iPhone 5 Schutzhüllen: Die Schattenwelt der Hersteller

| 11:36 Uhr | 3 Kommentare

Die letzten Wochen vor der Präsentation des neuen iPhone 4S waren von vielen iPhone 5 Schutzhüllen-Gerüchten (z.B. hier, hier oder hier) verschiedener selbst ernannter oder tatsächlicher Fachleute geprägt, doch Apple versteht sich offenbar perfekt darauf, bis zum Schluss für Überraschungen zu sorgen. Tim Hickman, ein Unternehmer, der sich mit seiner Firma Hard Candy Cases unter anderem auf die Produktion von Zubehör für Mobiltelefone spezialisiert hat, ließ sich von den Gerüchten inspirieren und verdingte sich als echter Glücksritter. Nachdem er von 3 verschiedenen Produktionspartnern aus China detaillierte 3D-Modelle erhielt, die allesamt auf einen pillenförmigen ovalen Home-Button schließen ließen, entschied er sich, 50.000 US-Dollar zu riskieren. Er bestellte kurzerhand Stahl-Formen für die Massenproduktion von Schutzhüllen, welche auf das neue Design ausgerichtet sein sollten und bot diese auch gleich zum Kauf auf seiner Web-Seite an.

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Doch leider traf in diesem Fall die Redewendung „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt…“ nicht zu, denn das vorgestellte iPhone 4S enthält, wie mittlerweile bekannt, keine einschneidenden Änderungen am äußeren Design. Hickman verlor 50.000 US-Dollar, weil der Home-Button weiterhin kreisförmig blieb. Doch wäre der Deal aufgegangen, hätte sich Hickman freuen können. Apple meldete nämlich, dass schon am ersten Tag der Vorbestellung mehr als eine Million iPhone 4S geordert wurden, immerhin 400.000 mehr als beim iPhone 4. Doch boomt nicht nur das Geschäft mit den Smartphones selbst, sondern auch mit dem Zubehör. So informierte das Marktforschungs-unternehmen NPD-Group darüber, dass die Verbraucher allein in den letzten zwölf Monaten bis zum August dafür mehr als 436 Millionen US-Dollar ausgegeben haben. Dies sei ein Sprung von 33 Prozent im Vergleich gegenbüber dem gleichen Zeitraum davor.

Die Unternehmenspolitik Apples macht es den Herstellern von Zubehör wirklich nicht einfach, denn spezifische Produktdaten werden bis zum letzten Moment unter Verschluss gehalten. So sind die Unternehmen auf Gerüchte und Vermutungen angewiesen. Karl Jakob, Chief Executive Officer von Fall Maker Coveroo, meint, dass ein Unternehmen nur dann handeln sollte, wenn es ganz zuverlässige Informationen habe, da sonst leicht ein paar Millionen Dollar riskiert und verloren werden können. Im Fall von Tim Hickman waren es zwar „nur“ 50.000 Dollar, doch vermutet er, dass sich seine Vorbereitungsarbeit letztlich bezahlt machen werde, denn die Daten könnten sich auf ein zukünftiges Modell (iPhone 5) von Apple beziehen. Wünschen wir also dem Unternehmer Glück und hoffen, dass sich seine Risikobereitschaft doch noch auszahlt. (via)

Kategorie: iPhone

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3 Kommentare

  • Marc.

    und täglich grüßt das Murmeltier… 🙂 mein 4S hat gerade das Licht der Welt entdeckt. 5er…

    16. Okt 2011 | 11:54 Uhr | Kommentieren
  • Quickmix

    Hüllen aufheben, das 5 kommt doch nächstes Jahr 😉

    16. Okt 2011 | 13:01 Uhr | Kommentieren
  • david

    haha mongo

    16. Okt 2011 | 13:23 Uhr | Kommentieren

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