Mangel an OLED-Produktionsanlagen könnte iPhone 8 Produktion beeinflussen

| 18:22 Uhr | 0 Kommentare

Die Chancen stehen gut, dass die nächste iPhone Generation mit einem OLED-Display ausgestattet ist. Nun sorgt Bloomberg für ein wenig Salz in der iPhone 8 Gerüchte-Küche. Demnach führt eine zu hohe Nachfrage, zu Engpässen bei dem wichtigsten Hersteller der OLED-Fertigungsmaschinen.

Zu wenig OLED-Produktionsanlagen

Canon Tokki ist der größte und wichtigste Hersteller für Maschinen zur OLED-Produktion. Der japanische Maschinenhersteller versorgt die Produktionsstätten von OLED-Displays mit knapp 100 Meter langen Vakuum-Produktions-Systemen, die die roten, blauen und grünen Pixel auf eine Glasoberfläche aufbringen. Mittlerweile ist der Prozess so optimiert, dass der Ausschuss besonders gering gehalten wird.

Soweit sollten alle glücklich sein, wäre da nicht ein Luxusproblem für Canon Tokki. Die Nachfrage nach den speziellen Fertigungsmaschinen ist so hoch, dass der Hersteller bereits eine Warteliste von zwei Jahren abarbeiten muss. Im Gegenzug steigt die Nachfrage nach den organischen Leuchtdioden um ein Vielfaches. Der Umstand, dass Canon Tokki gerade einmal zehn OLED-Fertigungsmaschinen im Jahr herstellen kann, lässt die Beteiligten mit Sicherheit auch nicht besser schlafen.

Der CEO von Canon Tokki ist sich der Wichtigkeit seiner Anlagen bewusst und versichert, dass seine Firma “alles nur mögliche tut, um den Output zu erhöhen und die Wartezeiten zu verkürzen“.

OLED-Displays von Samsung

In dem Zusammenhang liegt der Gedanke nahe, dass besonders OLED-Neueinsteiger, wie Apple (die Apple Watch mal ausgenommen), ein großes Problem haben. Apple wird für die iPhone OLED-Herstellung auf Samsungs Fertigungsanlagen zurückgreifen. Diese sollten aktuell gut ausgestattet sein, da sie schon seit mehreren Jahren für die eigene Smartphone-Sparte produzieren. Es bleibt somit abzuwarten, wieviel Spielraum nach oben in dem Produktionsvolumen der beliebten Displays vorhanden ist.

3 x iPhone 8 = 1 x OLED ?

Falls der Engpass zu einer Verknappung der OLED-Displays führen sollte, könnte es möglicherweise zu einer Verschiebung der Apple-OLED Generation kommen. Alternativ könnte Apple auf drei verschiedene iPhone Modelle setzten, wobei eine Version mit der OLED-Technologie ausgestattet wäre. Eine aus drei Klassen bestehende iPhone Generation, würde Apple zusätzlich eine größere preisliche Spannbreite erlauben und letztendlich den Verkaufszahlen zugutekommen.

Kategorie: Apple

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