
Am heutigen Tag musste Apple zwei derbe Niederlagen gegen Motorola einstecken. Zum einen ließ Motorola ein Urteil aus 2011 vollstrecken, nachdem sämtliche UMTS-Modelle (mit der Ausnahme des iPhone 4S) nicht mehr über den Apple Online Store verkauft werden dürfen. Zeitgleich konnte Motorola vor dem Landgericht Mannheim ein Urteil erwirken, dass Apple keinen Push e-Mail Dienst in Deutschland mehr anbieten darf. Zwei Entscheidungen, die dem Konzern aus Cupertino alles andere als schmecken dürften.
Nun hat Apple jedoch angekündigt, dass die betroffenen Modelle (iPhone 4, iPhone 3GS und iPad 2 WiFi+3G) in Kürze wieder über den deutschen Apple Online Store erhältlich sein werden. Noch sind alle betroffenen Modelle im Apple Online Store als "Versandfertig in: Derzeit nicht verfügbar" gekennzeichnet. Wie es scheint, konnte Apple vor dem Oberlandesgericht in Karlsruhe das Verkaufsverbot vorerst stoppen. Mit anderen Worten, in Kürze sollten alle iOS-Geräte, die über ein UMTS Modul verfügen, wieder bestellbar sein.











Die zuständige Richterin Johanna Brückner-Hofmann hatte am gestrigen Donnerstag über den Antrag auf einstweilige Verfügung seitens Apple zu entscheiden. Das überarbeitete Galaxy Tab 10.1N unterscheidet sich in erster Linie zum Galaxy Tab 10.1 durch einen auffälligen silbernen Rahmen, der das Tablet umgibt und durch ein größeres Samsung Logo. Die Richterin entschied, dass sich das "neue Galaxy Tab 10.1N" durch die optischen Änderungen ausreichend vom iPad unterscheidet. Brückner-Hofmann sieht keinerlei Gefahr dafür, dass Anwender beide Marken nicht voneinander unterscheiden könnten.



