Samsung legt Untersuchungsbericht vor: Darum ist das Galaxy Note 7 explodiert

| 11:37 Uhr | 0 Kommentare

Die Ereignisse rund um das Samsung Galaxy Note 7 im letzten Jahr werdet ihr sicherlich mitbekommen haben. Die Geräte explodierten bzw. fingen Feuer und Samsung sah sich veranlasst, das Gerät komplett einzustampfen und aus dem Verkehr zu ziehen. Eine Untersuchung sollte Aufschluss darüber geben, was zu der Explosion geführt hat. Der Untersuchungsbericht liegt nun vor.

Darum ist das Galaxy Note 7 explodiert

In den letzten Tagen waren bereits Details zum Untersuchungsbericht der explodierenden Galaxy Note 7 bekannt geworden. In der Nacht zu heute hat der südkoreanische Hersteller im Rahmen einer Pressekonferenz den offiziellen Abschlussbericht verkündet.

Samsung gab an, dass man nach mehreren Monaten intensiver Untersuchungen und in Kooperation mit renommierten Prüforganisationen (u.a. TÜBV Rheinland) ermitteln konnte, warum es zu den Zwischenfällen mit dem Galaxy Note 7 gekommen ist. Es heißt

Zusätzlich zu unseren eigenen Untersuchungen haben wir Experten von renommierten Prüfinstituten beauftragt (UL, Exponent, TÜV Rheinland), um eine unabhängige Überprüfung der vergangenen Ereignisse zu gewährleisten. Sowohl unsere eigenen Untersuchungen, als auch die der drei unabhängigen Organisationen, kamen zu dem Ergebnis, dass die Akkus die Ursache der Galaxy Note7 Zwischenfälle waren. Samsung hat die Zielspezifikationen für die im Note7 eingesetzten Akkus vorgegeben. Entsprechend übernehmen wir die Verantwortung für die Fehler, die bei der Entwicklung und Herstellung der Akkus geschehen sind und die wir erst nach Markteinführung des Galaxy Note7 entdeckt haben.

Insgesamt waren zwei unabhängige Fehler für die brennenden bzw. explorierenden Geräte verantwortlich, so dass die Erstauslieferung als auch die Austauschgeräte betroffen waren. Bei den zunächst verwendeten Akkus war die Elektrode im oberen rechten Bereich des Akkus verbogen. Zusätzlich waren diese für den vorhanden Platz zu lang, was die Problematik intensiviert hat.

Bei den Austauschgeräten bzw. bei den dort verwendeten Akkus lag die Brandursache darin, dass die positive Elektrode verbogen und an die negative Elektrode heranragte. Bei einigen Akkus fehlte zudem die Isolationsschicht. Um zukünftige Akku-Vorfälle zu vermeiden, hat der Hersteller einen neuen 8-Punkte-Akku-Sicherheitscheck eingeführt.

Kategorie: iPhone

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