Test: BeatsX und PowerBeats3

| 13:23 Uhr | 0 Kommentare

BeatsX und PowerBeats3 Kopfhörer im Test. Im Herbst letzten Jahres und parallel zur Vorstellung des neuen iPhone 7 und iPhone 7 Plus hat Apple insgesamt vier neue Bluetooth-Kopfhörer vorgestellt. Erstmals verzichtet Apple beim iPhone auf den klassischen 3,5mm Kopfhöreranschluss und setzt auf Bluetooth- und Lightning und von daher war es folgerichtig, neue Kopfhörer zu präsentieren. Mit den neuen AirPods, Beats Solo3, PowerBeats3 sowie den BeatsX deckt Apple btw. Beats eine große Bandbreite ab. Nachdem wir uns bereits intensiver mit den AirPods (hier unser AirPods Test) und den Beats Solo3 (hier unser Beats Solo3 Test) beschäftigt haben, haben wir nun die BeatsX uns PowerBeats3 unter die Lupe genommen.

BeatsX und PowerBeats3 im Test

Wir hatten in den letzten Wochen die Möglichkeit, uns intensiv mit den neuen BeatsX und PowerBeats3 auseinanderzusetzen. Dabei möchten wir unsere Erfahrungen bei der Installation, dem Klang, Tragekomfort etc. mit euch teilen. Aber auch die Unterschiede zwischen den PowerBeats2 und PowerBeats3 möchten wir euch kurz aufführen. In unseren Augen deckt Apple mit den vier neuen Kopfhörern nahezu alle Bedürfnisse ab, so dass Kunden zwischen vier Modelle entscheiden können, um für sich das optimale Modell finden können.

Installation bzw. das Verbinden

Die Installation der BeatsX und PowerBeatsX möchten wir an dieser Stelle nur kurz ansprechen. Diese erfolgt exakt so, wie es auch bei den neuen AirPods und den Beats Solo3 der Fall ist. Apple verbaut bei allen vier neuen Kopfhörern den eigens entwickelten W1-Chip.

Im ersten Schritt haben wir sowohl die BeatsX als auch die PowerBeats3 mit einem iPhone 7 verbunden. Einfacher könnte es nicht von der Hand heben. Ihr entsperrt euer iPhone, drückt den Powerbutton der Kopfhörer und schon seht ihr auf dem Displays des iPhones einen Hinweis, dass ihr beide Geräte miteinander verbinden könnt. Klickt ihr nun auf Verbinden, so sind beide Geräte miteinander „gekoppelt“.

Wenn ihr bei iCloud angemeldet seid, werden eure BeatsX und PowerBeats3 auf jedem eurer unterstützen Geräte automatisch eingerichtet, die mit derselben Apple ID bei iCloud angemeldet sind. Dies funktionierte bei uns einwandfrei. Binnen weniger Sekunden kannte auch unser MacBook Pro, iPad Pro, iPad mini etc. die neuen drahtlosen Kopfhörer.

Natürlich könnt ihr die genannten Kopfhörer auch mit anderen Geräten koppeln. Hierfür sind eins, zwei zusätzliche Schritte erforderlich, die allerdings auch binnen weniger Sekunden abgearbeitet sind. Im Endeffekt müsst ihr die Power-Taste an den Kopfhörern für wenige Sekunden drücken und dann auf dem Endgerät nach den Bluetooth-Kopfhörern suchen und euch anschließend mit diesen verbinden.

Test: BeatsX

Starten wir mit dem BeatsX Test. In unseren Augen stellen die BeatsX Kopfhörer das Einsteiger-Modell der neuen Beats-Kopfhörer-Reihe dar. Die beiden Ohrstöpsel sind mit einem leicht gummierten Kabel verbunden, welches sich griffig und wertig anfühlt. Das Kabel ist so geformt, dass es sich um den Hals bzw. Nacken des Nutzers legt.

