Apple sucht Akku-Ingenieure – neues Testlabor geplant?

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Rund um den Verkaufsstart der neuen MacBook Pro gab es eine Akku-Diskussion. Kunden hatten sich beschwert, dass die echte Laufzeit die Herstellerangaben um 40 Prozent unterschreitet, und das selbst bei optimaler Energiesparfunktion. Andere Kunden wiederum erreichen die angegebenen Werte und sind zufrieden.

Daraufhin reagierte Apple mit einer Systemanpassung. Die Batteriestandsanzeige sollte realistischere Zahlen liefern. Der Konzern scheint nun einen Schritt weiter zu gehen. Zwei neue Stellenanzeigen deuten an, dass Apple eventuell eine Hardwarerevision im Auge hat.

Neue Strukturen werden aufgebaut

Nach Angaben der Apple-Website schaut sich der Hersteller nach zwei Spezialisten für die Batterietechnik um: einen Battery Algorithm Analysis Engineer und einen System Power und Control Architect. Die Anzeigen sind seit Mittwoch beziehungsweise Donnerstag online. Die gesuchten Techniker sollen Programmabläufe entwickeln, die die Batterielaufzeit und die Energieverwaltung verbessern.

In den Anzeigen wird auch ein „elektronisches Testlabor“ erwähnt, welches Apple aufbauen oder erweitern möchte.

Noch ist alles ein Gerücht

Ob diese Stellengesuche mit dem Mac Book Pro-Problem zusammenhängen, ist nicht zweifelsfrei zu sagen. Aber wahrscheinlich ist es schon. Am Ende könnte für macOS eine detailliertere Angabe zum Batteriestand herauskommen als die bloße Prozentangabe, so schreibt 9to5Mac.

Die Laufzeitanzeige wurde per macOS-Update erst Anfang der Woche gestrichen. Seitdem erscheint nur noch die Prozentangabe. Über die Aktivitätsanzeige kann allerdings nach wie vor die geschätzte Restlaufzeit betrachtet werden. Das Problem hierbei: Je nachdem wieviel Leistung gerade vom Geräte abgefordert wird, springt die Anzeige stark hin und her.

Kategorie: Mac

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