Test: Elgato Thunderbolt 3 Dock

| 8:22 Uhr | 2 Kommentare

Elgato Thunderbolt 3 Dock im Test. Anfang dieses Jahres und passend zur Consumer Electronics Show hat Elgato das Thunderbolt 3 Dock vorgestellt. Dieses sollte im zweiten Quartal des Jahres auf den Markt kommen. Genau dies ist nun der Fall und das Elgato Thunderbolt 3 Dock steht seit wenigen Tagen in den Verkaufsregalen. Wir haben das Gerät ausprobiert und möchten euch unsere Eindrücke mitteilen.

Im Test: Elgato Thunderbolt 3 Dock

Allgemein

Apple setzt beim aktuellen MacBook Pro ausschließlich auf 4x Thunderbolt 3 (USB-C). Dies führte anfänglich zu großer Kritik, da noch nicht viel Zubehör mit USB-C Anschluss auf dem Markt verfügbar ist. Mittlerweile sind ein paar Monate seit dem Verkaufsstart des neuen MacBook Pro und die anfängliche Kritik hat sich gelegt. Bei immer mehr Computern wird USB-C verbaut und immer mehr Zubehör erscheint auf dem Markt.

Elgato Thunderbolt 3 Dock inkl. 50 cm Thunderbolt-3-Kabel, 40Gb/s, bis zu 85W Stromversorgung für...
  • Schließen Sie alle Geräte gleichzeitig an Ihr MacBook Pro oder Windows-Laptop an
  • Laden Sie Ihr MacBook Pro mit bis zu 85 Watt auf - mit genau dem einen Kabel, mit dem Sie das Dock...

Das Elgato Thunderbolt 3 Dock gibt euch die Möglichkeit alle Geräte mit nur einem einzigen Kabel mit dem aktuellen MacBook Pro (oder einem kompatiblen Windows Notebook) zu verbinden. So könnt ihr über das Dock nicht nur euer iPhone laden, sondern auch zwei 4K Bildschirme oder einen 5K Monitor anschließen. Doch das Thunderbolt 3 Dock kann noch mehr.

Installation

Die Installation des Elgato 3 Dock funktioniert genau so, wie man sich das wünscht. Schnell und unkompliziert. In der Verpackung des Gerätes begrüßt euch nicht nur da Netzteil für das Thunderbolt 3 Dock, sondern auch das zugehörige USB-C Kabel, mit dem ihr das Dock mit dem MacBook Pro verbinden könnt. Wir haben das beim MacBook Pro mitgelieferte Netzteil abgezogen und dieses durch das neue Thunderbolt 3 Dock ersetzt, da es das MacBook Pro auch mit Strom versorgt und so das bisherige Netzteil überflüssig macht. Dieses könnt ihr nun zum Beispiel im Büro, bei der Freundin oder wo auch immer lagern, um das Netzteil nicht immer mitnehmen zu müssen.

Thunderbolt 3 Dock mit dem Strom verbinden und das MacBook Pro über das USB-C Kanel anschließen. Fertig. Anschließend haben wir noch Elgato Thunderbolt Dock Utility auf dem MacBook Pro installiert. Mit diesem Tool lassen sich externe Speicher Medien einfach entfernen. Der Zugriff erfolgt über das kleine „e“ in der Menüleiste.

Wenn das Elgato Thunderbolt Dock Utility installiert wird, dann wird auch gleichzeitig die Verwendung vom High-Power USB Support freigeschaltet. Dies bedeutet, schnellere Aufladezeiten für iPhone, iPad, Unterstützung von Apple SuperDrive und vieles mehr.

Der High-Power USB Support stellt 1,5 A pro USB 3.0 Port zur Verfügung, je nachdem wie viel Strom das angeschlossene Gerät benötigt. Das Elgato Thunderbolt Dock Utility muss nicht gestartet werden damit dies funktioniert. Es funktioniert ebenfalls wenn sich der Mac im Schlaf Modus befindet.

Elgato Thunderbolt 3 Dock im Gebrauch

Das Elgato Thunderbolt 3 Dock bietet auf der Vorderseite einen Audio Out / In Anschluss sowie 1x USB 3.0. Auf der Rückseite findet ihr neben dem Stromanschluss einen GigaBit Ethernet Anschluss, 2x USB 3.0, 2x Thunderbolt 3 und einen DisplayPort. Über diese Ports könnt ihr allerhand Zubehör und Geräte mit dem MacBook Pro verbinden. Die Verbindung zwischen Thunderbolt 3 Dock und dem MacBook Pro wird über ein einziges Kabel gewährleistet und zwar das mitgelieferte USB-C Kabel.

Diese eine Kabel lädt nicht nur euer Gerät, sondern lässt euch gleichzeitig zwei Display ansteuern, per Ethernet auf ein Netzwerk zugreifen, Zubehör anschließend etc. pp.

Das im Elgato Thunderbolt 3 Dock verbaute Netzteil bietet übrigens 85 Watt. Dies ist ausreichend um euer MacBook Pro aufzuladen und gleichzeitig das angeschlossene Zubehör mit Strom zu versorgen. USB-C Zubehör wird mit bis zu 15 Watt versorgt. Die Anschlüsse am Thunderbolt 3 werden bei uns im Alltag mit verschiedenen Geräten betreiben. An einem USB-Port hängt eine externe Festplatte. Am vorderen USB-Port hängt regelmäßig ein USB-Stick zum Datenaustausch und über einen weiteren USB-Port laden wir regelmäßig unser iPhone und iPad auf und zusätzlich verwenden wir hin- und wieder einen SD-Kartenlese, um Fotos von einer Digitalkamera zu übertragen.

Fazit

Das MacBook Pro bietet euch vier Thunderbolt 3 bzw. USB-C Ports. Das Elgato Thunderbolt 3 Dock dient als „eierlegende Wollmilchsau“ dafür, dass unkompliziert mehr aus den Ports rausholen könnt. Das Dock ist nicht nur Ladegerät (für das MacBook Pro sowie angeschlossenen Zubehör), sondern ermöglicht es euch viele unterschiedliche Geräte mit nur einem Kabel am MacBook Pro anschließen zu können. Das Dock ist gut verarbeitet und hinterlässt einen hochwertigen Eindruck.

Preis & Verfügbarkeit

Das Elgato Thunderbolt 3 Dock schlägt mit 299,95 Euro zu buche und ist sofort verfügbar. Das Gerät ist auf Lager und kann unmittelbar verschickt werden.

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2 Kommentare

  • Jens

    Hallo Macerkopf, Danke für den Atollen Bericht. Ich besitze noch ein altes Apple LED Cinema-Display (das aktuelleste bevor sich Apple entschlossen hat keine Bildschirme mehr zu bauen). Wie bekomme ich den Bildschirm an den tollen Hub angeschlossen? Freue mich über eine Antr

    08. Jul 2017 | 9:14 Uhr | Kommentieren
  • mija

    Elgato Thunderbolt 3 Dock + Displayport zu DVI ( Amazon cca. 20-30euro) = MBP 2016/17 +Apple LED Cinema-Display

    09. Jul 2017 | 12:31 Uhr | Kommentieren

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