Magic Trackpad Test

| 8:45 Uhr | 1 Kommentar

Ende Juli hat Apple zusammen mit der neuen iMac Familie, einem neuen Mac Pro, dem 27″ LED Cinema Display und dem Apple Batterieladegerät auch das Magic Trackpad (Partnerlink) vorgestellt. Knapp zwei Wochen sind seit der Produktvorstellung nun vergangen. Zeit genug, einen ersten Erfahrungsbericht zu dem Gerät zu veröffentlichen (Danke Marcus).

Soviel vorweg: Wer bereits an einem MacBook mit dem Trackpad arbeitet und dabei auf die Maus verzichtet, merkt schnell, wie überfüssig die Maus auch am stationären Mac sein kann. Die Verpackung enthält nicht viel mehr als das Trackpad selbst, in dem bereits zwei Batterien eingesetzt sind. Dazu eine kurze Anleitung. Das Alu-Glas-Pad passt hervorragend zu den aktuellen Apple-Tastaturen. Form und Format sind gleich. Die reine Touch-Fläche des Magic Trackpad ist 13 mal 11 Zentimeter groß, plus Batteriefach nimmt es quadratische 13 mal 13 Zentimeter Platz auf dem Schreibtisch ein.

Auf dem Test-iMac wurde das Trackpad zunächst nur als Bluetooth-Maus erkannt. Der in der Anleitung genannte Punkt „Trackpad“ in den Systemeinstellungen erschien erst nach einem erneuten Softwareupdate. Der eigene Menüpunkt in den Systemeinstellungen bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, darunter die grundlegenden Einstellungen für die Geschwindigkeit der Zeigerbewegung, beim Scrollen und für Doppel-Klicks.

magic_trackpad_test1
Die Ein- bis Vier-Finger-Gesten werden jeweils durch kurze Filme erklärt. Spätestens bei der Nutzung des Pads mit drei oder vier Fingern ist dies auch dringend erforderlich, denn dann erschließen sich die Gesten nicht mehr intuitiv.  Anders bei den Ein- und Zwei-Finger-Gesten. Diese ersetzen die Funktionen der Magic-Mouse und sind intuitiv zu verstehen und zu nutzen: beispielsweise das Klicken und Bewegen mit einem Finger, oder Scrollen, Drehen, Vergrößern und Verkleinern mit zwei Fingern. Bei den Ein-Finger-Gesten lässt sich auch das einzige mechanische Teil des Trackpad aktivieren: Die Ecken des Pads bzw. die Auflagepunkte links und recht unten sind als kleine Schalter ausgelegt und damit für den Sekundärklick („rechte Maustaste“) mit einem Finger nutzbar.

Nach Belieben lassen sich die Funktionen ein- oder ausschalten, so dass das Magic Trackpad an die individuellen Vorlieben angepasst werden kann. Der Mauszeiger lässt sich per Trackpad sehr präzise steuern, Klicken lässt sich ebenso einfach wie mit einer Maus. Entscheidend ist sicherlich die Positionierung des Pads auf dem Schreibtisch, die den persönlichen ergonomischen Anforderungen am nächsten kommt. Hier unterscheidet sich das Trackpad nicht von der Nutzung einer herkömmlichen Maus.

magic_trackpad_test2
Ob das Magic Trackpad die Maus komplett ersetzen kann, muss jeder Nutzer selbst für sich entscheiden. Ein Versuch mit Garageband beispielsweise zeigt, dass hier die Bedienung mit der Maus noch immer schneller von der Hand geht. Beim Surfen im Internet dagegen ist keine Maus mehr erforderlich.

Kategorie: Mac

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1 Kommentare

  • Marcel

    Habe es mit einem Online-Rollenspiel ausprobiert. Zuerst dachte ich, geil, unfassbar, das Ding ist wirklich besser als die Maus – und der Zeiger lässt sich auch schneller steuern. Rechtsklick und gleichzeitig im Spiel umsehen – kein Problem. Befehle ansteuern – kein Problem.

    Problem waren dann aber doch extrem schnelle Handlungen im PvP. Vielleicht Gewohnheitssache, aber ich habe dafür dann doch wieder zur Maus gegriffen.

    09. Aug 2010 | 6:50 Uhr | Kommentieren

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