Diese Tricks nutze Steve Jobs während der iPhone Keynote 2007

| 18:11 Uhr | 1 Kommentar

Am heutigen Vormittag haben wir euch bereits auf den zehnten Geburtstag des iPhones aufmerksam gemacht. Am 09. Januar 2007 stand Steve Jobs im Rahmen der Macworld auf der Bühne und präsentierte das Apple Smartphone. Ohne wenn und aber hat dieses die Produktkategorie neu definiert. Die Keynote fand bekanntermaßen im Januar statt, der Verkaufsstart erfolgte jedoch erst ein paar Monate später. Hardware und Software waren im Januar noch längst nicht marktreif und so musste sich Jobs bei der Keynote verschiedener Tricks bedienen, dass alles reibungslos lief.

Tricks während der iPhone Keynote 2007: Der „goldene Pfad“

Die Kollegen von Internet History Podcast haben rund um die iPhone Keynote des Jahres 2007 ein paar interessante Anekdoten zusammengefasst. Das Problem bei der Keynote des Original iPhone war, dass Apple das Gerät mehrere Monate vor dem offiziellen Verkaufsstart präsentiert hatte.

Auf der Bühne kam ein Prototyp zum Einsatz, der längst nicht marktreif war. Aus diesem Grund mussten sich Jobs und die Apple Ingenieure verschiedene Tricks einfallen lassen, dass die Präsentation so glatt wie möglich lief.

Der Prototyp bereitete immer wieder Probleme. Das Gerät verlor die Internetverbindung, Anrufe funktionierten nicht und ab und zu stürzte das Gerät auch komplett ab. Drei Dinge ließen sich die Entwickler einfallen, damit alles so perfekt wie möglich funktionierte. Zum einen gab es einen „goldenen Pfad“. Steve Jobs musste die Funktionen des iPhones in einer bestimmten Reihenfolge zeigen, um die Wahrscheinlichkeit so niedrig wie möglich zu gestalten, dass das Gerät abstürzt.

So musste Jobs z.B. erst eine Mail versenden und dann im Internet surfen. Anders herum hätte zum Absturz führen können. Darüberhinaus war das iPhone mit einem speziellen WiFi-Netz verbunden und AT&T hatte einen mobilen Sendemast aufgebaut, um eine optimal Versorgung zu gewährleisten. Darüberhinaus haben die Entwickler die WiFi- und Mobilfunkanzeige so manipuliert, dass immer Vollausschlag angezeigt wird.

Kategorie: iPhone

Tags: ,

1 Kommentare

  • Brokoli1

    Sinngemäß: Wie wie war das ein paar Stunden vor der Präsentation des Macintosh 1984? Jobs: „Wir brauchen eine Demo für den Macintosh!“ Ein Entwickler nach zig Stunden Arbeit: „Die 128K RAM sind zu wenig für die Demo, lass uns den 512K Prototyp nehmen!“ Jobs: „Der Macintosh soll sich selber vorstellen und Musik abspielen!“ Ein Entwickler: „Musik klingt fürchterlich, die müssen wir vom Band nehmen! (Chariots of Fire, Vangelis).

    Man kann Apple vorwerfen was man will, aber: Es gibt keine Firma die Präsentationen so spannend und mitreissend abhält! Ob man hier und da trickst, liegt im Sinne des Ziels. Für Produkte begeistern….und das fehlt mir seit ein paar Jahren leider….

    09. Jan 2017 | 18:46 Uhr | Kommentieren

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.