Jawbone: klinische Gesundheits-Produkte anstatt Fitness-Tracker

| 17:54 Uhr | 0 Kommentare

Jawbone gehörte zu den Anbietern, die relativ früh am Markt waren und Fitness-Tracker anboten. Wir hatten beispielsweise vor Jahren das intelligente Fitnessarmband Jawbone Up in Gebrauch und waren soweit zufrieden. Insbesondere die Überwachung des Schlafs gefiel uns. Nun verabschiedet sich Jawbone gänzlich von der Herstellung von Fitness-Trackern und setzt auf klinische Gesundheitsprodukte.

Jawbone ändert seinen Fokus

In den letzten Jahren ist die Luft auf dem Wearables-Markt dünner geworden. Immer mehr Anbieter haben Fitness-Tracker auf den Markt gebracht und Jawbone ha es nicht geschafft, die frühe Markt-Präsenz für sich zu nutzen.

Schon letztes Jahr gab es Gerüchte, dass Jawbone den eigenen Fokus verschiebt. Nun gibt es auch die offizielle Bestätigung hierfür. Gegenüber TechCrunch hat der Hersteller bestätigt, dass es keine Fitness-Tracker mehr entwickelt, sondern den Schwerpunkt auf klinische Gesundheitsprogramme-Produkte legt.

TechCrunch has learned and confirmed that Jawbone is preparing to shift its business yet again — moving from a focus on low-margin fitness bands sold directly to consumers, to a high-margin business to business to consumer model: a health product and accompanying set of services sold primarily to clinicians and health providers working with patients.

Jawbone möchte neue Kunden erschließen und verabschiedet sich aus diesem Grund aus dem Endkunden-Geschäft. Fitness-Tracker hatten einfach eine zu geringe Marge, um überleben zu können. Zukünftige Käufer von Jawbone-Produkten sollen Krankenhäuser, Ärzte, Krankenkassen etc. sein. Um die neuen Ziele umsetzen zu können, sucht das Unternehmen aktuell nach Investoren.

Kategorie: Apple

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