Im Kabel ist eine kleine Fernbedienung untergebracht, mit der ihr Play/Pause nutzen könnt, einen Titel vor oder zurückspringen und zudem die Lautstärke regeln könnt. Zudem gibt es einen On-/Off-Schalter. Der Verpackung liegen insgesamt drei Adapter-Stücke bei, so dass ihr die Kopfhörer und die Ohrstöpsel individuell an die verschiedenen Ohr-Größen anpassen könnt. Ihr wählt zwischen den Größen S, M und L. Für unsere Ohren ist M ideal. Die Ohrstöpsel müssen leicht ins Ohr gedrückt werden und sitzen dann „leicht schmatzig“ und sicher in den Ohren. Auch beim Sport kann man diese durchaus tragen, ohne Sorge haben zu müssen, dass diese sofort rausfallen. Neben den Ohrstöpseln in verschiedenen Größen findet ihr in der Packung auch noch sogenannte Wingtips. Das sind kleine Flügelchen, die sich von Innen ans Ohr legen und für einen noch sicheren Halt sorgen. Nichtsdestotrotz sitzen die PowerBeats3 beim Sport etwas komfortabler und fester.

Der Sound, der über die BeatsX ausgegeben wird, kann sich durchaus sehen bzw. hören lassen. Wir haben verschiedene Musikrichtungen durch die Membrane geschickt und waren sehr zufrieden. Dies ist natürlich – wie bei allen Dingen im Leben – eine subjektive Betrachtung. Die BeatsX sind ein wenig basslasstig, allerdings nicht übertrieben und in unseren Augen absolut im „Normalbereich“.

Die eigentlichen Ohrstöpsel sind magnetisch. Solltet ihr die Kopfhörer mal vorübergehend nicht benutzen, so könnt ihr diese um den Hals hängen lassen und mittels Magnet schließen. Klappt einwandfrei. Die Magnete sind stark genutzt, so dass die Ohrstöpsel sich nicht bei jeder Bewegung wieder lösen. Allerdings muss man auch keine Sorge haben, dass sich diese mittels Muskelkraft nicht mehr lösen lassen.

Per Lightning-Anschluss werden die Kopfhörer aufgeladen. Darüberhinaus legt Apple den BeatsX einen Adapter bei, so dass diese auch bei Micro-USB aufgeladen werden können. Ist der Akku komplett geladen, so könnt ihr 8 Stunden lang Musik hören. Dieser Wert wurde in unserem Test mit 8 Stunden 7 Minuten erreicht. Ist der Akku leer und muss es mal schnell gehen, so könnt ihr dank Fast Fuel und einer Ladezeit von 5 Minuten euren Akku so befüllen, dass ihr die BeatsX 2 Stunden lang nutzen könnt.

Die neuen BeatsX erhaltet ihr in den vier Farben Grau, Blau, Weiß und Schwarz zum Preis von 149,95 Euro (UVP) im Apple Online Store. Bei Amazon findet ihr diese allerdings bereits für knapp 120 Euro.

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PowerBeats3 im Test

Bereits vor einiger Zeit haben wir die PowerBeats2 für euch getestet. Nun liegt der Nachfolger – die PowerBeats3 vor – und auch diese haben wir uns vorgenommen. Die PowerBeats2 konnten uns bereits überzeugen. Nun hat der Hersteller seine „sportlichen“ Kopfhörer punktuell angepasst und diese an verschiedenen Ecken und Kanten verbessert.

Zunächst einmal verpasst Apple den PowerBeats3 ebenso den neu entwickelten W1-Chip. Dies führt zum einen zu einer verbesserten Akkulaufzeit sowie einer verbesserten Reichweite. Die PowerBeats3 lassen sich weiter entfernt vom Abspielgerät betreiben. Wie groß die Reichweite ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. In unserem Fall lassen wir das iPhone 7 schonmal in einem Raum liegen und nutzen die Kopfhörer, um die Musik eins, zwei Räume weiter zu hören. Bei den PowerBeats2 kam es bei diesem Szenario schonmal zu leichten Verbindungsabbrüchen, bei den PowerBeats3 gab es bislang keine Probleme.

