr er die Touch Bar genutzt habe, desto weniger Kurzbefehle habe er auf der Tastatur verwandt. Waum solle man mehrere Tasten gleichzeitig drücken, wenn der Kurzbefehl auf der Touch bar angezeigt wird?

In erster Linie habe er die Touch Bar bei Final Cut Pro X genutzt und schnell gemerkt, welche Vorteile und welche neuen Möglichkeiten diese bietet.

Tipp: Wir haben natürlich noch einen Tipp für euch, wir ihr euch das aktuelle MacBook Pro 2016 deutlich billiger schnappen könnt. Der Online-Händler MacTrade hat neue Gutscheine aufgelegt, mit denen ihr satten 150 Euro Rabatt aufs neue MacBook Pro erhalten.

Kategorie: Mac

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12 Kommentare

  • Stefan

    Endlich eine Meinung von einem richtigen Profi und nicht von sogenannten oder Möchtegern Profis.

    11. Nov 2016 | 13:33 Uhr | Kommentieren
  • Gast

    Stefan…du meinst die Vögel die ständig rumknätern weil Apple den MacSafe enffernt hat oder so dreist ist nicht mindestens 8 verschiedene
    Schnittstellen in ein Pro-Modell einzubauen weil sie kein Geld mehr für Adapter haben .
    Die Zeter und Mordio rufen weil sie nicht mindestens 4 mal 5k Monitore mit 120Hz am MBP betreiben können obwohl sie nicht mal
    einen Monitor mit 5k haben.
    Kein KabyLake eingebaut wurde obwohl es den für Notebooks erst ab Januar gibt…böses Apple.
    Man als Prokunde keine Grafikkarte braucht die mit einem 2kg Kühlsystem auf erträgliche Temperatur gehalten werden muss und die Lüfter
    einem Fön mit 2000W gleich kommen. Das laptopähnliche Teil so ab 7kg aufwärts rumgewichtet.

    Meinst du diese Leute?

    11. Nov 2016 | 18:26 Uhr | Kommentieren
    • Ralf

      Weil auch schon andere Notebooks Kaby Lake haben? 😀

      11. Nov 2016 | 21:04 Uhr | Kommentieren
      • MrUNIMOG

        Aber keine Notebooks in der Leistungsklasse der MBPs… Kaby Lake gibt es bislang erst mit 15W TDP und HD 620 Grafik oder 4.5 Watt und HD 615 Grafik, also nicht einmal angemessen für das Modell ohne Touch Bar.

        Also erst mal nachdenken, bevor man meckert.

        12. Nov 2016 | 14:02 Uhr | Kommentieren
    • Steve der Heilige

      Zitat: „weil sie kein Geld mehr für Adapter haben“. Falsch! Eher: „weil sie keine Lust haben für jeden Mist einen überteuerten Adapter zu kaufen und alle vorhandenen (notabene Tunderbolt) in die Tonne zu werfen nur weil Apple in seiner Arroganz mal wieder alle Schnittstellen umkrempelt in der Hoffnung die Industrie folgt dann schon“. Sorry, wenn ich für einen normalen USB Stick einen Adapter brauche ist das einfach Schwachsinn

      11. Nov 2016 | 21:14 Uhr | Kommentieren
      • Sam

        Sorry, aber das Argument macht nur bedingt Sinn. Es ist klar, dass darauf keiner Lust hat. Selbst Apple nicht. Aber zugegebener Maßen ist Thunderbolt 3 mit dem USB C Anschluss der perfekte Anschluss der nächsten zehn Jahre. Und bei dem Hintergrund ist das Opfer durchaus vertretbar. Es wurde ja immerhin konsequent gemacht, sodass die Nächte Umstellung nicht nächstes oder übernächstes Jahr kommen wird.

        12. Nov 2016 | 17:22 Uhr | Kommentieren
  • Jürgen

    Ich dachte mir schon bei der Präsentation von Apple:
    Spätestens in zwei Jahren wird Apple sagen: Wir produzieren ab sofort keine Desktop Rechner mehr.

