iMac 2011 Anmerkungen: Target Mode, SSD, Magic Trackpad, Boot Camp

| 10:47 Uhr | 2 Kommentare

Am gestrigen Tag hat Apple bekanntermaßen den neuen iMac 2011 vorgestellt*. Die größten Veränderungen (Quad-Core Prozessoren aus dem Hause Intel, neue ATI Grafikprozessoren, Thunderbolt, FaceTime HD) bewirbt Apple sehr offensichtlich auf den iMac Webseiten. „Der ultimative All-in-One. Noch ultimativer. Jetzt mit Quad-Core Prozessoren in allen Modellen, bis zu 3x schnellerer Grafik, Thunderbolt und FaceTime HD Kamera. Ab 1149 €.“

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Doch eins, zwei Neuerungen sind auf den ersten Blick nicht erkennbar. Bereits im November 2009 erklärte Apple den 27″ iMac zum externen Display. Im sogenannten Target Modus konnte man den 27″ iMac als externen Monitor z.B. für ein MacBook Pro nutzen. MBP und 27″ iMac mittels Mini DisplayPort Kabel verbinden und schon konnte es losgehen. Dies ist nun nicht mehr uneingeschränkt möglich. User, die zukünftig den iMac 2011 als externen Monitor benutzen möchten, müssen ein paar Voraussetzungen befolgen. Das positive zuerst, grundsätzlich lassen sich ab sofort der 21,5″ iMac und der 27″ iMac im Target Mode als externer Monitor betreiben.

imac2011_anschlsseWährend das 21,5″ Modell über einen Thunderbolt-Anschluss verfügt, besitzt der 27″ iMac zwei Thunderbolt Ports (siehe Foto). Und genau hierüber lassen sich die iMacs als ext. Monitor betreiben, allerdings nur, wenn die Quelle über einen Thunderbolt Anschluss verfügt. Hier hat allerdings aktuell nur die aktuelle Macbook Pro 2011 Familie im Sortiment. Ältere Geräte, die nur über einen Mini DisplayPort verfügen, können den iMac nicht im Target Modus nutzen.

Apple stattet den kleinen 21,5″ iMac mit einer 500GB Festplatte (7200 U/min) aus.  Bei allen drei weiteren Modellen verbaut Apple standardmäßig eine 1TB Festplatte mit 7200 U/min. Während das 21,5″ Modell mit 2,5GHz keine Möglichkeit zur Erweiterbarkeit der Festplatte bietet, können User die anderen drei Modelle optional bestücken. 1TB bzw. 2TB sind alleine oder in Kombination mit einer 256GB SSD Festplatte möglich. Der iMac kann natürlich auch nur mit der 256GB Festplatte bestückt werden. Der Preis für die 256GB SSD Platte beträgt 500 Euro. Der Aufpreis für die 2TB SATA-Festplatte in Kombination mit der 256GB Solid-State-Drive schlägt mit 750 Euro zu buche.

Während Apple beim iMac 2010 standardmäßig die Apple Magic Mouse* beigelegt hat und das Magic Trackpad* gegen Aufpreis hinzugebucht werden konnte, kann sich der Kunde beim iMac 2011 für ein Magic Trackpad anstatt der Magic Mouse (ohne Aufpreis) entscheiden. Wollt ihr beide Geräte haben, werden 69 Euro fällig.

Mit dem neuen iMac 2011 hat Apple auch neue Boot-Camp Treiber im Apple Support Bereich zur Verfügung gestellt. Das Update kümmert sich um Probleme mit der japanischen und koreanischen Tastatur auf dem iMac 2011.

Hier findet ihr den iMac im Apple Store*

2 Kommentare

  • frolueb

    Hm… kann man denn am 21,5-Zoll iMac mittlerweile einen zweiten Monitor als erweiterten Arbeitsbereich nutzen? Das ging doch bisher nicht, oder täusch ich mich da jetzt? Wäre für mich zwingend Voraussetzung, sonst muss ich nen 27er nehmen..

    04. Mai 2011 | 17:07 Uhr | Kommentieren
  • MBP-15

    was für ein kabel braucht man eigentlich, um einen externen bildschirm an die thunderbolt-schnittstelle des imacs bzw MPBs anzuschließen? das ganz normale display-port-adapter kabel?

    04. Mai 2011 | 20:01 Uhr | Kommentieren

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