Auch bei der Akkulaufzeit sind Verbesserungen zu erkennen. Die PowerBeats3 halten bis zu 12 Stunden durch. Erfreulich ist auch die Fast Fuel Technologie. Mit dieser reichen 5 Minuten Aufladezeit für 1 Stunde Wiedergabe. Hat man vor dem Gang ins Fitness-Studio oder vor dem Joggen vergessen, seine Kopfhörer aufzuladen, so sind diese innerhalb kürzester einsatzbereit. Geladen wird übrigens per Mikro-USB-Anschluss. Das entsprechende Ladekabel liegt bei. Warum sich Apple bzw. Beats bei den PowerBeats3 für Mikro-USB und bei den BeatsX für Lightning entschieden hat, bleibt uns rätselhaft.

Im Vergleich zu den PowerBeats2 hat Apple die RemoteTalk Kabel leicht überarbeitet. Die im Kabel integrierte Fernbedienung wirkt etwas griffiger und die Tasten lassen sich schneller erfühlen. Ein Handgriff und so könnt ihr Play/Pause sowie Lauter und Leiser nutzen.

Die PowerBeats sind schweiß- und wasserbeständig, so dass ihr euch im Fitness-Studio auch so richtig schweißtreibend auspowern könnt oder bei Regen problemlos joggen könnt.

Klanglich liegen die PowerBeats3 unseres Erachtens auf dem Niveau der BeatsX. Ob das Klangerlebnis bei den BeatsX oder bei den PowerBeats3 etwas besser ist, ist für unser Ohr nicht zu unterscheiden. Wir bilden uns ein, dass der Bass noch einmal etwas voluminöser ist. Aber das ist, wie eingangs schon erwähnt, sehr subjektiv. So oder so macht ihr mit beiden Beats-Kopfhörern klanglich nichts falsch.

Die neuen PowerBeats3 werden in fünf unterschiedlichen Farben (Weiß, Schwarz, Blau, Gelb und Rot) zum Preis von 199,95 Euro (UVP) im Apple Online Store angeboten. Bei dem ein oder anderen Online-Händler erhaltet ihr die PowerBeats3 für rund 150 Euro.

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Fazit

Apple ist es mit dem aktuellen Apple bzw. Beats-Kopfhörer-Lineup gelungen, ein sehr breites Spektrum abzudecken und ein breites Publikum anzusprechen. In unseren Augen kann man nicht sagen, dass Kopfhörer A oder B besser ist. Das richtet sich in jedem Fall nach dem persönlichen Geschmack.

Die PowerBeats3 richten sich in erster Linie an das sportlichere Publikum, die die Kopfhörer primär beim Sport einsetzen. Die BeatsX stellen in unseren Augen sehr gute Einsteiger-Kopfhörer dar. Zumindest bilden sie die preisliche Untergrenze der aktuellen Beats Kopfhörer.

Wir können euch nur empfehlen, vor dem Kopfhörer-Kauf die Kopfhörer auszuprobieren. So bieten die Apple Stores beispielsweise einen speziellem Kopfhörerbereich an, in dem Kunden Kopfhörer ausprobieren können. Dabei könnt ihr nicht nur den Sitz der Kopfhörer testen, sondern auch den Klang auf euch wirken lassen.

Besonders erfreulich ist, dass Apple sowohl den BeatsX als auch den PowerBeats3 einen Gutschein beiliegt, mit dem ihr Apple Music drei Monate kostenlos nutzen könnt. Grundsätzlich lässt sich Apple Music sowie drei Monate gratis testen, mit dem beilegenden Gutschein (Wert 30 Euro) erhaltet ihr somit sechs Monate Apple Music.

Kategorie: Apple

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