Apple Patent: 3D-Benutzeroberfläche für iPhone

| 10:45 Uhr | 1 Kommentar

Wie nun bekannt wurde, hat Apple offenbar eine neue Idee entwickelt, wie beispielsweise auf dem für 3D-Anwendungen relativ kleinen Bildschirm eines iPhone 4S oder späterer Generationen des iPhone dreidimensionale Bilder entstehen können und reichte dazu einen Patentantrag ein. Der mit dem Titel „Sensor Based Display Environment“ bezeichnete Patentantrag beschreibt eine dreidimensionale Benutzeroberfläche für das iPhone für deren Steuerung Sensoren wie Gyroskop und Kompass genutzt werden. Die Dreidimensionalität wird dabei über Polygone erreicht und nicht wie etwa bei 3D-Fernsehern über zwei verschiedene Bilder für jedes Auge, welche nur eine Illusion von 3D erzeugen.

iphone3d_patent
Als größtes Problem bei derartigen Lösungen stellte sich bisher dar, dass auf dem Display eines Smartphones nur recht wenig Platz vorhanden ist, um eine dreidimensionale Benutzeroberfläche zu integrieren, die zudem sicherstellen muss, dass sie mit einer Hand bedient werden kann. Die Nutzung der Bewegungs- und Orientierungssensoren des iPhones stellt für dieses Problem eine mögliche Lösung dar und damit könnte der Nutzer auch einhändig das Benutzer-Interface bedienen. In einer Darstellung des iPhone wird deutlich, wie die neue Benutzeroberfläche funktionieren könnte. Demnach ist das Display mit einem Boden, einer Rückwand, einer Decke und Seitenwänden ähnlich einem Zimmer ausgestattet.

Der Nutzer sieht nun einen virtuellen Raum und kann Objekte an jeder beliebigen Position platzieren. Es wäre also denkbar, dass eine bestimmte Gruppe von Apps an der rechten Wand, eine andere auf dem Boden und eine dritte Gruppe an der Decke platziert wird und es soll auch möglich sein, Objekte hinter den Wänden zu platzieren. Durch entsprechende Bewegungen des iPhone würden die Apps je nach Positionierung auf dem Bildschirm erscheinen und benutzt werden können. Apple selbst verweist in seinem Patentantrag auf die Funktion Streetview von Google, wo das iPhone in einem virtuellen Raum als imaginäre Kamera genutzt wird. Mit der ebenfalls enthaltenen „snap-to“ Funktion könnten die Nutzer eine voreingestellte Ansicht beispielsweise durch schütteln auf die 3D-Benutzeroberfläche zaubern und somit die meist genutzten Funktionen sinnvoll zusammenfassen. (via)

Kategorie: iPhone

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1 Kommentare

  • Yannic

    na…kommt uns das nicht irgw bekannt vor…BumpTop
    ich mein ich bin ja wirklich für Apple, auch in all den Patentstreit, aber diese Idee ist nicht von ihnen…

    16. Jan 2012 | 19:52 Uhr | Kommentieren

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