Tim Cook „Autostaus werden wie Klapp-Handys aussterben“

| 18:45 Uhr | 5 Kommentare

Was hat ein Autostau und ein Klapphandy gemeinsam? Genau wie die ausgemusterten Mobiltelefone, werden wir uns in Zukunft nur noch vage an die ungeliebten Staumeldungen erinnern können. Das ist zumindest Tim Cooks Wunschvorstellung, als er in einem Artikel für die Times über Didi Chuxings Chefin Jean Liu spricht.

Tim Cook will Staus vermeiden

Regelmäßig ehrt die Times die 100 beeindruckendsten Menschen. Dieses Mal hat es auch Jean Liu in die beliebte Liste geschafft. Die 1978 geborene Chinesin leitet erfolgreich das Autosharing-Unternehmen Didi Chuxing und ist somit auch eine Kollegin von Tim Cook. Denn Apple beteiligte sich mit einer Milliarde US-Dollar an dem chinesischen Fahrdienstvermittler. In dem Times-Artikel beschreibt Cook das Investment als eine Möglichkeit, den chinesischen Markt besser verstehen zu lernen. Außerdem glaubt er, dass Apple neue Techniken beisteuern kann.

So sollen in Zukunft Staus vermieden werden, damit die Millionen von Pendlern bequem an ihr Ziel kommen. Hierfür arbeitet Didi Chuxing bereits an Algorithmen, die eine Nachfrage der Mitfahrgelegenheiten verfolgt und diese auch vorhersagen kann. Ähnlich wie man es von Ozeanographen kennt, die Gezeiten verfolgen. Unter anderem möchte Apple mit seiner Expertise helfen, dass Autostaus bald der Vergangenheit angehören, ebenso wie das einst weiterverbreitete Klapphandy.

„She and her team are succeeding with innovative, big-data algorithms that aim both to improve the efficiency of Didi’s service and to ease the congestion on roadways. By analyzing commuter patterns the way oceanographers track the tides, Didi may help traffic jams go the way of the flip phone.“

Das Apple Car

Weiterhin hat Didi Chuxing vor kurzem ein Testlabor für selbstfahrende Autos in Kalifornien eröffnet. Mit dieser Technik befindet sich Apple in guter Gesellschaft, so sagt man, dass Apple hinter verschlossenen Türen an einem autonom fahrenden Auto arbeitet. Hier liegt es doch nahe, dass die beiden Unternehmen an einem gemeinsamen Projekt arbeiten. Erst letzte Woche erhielt Apple die Erlaubnis selbstfahrende Autos auf kalifornischen öffentlichen Straßen zu testen.

Kategorie: Apple

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5 Kommentare

  • Marco123

    Unsinn. Lächerlicher Unsinn. In einer freien Gesellschaft bewegen sich die Leute wann sie wollen. Es wird immer Zeiten geben, wo viele Menschen unterwegs sind, wenn sie es dürfen. Z.B. Konzerte, Stosszeiten beim Einkauf, Urlaub usw.
    Hoffentlich kommt kein Gutmensch auf die Idee, uns Bewegungszeiten zuzuschreiben, zum Wohl und Fortschritt aller. Die ersparte Zeit kann man ja in BIP-Werte umrechnen, und wenn dann jemand sagt, mit Bewegungskontrolle spart man 1 Milliarde oder so, die man ins Gesundheitssystem und Kinderkrebsbekäömpfung investieren kann, man das geht noch durch:…

    21. Apr 2017 | 20:14 Uhr | Kommentieren
    • Chris

      Danke Marco! Du sprichst mir aus der Seele! Die einzige Möglichkeit Staus zur Vergangenheit zu machen ist eine Infrastruktur nur aus öffentlichen Verkehrsmitteln! Da dann aber 99% aller Autofahrer auf die Barikaden gehen würden weil sie ein Stück weit ihre Freiheit verlieren, die Bahnen und Busse zu den von Marco genannten Zeiten völlig überfüllt sind usw. wird das auch nie eintreten. Der Mensch ist ein Egomane und das ist uns auch so angeboren! Jeder der was anderes möchte übersieht das es sonst keinerlei Fortschritt geben würde, weil uns dann jedwede Motivation in jeder Hinsicht flöten geht. Der Cook soll lieber kochen und die Finger von Dingen lassen wovon er keine Ahnung hat, unter ihm hat sich Apple nur negativ verändert, meine Meinung.

      22. Apr 2017 | 8:49 Uhr | Kommentieren
  • george carlin

    Überhaupt nicht lächerlich, Software kann und wird uns von Staus befreien.
    Schade dass du ein schlechter Mensch bist.

    21. Apr 2017 | 22:29 Uhr | Kommentieren
  • Elli18

    @Marco123: Es geht nicht um Vorschreiben, es geht um Anreizsysteme. Der Status Quo ist weder wünschenswert noch tragbar! Natürlich wird in diesem Bereich in den kommenden 10 Jahren viel passieren!

    21. Apr 2017 | 23:39 Uhr | Kommentieren
    • Chris

      Sorry da muss ich dir ganz klar widersprechen! Das ist klar eine Form von vorschreiben und abhängig machen! Wenn man einen starken Charakter hat will man sich nicht vorschreibennlassen wie und wie schnell ich jetzt wann und wo fahren darf. Ich will selber bestimmen und selber fahren! Ich will die Kontrolle haben! Und jetzt komm mir keiner mit Höchstgeschwindigkeit usw.! Wenn ich zu schnell fahre muss ich mit der Konsequenz leben und eine Strafe erwarten aber dann auch völlig bewusst weil ich es ja auch so wollte. Und bei einem System was auf Software Staus vermeiden soll, brauch ich nur ein autonomes Auto was von einem Mensch gefahren wird und alles ist für die Katz. Und was ist mit Datenschutz?

      23. Apr 2017 | 8:50 Uhr | Kommentieren

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