    11. Nov 2016 | 19:13 Uhr | Kommentieren
  • Eselfleisch

    Ja, ich gehöre zu den bösen Kritikern, meiner Meinung nach zurecht.

    Wenn der Hersteller einen harten Schnitt forciert, dann muss er konsequent über die ganze Produktpipeline erfolgen, nicht hier Klinke, dort USB-C, da wieder x und dort wieder y – ist total Verbraucher- und Kundenunfreundlich.

    Skylake ist für die Zukunft der falsche Chip, 16 GB Ram reichen aktuell gut aus, aber wer kauft ein Macbook Pro für 2 Jahre?

    Wer jetzt dringend ein Macbook Pro benötigt, wir sich auch eins kaufen – und natürlich ist das Gerät in Hinblick auf Qualität, Systemperformance etc. unübertroffen – es ist nach wie vor ein Apfel, den es sich zu kauen lohnt, aber wenn ich über den Tellerrand blicke und die Möglichkeit habe, warte ich einfach bis zu einem Jahr ab und kaufe ein wesentlich performanteres Macbook Pro, dass sofern im Kaufpreis gleich bleibt, ein wesentlich besseres Preis-Leistungsverhältnis bietet und zudem besser für die Zukunft gewappnet ist.

    Hätte es wirklich jemanden gestört, wenn Apple einfach 2016 einen Einblick in die neue Designwelt der Macbooks Pros gegeben hätte, mit einem Mac, wo usb und usbc (vllt nur einen oder 2) sd Karten Leser etc. verbaut ist – so als Zwischenstufe, denn viele die nach einem Macbook Pro gelechzt haben, schlecken sich schon seit 2 Jahren die Finger. So ein „Übergangsmacbook“ hätte keinem weh getan und 6 Monate hätte man den reinen USB-C Macbook mit Kaby Lake vorstellen können und ohne Klinke etc.

    11. Nov 2016 | 22:49 Uhr | Kommentieren
    • Adam

      Übergangsmacbook gibt’s in der refurbished Sektion bei apple zu kaufen… übrigens gibt’s nächstes Jahr immer das bessere und günstigere Macbook zu kaufen.

      12. Nov 2016 | 5:47 Uhr | Kommentieren
    • MrUNIMOG

      Doch, mir hätte so ein „Übergangsmacbook“ schon weg getan. Es wäre inkonsequent gewesen und unschön. USB-C neben USB-A zu verbauen, können andere Hersteller machen, aber nicht Apple. Genauso wie es bei Apple niemals USB 2.0 und 3.0 am gleichen Gerät gegeben hat. Und damit wäre absolut nichts erreicht, jeder würde weiter USB-A Geräte herstellen und kaufen wie gehabt, dann hätte man sich USB-C auch gleich sparen können. Für einen möglichst raschen Übergang sind konsequente, radikale Schnitte wie Apple sie schon immer vorgemacht hat absolut notwendig.

      12. Nov 2016 | 14:27 Uhr | Kommentieren
      • Steve der Heilige

        Ah ja, gar nicht gewusst, dass sich die Hersteller von Peripheriegeräten nur an Apple orientiert. Es gibt jetzt KEINEN Grund einen USB-C Anschluss für alle Peripheriegeräte einzubauen. Oder haben etwa Firewire und Tunderbolt den gewaltigen Siegeszug angetreten, nur weil Apple darauf setzte? Eher nicht.

        12. Nov 2016 | 15:02 Uhr | Kommentieren
        • Sam

          Nein, aber USB A, womit Apple auch einer der ersten war. Und nicht den Wegfall von Floppy und DVD vergessen. Außerdem ist USB-C keine Idee von Apple sondern Apple setzte es als erstes richtig um. Die Idee kommt von Intel und bis heute ist die Umsetzung von USB-C schon sehr weit fortgeschritten, wenn man die ganzen Android Smartphones mit diesem Anschluss betrachtet. Es ist einfach der Anschluss der Zukunft. Alles andere wird auf Dauer Wireless.

          12. Nov 2016 | 17:28 Uhr | Kommentieren

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