Apple, Google und weitere Tech-Firmen treffen sich mit dem Weißen Haus

| 18:33 Uhr | 0 Kommentare

Führungskräfte der großen US-Technologie-Unternehmen sollen der US-Regierung beratend unter die Arme greifen. In einem Technologierat werden unter anderem Führungskräfte von Apple, Facebook und Google vertreten sein. Nun hat Recode eine Kopie der Agenda der Eröffnungsveranstaltung erhalten und gibt einen Einblick in die lange Liste von Fragen, die bei der kommenden Sitzung in Angriff genommen werden sollen.

Der Expertenrat hilft beim Upgrade

Wenn die Vertreter der Firmen mit Donald Trump im weißen Haus zusammentreffen, haben sie viel Arbeit vor sich. Von der Einführen neuer Online-Dienste für die Bürger bis hin zu komplexen politischen Fragen bezüglich einer Verwaltung der hoch qualifizierten Einwanderung ist vieles vertreten.

Besonders die Einwanderungsdebatte wird für die Unternehmen wichtig sein, da viele Mitarbeiter ein Arbeitsvisum oder eine doppelte Staatsbürgerschaft haben. Zu Beginn dieses Jahres versuchte Trump noch ein Einwanderungsverbot für sieben Länder mit muslimischer Mehrheit durchzuringen. Ein Schritt der unter anderem bei Tim Cook auf Gegenwehr stieß. Es wird spannend werden, wie sich der Expertenrat mit diesem Thema beschäftigen wird.

Nicht weniger wichtig ist der US-Regierung die Entwicklung neuer „Bürgerdienste“. So glaubt die Trump-Regierung, dass das amerikanische Volk in der Lage sein sollte, mit der Regierung so zu interagieren, wie es mit den besten privaten Unternehmen möglich ist. Hier sollen neue „intuitive digitale Erfahrungen“ die Tür zum Erfolg beziehungsweise dem weißen Haus öffnen. Darüber hinaus werden die Teilnehmer Wege diskutieren, wie neue Technologien für die Belange der Regierung eingesetzt werden können. Hierbei soll auch eine Art Austauschprogramm ins Leben gerufen werden, welches die Mitarbeiter der Unternehmen für die Zusammenarbeit mit der Regierung vorsieht.

Wen Apple zu der bevorstehenden Versammlung schicken wird, ist nicht bekannt. Tim Cook ist jedoch ein wahrscheinlicher Kandidat, da er zuvor schon im Dezember mit der Regierung zusammengearbeitet hat.

Kategorie: Apple

Tags:

0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.