OLED-iPhone 8: 3D-Touch-Modul erhöht Materialkosten

| 19:22 Uhr | 0 Kommentare

Das iPhone 8 wird kein Schnäppchen werden, dies haben uns schon mehrere Analysten prophezeit. Hierfür wird in erster Line das erwartete OLED-Display verantwortlich gemacht. Wie Economic Daily News nun erkannt hat, steigern auch neue 3D-Touch-Komponente die Produktionskosten.

Gestiegene Materialkosten für 3D Touch

Das iPhone 8 wird in vielen Bereichen auf eine neue Technik setzen, was sich natürlich auch auf den Verkaufspreis auswirken wird. Einige Analysten erwarten für das Jubiläums-iPhone sogar einen Verkaufspreis jenseits der 1000 US-Dollar.

DigiTimes beruft sich nun auf das chinesische Wirtschaftsmagazin Economic Daily News und kann erste Zahlen der Produktionskosten liefern. So wird ein druckempfindliches OLED-Display weit mehr kosten, als die alte LCD-Variante. Aktuell kostet ein 3D-Touch-Modul für das iPhone 7 zwischen 7 und 9 US-Dollar. Die neue Version wird Apple jedoch rund 18 bis 22 US-Dollar pro Stück kosten.

Der Preissprung soll dem komplizierteren Produktionsprozess der dünnschichtigen Touch-Sensoren geschuldet sein. Weiterhin benötigt das druckempfindliche OLED-Display eine zusätzliche, beidseitige Glasbeschichtung als Schutz, da das Panel empfindlicher als sein Vorgänger ist.

DigiTimes merkt an, dass bei der neuen Technik gewöhnlich mit einer Preissteigerung von rund 50 Prozent zu rechnen ist. Apples Zulieferer TPK Holdings scheint jedoch mehr als das doppelte zu verlangen. Warum Apple bereit ist, diesen Preis zu zahlen, bleibt ungeklärt. Möglicherweise spielt hier auch eine Integration des Touch ID Sensors in das Display eine Rolle.

Kategorie: iPhone

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