Tag der Erde 2017: Apple schaltet 4 Videos + weitere Infos

| 21:01 Uhr | 0 Kommentare

Apple nutzt den Earth Day bzw. Tag der Erde am 22. April, um im Vorfeld verstärkt auf das eigene Umweltengagement aufmerksam zu machen. Auf die Tag der Erde-Herausforderung für Apple Watch Besitzer (diese Medaille erhaltet ihr, wenn ihr am 22. April ein Training von mindestens 30 Minuten im Freien absolviert) haben wir euch bereits aufmerksam gemacht. Auch auf den Umweltschutzbericht 2017 haben wir euch bereits hingewiesen und nun gibt es noch vier Videos sowie ergänzende Infos.

Apples Umweltschutzbericht 2017

Im Laufe des Tages hat Apple auch die deutsche Umwelt-Webseite aktualisiert und weist auf dieser ab sofort auch auf den neuen Umweltschutzbericht hin. Ein paar zusammenfassende Infos zu diesem haben wir noch für euch.

Erneuerbare Energien

2016 kamen 96 Prozent der weltweit in Apple-Einrichtungen genutzten Elektrizität aus erneuerbaren Energien, was die CO2-Emmision des Unternehmens um fast 585.000 metrische Tonnen reduziert hat. Bereits in 24 Ländern nutzt Apple zu 100 Prozent erneuerbare Energien – und auch in sämtlichen Rechenzentren.
Außerdem haben sich sieben der wichtigsten Zulieferer verpflichtet, ihre Produktion für Apple bereits bis Ende nächsten Jahres auf 100 Prozent erneuerbare Energien umzustellen.

Bereits bekannt waren die Zulieferer Lens, Catcher and Solvay; Ibiden in Japan hat sich im letzten Monat verpflichtet. Hinzu kommen nun noch Sunwoda, Compal und Biel. Der Zulieferer Compal, der die Endmontage für iPads realisiert, ist das erste Endmontagewerk, welches sich zu 100 Prozent erneuerbare Energien verpflichtet hat.

Die Entscheidung dieser Zulieferer hilft nicht nur den Weg hin zur grünen Produktion zu ebnen, die Firmen schaffen außerdem Arbeitsplätze und stärken die lokale Wirtschaft in ihren Regionen.

Forstwirtschaft

Über Apple’s Partnerschaft mit dem WWF wurden 1.294 Quadratkilometer Nutzwald in China für die „Forest Stewardship Council (FSC)”-Zertifizierung vorgeschlagen. Das bedeutet, dass nur zwei Jahre nach dem Start des Waldwirtschafts-Programms Apple nun soviel Wald nachhaltig schützt, wie nötig ist, um das gesamte Papier-Verpackungsmaterial für seine Produkte zu produzieren.

Geschlossene Lieferkette

Apple entwickelt innovative neue Recycling-Technologien wie zum Beispiel LIAM. Die automatisierten Roboter-Zerlegeeinheiten für das iPhone 6 ermöglichen die bessere Nutzung von wiedergewonnenen Materialien in neuen Produkten. Apple haben bereits damit begonnen, mit wiedergewonnenem Aluminium neue Geräte zu bauen. So werden von LIAM zerlegte Aluminiumgehäuse vom iPhone 6 eingeschmolzen und damit Mac mini Computer gebaut, die wir in unseren Endmontagewerken für das iPhone verwenden.

Für Zinn gibt es einen anderen Ansatz. Anders als für Aluminum, existiert hier bereits eine bestehende Lieferkette für recyceltes Material, das den Qualitätsanforderungen von Apple entspricht. Auf dieses Material wird für das iPhone 6s zurückgegriffen, wo Apple nun zu 100 Prozent recyceltes Zinn für die Lötstellen der Hauptplatine nutzt, auf der der Großteil des verarbeiteten Zinns zu finden ist.

Aus 100.000 iPhone 6 extrahiert LIAM potenziell die folgenden Materialien: Aluminum (1900 kg), Kupfer (800 kg), Gold (0.3 kg), Metalle der Platin-Gruppe (0.4 kg), Silber (7 kg), Tin (55 kg), Seltene Erden (24 kg), Kobalt (550 kg), Wolfram (3.5 kg), Tantal (2.5 kg)

Apple schaltet 4 Videos

Passend zum neuen Umweltschutzbericht 2017 hat Apple auch vier neue Videos im YouTube-Kabal geschaltet, auf die wir euch natürlich auch hinweisen möchten.

Kategorie: Apple

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