DigiTimes: Microsoft Surface Pro 5 Nachfrage geringer als erwartet

| 17:43 Uhr | 1 Kommentar

Microsoft hat in der Vergangenheit mit seinen Surface Tablets durchaus einen Erfolg feiern können. Produktive Nutzer haben sich von dem Konzept angesprochen gefühlt und sich das Tablet als Notebook-Ersatz zugelegt. Die nachgezogene Konkurrenz und wenige Verbesserungen des neuen Line-ups sorgen nun jedoch für eine unerwartet niedrige Nachfrage.

Verhaltenes Interesse für Surface Tablets

Wie DigiTimes in Erfahrung bringen konnte, entwickelt sich das Surface-Angebot wohl nicht nach Microsofts Geschmack. Die Verkaufszahlen für alle Modelle, inklusive dem neuen Surface Pro 5, liegen hinter den Erwartungen zurück. Somit hat sich der Konzern entschieden eine geringere Produktionsmenge in Auftrag zu geben, als von Pegatron erwartet wurde.

Der Grund für den ausbleibenden Erfolg soll die Konkurrenz sein, die mit einem ähnlichen Konzept für ihre Tablets nachgezogen hat.

„Since demand for Microsoft’s Surface products has been seriously undermined by other first-tier vendors’ similar devices, the software giant has been conservative about placing its orders, which have been much lower than than Pegatron’s original expectations.“

Schon im Vorfeld zeigte sich, dass die Fachpresse mit der fünften Generation des Surface nicht zufrieden war. Zu wenig Neuerungen soll das Tablet im Vergleich zum Vorgänger bieten. Neben einem neuen “Kaby Lake” Prozessor wurde das Touchpad des Type-Covers verbessert. Außerdem soll es den neuen Stylus mit einem Neigungssensor und 4096 Druckstufen unterstützen.

Kategorie: iPad

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1 Kommentare

  • Grm

    Das Problem ist, dass Windows 10 nicht mit einer TouchBedienung funktioniert. Man muss beim Surface zwangsläufig den Stift benutzen und (für genaue Eingaben) das Querformat nutzen. Gleichzeitig ist das Gerät auch relativ dick – ein Zeichner mag den Kickstand für einen tollen Winkel nutzen, aber zum Schreiben legt man sein Gerät meistens eher flach wie einen Block hin.
    Insgesamt fühlt sich Windows 10 auch nicht rund an: Der Wechsel zwischen Hoch- und Querformat ist langsam, der Wechsel zwischen Tablet- und Notebookmodus verläuft auch nicht immer korrekt.
    Die Kombination aus MacBook und 9,7″/10,5″ iPad Pro ist eben deutlich praktischer, weil sich vieles in (fast) Echtzeit synchronisiert. Dann nimmt man doch lieber eine richtige Tastatur, hohe Akkulaufzeit, einen präziseren Stift und ein zweites Display gleich mit dazu. Das iPad Pro kann man sogar draußen gut ablesen.

    07. Jul 2017 | 1:36 Uhr | Kommentieren

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