Mac OS X und iOS: Lässt Apple beide Systeme verschmelzen ?

| 18:13 Uhr | 6 Kommentare

Mac OS X Lion ist die achte Version von Mac OS X. Auf Gepard, Puma, Jaguar, Panther, Tiger, Leopard und Schnee-Leopard folgte vor exakt zwei Wochen der Löwe und somit der König der Tiere. Fraglich ist, wie Apple sein Betriebssystem fortführen wird. Immerhin scheint mit „Lion“ der perfekte Name für das Ende der Mac OS X Serie gefunden. Was nun Apple? Analyst Peter Misek von Jefferies & Co. glaubt daran, dass Apple Mac OS X und iOS in den Jahren 2012 oder 2013 verschmelzen werde, um Synergieeffekte (bessere Marge, vereinfachte Lizenzierung) zu erzielen. Apple wolle TV-Sendungen und Filme etc. in der Form in der iCloud speichern, dass alle Geräten (iPhone, iPad, AppleTV) den selben Lizenzierungsbedingungen unterliegen.

In diesem Zusammenhang spricht Misek davon, dass das MacBook Air als erster Mac mit dem A6-Prozessor in der zweiten Jahreshälfte 2012 oder Anfang 2013 den Anfang machen könnte. Statt auf einen Intel Prozessor zu setzen, könnte Apple auf das Eigengewächs A6 setzen. Spätestens bis 2016 sollen auch die anderen Macs auf das neue Betriebssystem wechseln. Der A6 soll laut Misek ein Quad-Core Prozessor sein, der leistungsstark genug sei, als erster Prozessor den Sprung in einen Mac zu schaffen. (via)

Kategorie: Mac

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6 Kommentare

  • Ging647

    Wenn Apple das machen sollte, sprich Mac OS zu iOS wird und die in ihre Macs einen eigenen „A6“ prozessor einbauen, dann ist Apple für mich gestorben.

    Nicht nur das dadurch wohl die jetzt schon begrenzte kompatibilität zu Windoof verloren gehen wird. Auch iOS würde das Computerbetriebssystem-Feeling zerstören. Der erste Schritt hin zu dieser Zerstörung ist meiner Meinung nach schon Lion mit den Features die man aus iOS kennt. Die sind im moment noch ein extra das man nicht nutzen muss. Aber Apple wirds wohl irgendwann komplett integrieren und Mac OS so wie man es kennt und liebt wird komplett verschwinden.

    Wie kann man damit dann noch gescheit arbeiten?

    03. Aug 2011 | 19:14 Uhr | Kommentieren
  • Christian Wagner

    Ich denke, dass der erste Schritt in diese Richtung bereits mit der „Mission Control“ geschehen ist: Das bietet sich doch an, um eine Tastatur-und-Maus-Bedienung mit einer Touch-Bedienung zu kombinieren, für alles andere ist es nutzlos und der Finder viel einfacher, da braucht man keine Analysten für, um das festzustellen!

    Da sich auch die Arbeitswelt entsprechend ändern wird, glaube ich nicht, dass man mit einem Mac dadurch nicht mehr „gescheit arbeiten“ kann. In meinen Augen werden die Rechner dadurch nur bedienerfreundlicher. Das iPad ist die Revolution in Sachen Bedienerfreundlichkeit und die Übertragung dieses Prinzips auf den Mac ist nur konsequent! Ich bin gespannt, wie Apple diesen Sprung schaffen wird, bin aber überzeugt davon, dass sie es tun und dass es einschlagen wird, wie eine Bombe! 🙂

    Nicht immer so skeptisch, einfach mal positiv nach vorne blicken!

    03. Aug 2011 | 20:05 Uhr | Kommentieren
  • Sam

    Annäherund von OSX und iOS finde ich ok. Aber ich möchte nicht, dass mein iMac zu einem überdimensionalem iPad wird! Für sollte ein Computer und ein Mobiles System anders sein und bleiben.

    Gruss

    03. Aug 2011 | 21:04 Uhr | Kommentieren
  • Ging647

    @Christian

    Lieber Christian:
    Mich nerven die Leute die sagen „einfach mal positiv nach vorne blicken“.

    Das heißt übersetzt nichts anderes wie „du kannst eh nichts dran ändern, also leb damit und bemüh dich erst gar nicht“ 1934-1945 gab es wohl auch genug Leute die diese Denkweise hatten. NEIN! DENK ERST GAR NICHT AN NAZIGEBRABBEL! Ich will auf niemandem rumhacken, aber diese Beispiel macht deutlich was passiert wenn man alles nur positiv sieht. Die Norweger haben bis vor kurzem auch alles noch positiv gesehen.

    Tablet/Smartphone ist Tablet/Smartphone. Das hat nix auf dem Computer verloren. In der tollen Entwicklung von Tablets, Smartphones und Konsolen hat der Computer immer mehr und mehr zurückgesteckt.

    Das ganze ist nur deswegen so gekommen weil die überwiegende Bevölkerung einfach alles positiv sieht und absolut kein interesse für nichts hat. Die meißten Menschen die sich in heutiger Zeit „Computerähnliche“ Geräte kaufen, kommen nicht über die Kentnisse von Facebook und Youtube hinaus. Bzw. Smartphonespielereien(nur für was?). Apple nimmt im moment sehr Schlau die Esel aus. Menschen sind Herdentiere. Gedankenlose Herdentiere wollens so einfach wie möglich. Computer sind aber nicht einfach, wenn man sich damit nicht beschäftigt. Was macht man? Man stutzt und stutzt bis von den ursprünglichen Möglichkeiten einfach nichts mehr übrig ist. (Siehe Technische Entwicklung in der Spielebranche, die von den Konsolen um Lichtjahre zurückgeworfen wird.). Es gibt durchaus Leute die Ahnung von Computern und Technik haben. Aber die sind zu einer solchen Minderheit geworden, dass nicht mehr für sie Entwickelt wird, sondern für den desinteressierten Rest!

    Bla bla blubb… Das hier liest eh keiner mehr aber ich hoffe ich konnt bissel meinen Standpunkt untermauern.

    P.S.: Positiv sehe ich auch. Aber vorher frage ich erst ob es verdient ist:)

    03. Aug 2011 | 23:25 Uhr | Kommentieren
  • Bernd

    @Ging:

    Danke! Wo ich blicke und lese finde ich nämlich nur die von Dir angeprangerte positive Rumdenkerei.

    Auch ich sehe die Verschmelzung mit Sorge. Denn wozu haben wir Fenster auf dem Rechner? Um App-Übergreifend arbeiten zu können. Und das scheint Apple abschaffen zu wollen. Die Vollbild-Apps sind nur der erste Schritt in diese Richtung – für einige wenige Fälle vielleicht sogar ein guter.

    Aber wenn das nächste OS nur noch Vollbild-Apps zulassen sollte, hätte ich kein Problem damit, wieder zu Linux zu wechseln, um weiterhin PROFESSIONELL und PRODUKTIV arbeiten zu können.

    Die Maschine soll sich mir anpassen und nicht umgekehrt!

    04. Aug 2011 | 7:46 Uhr | Kommentieren
  • Ging647

    Ja… hast recht. Wenn Apple mit seinen Verwurschtelungen untergehen sollte, kann man immer noch auf andere Systeme zurückgreifen.

    Vorausgesetzt die anderen dackeln nicht alle Apple hinterher weil sie glauben das Apple aus jeder Scheiße Gold machen kann.

    Linux wird wohl wirklich das Rettungsboot:)

    04. Aug 2011 | 16:54 Uhr | Kommentieren

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