Tim Cook spricht über den HomePod und Trumps Beratungsteam

| 22:22 Uhr | 1 Kommentar

Im Anschluss an die WWDC-Keynote, setzte sich Tim Cook mit Bloomberg für ein Interview zusammen. Hier sprach er über den neuen HomePod Lautsprecher, Donald Trump und den Pariser Klimapakt.

Der HomePod: Noch einmal, wie beim iPod

In Bezug auf Apples neuen HomePod Lautsprecher erklärte Cook, dass Apple den Bereich der Heimmusik ebenso revolutionieren möchte, wie es ihnen damals schon mit dem iPod für die portable Musik gelungen ist. Die erfolgreiche Konkurrenz macht ihm derweil keine Sorgen, so geht es Apple in erster Linie nicht darum in den Markt zu eilen um ihn zu erobern. Vielmehr will Apple den Kunden eine positive und neue Erfahrung ermöglichen.

“Apple is a company that deeply cares about music and wants to deliver a great audio experience in the home. We feel like we re-invented it in the portable player area and we feel we can re-invent it in the home area as well.“ […] „For us it’s not about being first, it’s about being the best”

Im Angesicht des, im Vergleich zu Amazons Echo, hohen Preis will Apple nicht nur mit einem besseren Sounderlebnis bei den Kunden punkten, sondern auch mit der Siri-Integration. Hier wird es jedoch nicht von Anfang an die volle Siri-Power geben. Apple spendiert dem Lautsprecher zunächst eine Auswahl von Siris Intelligenz und will später weitere Funktionalitäten hinzufügen. Immerhin arbeitet Apple bereits seit mehreren Jahren an dem Gerät und hat mit dem kleinen Smart-Speaker noch viel vor.

„There’s a lot of things you can do with it. There’s a lot of things that Siri knows how to do from the phone. We’ll start with a patch of those as Phil showed today during the keynote, and then you can bet there’s a nice follow-on activity there as well.“

Der HomePod wird im Dezember für 349 US-Dollar in den USA, Australien und Großbritannien verfügbar sein. Nächstes Jahr werden weitere Länder folgen.

Das Pariser Klimaabkommen

Tim Cook sprach auch das angespannte Verhältnis zu Präsident Trump an, welches seit dem US-Ausstieg aus dem Pariser Klimapakt von den Kunden und Medien besondere Aufmerksamkeit erhält.

Es ist keine Überraschung, dass Cook die Meinung des Präsidenten nicht teilen kann. So sei die Entscheidung, sich aus dem Pariser Klimapakt zurückzuziehen, nicht im besten Interesse der Vereinigten Staaten. An dieser Stelle bestätigte Cook erneut, dass er nicht im Beraterrat von Trump Mitglied ist. Ein Beitritt erschien in schon damals als nicht besonders produktiv.

„He didn’t decide what I wanted him to decide. He decided wrong. It’s not in the best interest of the United States what he decided.“ […] „I don’t find councils and committees to be terribly productive“

1 Kommentare

  • Zen

    gute Einstellung von Tim. Super!!! Es ist alles eh schon schlimm genug.

    07. Jun 2017 | 9:22 Uhr | Kommentieren

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