Foxconn plant Expansion mit 50.000 Jobs in den USA

| 7:33 Uhr | 1 Kommentar

Sieben Milliarden Dollar könnte Apple-Zulieferer Foxconn in den USA investieren. Die japanische SoftBank will zusätzliche 50 Milliarden Dollar bereit stellen. Damit sollen jeweils 50.000 neue Arbeitsplätze entstehen.

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Momentan wird noch verhandelt. Das hat Foxconn bestätigt. Unbestätigt ist jedoch die Summe, die dem Hersteller zur Verfügung stehen wird, ebenso die möglichen Unternehmensbereiche, die in den Vereinigten Staaten aufgebaut werden könnten.

Bisher unterhält Foxconn Fabriken in den Bundesstaaten Virginia und Indiana sowie Logistik-Zentren in Kalifornien und Texas. SoftBank unterstützt jetzt schon die Aktivitäten von Foxconn.

Trump wird sich freuen

Die Expansionspläne stehen auf einer Linie mit den Ankündigungen des neuen US-Präsidenten Donald Trump. Dieser hatte angekündigt, sich für eine Rückverlagerung weiter Wirtschaftsbereiche in die USA ausgesprochen.

Explizit hatte Trump auch Apple angesprochen. Der Konzern solle seine iPhones in den USA herstellen lassen, nicht in China, forderte Trump. Apple-Chef Tim Cook wies diese Forderung zurück. Vertreter der Zuliefererbranche warnen vor der Rückverlagerung. Aus ihrer Sicht entstünden der Industrie damit zu viele Nachteile. In den USA fänden sich nicht ausreichend ausgebildete Arbeitskräfte, außerdem würden die umverlagerten Betriebe von ihrem alten Netz aus Vertragspartnern und Lieferanten abgeschnitten sein.

Die vage Ankündigung von Foxconn und SoftBank wertet der designierte Präsident aber schon als ersten Sieg. „Sie hätten das nie getan, hätten wir nicht die Wahl gewonnen“, freut sich Donald Trump nun. Laut Dow Jones geht das geplante Investment auf eine Vereinbarung zurück, die bereits vor der Wahl getroffen worden war. (via)

Kategorie: Apple

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1 Kommentare

  • Goldi

    Insgeheim sind das schon seit Jahren Planungen die auch ohne Trump stattgefunden hätten. Alleine wegen Industrie 4.0 und die darausfolgende direkte Produktion und Lieferung eines Produktes an den Kunden nach seinen Wünschen.

    08. Dez 2016 | 10:22 Uhr | Kommentieren

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