Foxconn in Gesprächen für eine Fertigungsanlage in Wisconsin

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Wie das Wisconsin State Journal berichtet, zieht Foxconn die Errichtung einer Fabrikanlage in den USA in Erwägung. So untersucht der Apple-Zulieferer derzeit, ob der Bundesstaat Wisconsin als möglicher Standort in Frage kommt.

Foxconn plant Fertigungsanlage in den USA

Eine nicht näher genannte Quelle soll der Zeitung über laufende Verhandlungen zwischen der Regierung und dem Hersteller aus Taiwan zugespielt haben. Hierbei soll neben Wisconsin auch Michigan als Standort für eine neue Anlage im Gespräch sein.

Bereits im Januar bestätigte Foxconn, dass ein gemeinsames Investment mit Apple in Höhe von 7 Milliarden US-Dollar ansteht. Die Unternehmen wollen damit den Ruf nach einer Produktion in den USA nachkommen. Foxconn-Vorsitzender Terry Gou sagte im Bezug auf eine US-Anlage, dass eine Produktion von Displays sinnvoll wäre. Die zunehmende Nachfrage nach Display-Panel verlange nach mehr Kapazitäten, die man auf die USA auslagern könnte.

Im Vorfeld hatte Apples Auftragsfertiger jedoch kein großes Interesse an einem Produktionsstandort in den USA gezeigt. Dies scheint jedoch an dem Verhandlungsgeschick von Terry Gou zu liegen. Ziel war es, für ein US-Engagement im Gegenzug steuerliche Vorteile zu erhalten. Hierfür sollt es langfristige Garantien für Fabriken in den USA geben. Foxconn verkündete bereits im Mai laufende Gespräche mit der US-Regierung, die für den Hersteller allem Anschein nach erfolgreich waren.

Ein Produktionsstandort in den USA muss jedoch nicht gleichzeitig überdurchschnittlich viele Arbeitsplätze schaffen. Anstatt wie in China auf mehrere Hunderttausend Arbeiter zu setzten, könnten in den USA auch größtenteils Roboter eingesetzt werden. Dies deutete Hon Hai Precision, Foxconns Mutterkonzern, zumindest in vorangegangen Interviews an.

Kategorie: Apple

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