Microsoft macht sich via Twitter über iBooks Author Lizenzbestimmungen lustig

| 9:33 Uhr | 14 Kommentare

Am vergangenen Donnerstag hat Apple seine Ideen zur Bildungsinitiative vorgestellt und unter anderem iBooks Author (kostenlos) zum Erstellen von Bücher im Mac App Store zum Download bereit gestellt. iBooks Author bietet eine breite Palette von Werkzeugen, mit denen ihr Text, Fotos, Videos, 3D-Elemente und andere interaktive Inhalte in einem iBook einbinden könnt.

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Die iBooks Lizenzbestimmungen sehen unter anderem vor, dass Autoren ihre iBooks logischerweise kostenlos und kostenpflichtig vertreiben dürfen. Entscheidet sich ein Autor dafür, ein Buch kostenlos anzubieten, so darf er jeglichen Vertriebsweg nutzen. Entscheidet er sich hingegen, ein Buch kostenpflichtig anzubieten, so darf er mit iBooks Author erstellte Bücher nur über den iBookstore veräußern. Dies bedeutet gleichzeitig, dass Apple 30 Prozent des Umsatzes für sich einbehält.

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Frank X. Shaw, seines Zeichen Microsoft PR Chef, macht sich via Twitter über die iBooks Author EULA lustig. So heißt es in seinen Tweets: Wenn ihr einen Roman mit Word schreibt, so versprechen wir, nicht 30 Prozent des Umsatzes zu verlangen. Wenn ihr eine Rede mit PowerPoint haltet, versprechen wir, nicht 30 Prozent des Honorars zu verlangen. Wenn ihr eure Finanzen mit Excel verwaltet, wird Microsoft nicht 30 Prozent des Gehalts verlangen. Die Tatsache, dass iBooks Autor kostenlos ist und Microsoft Office kostenpflichtig ist, wird mit keiner Silbe erwänhnt.

Kategorie: iPad

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14 Kommentare

  • Sagrido

    Die Vergleiche humpeln ja – Als ob Word eine Publishing-Software wäre…
    Microschrott mal wieder – haben nichts gleichwertiges anzubieten, aber machen wieder das stinkende Maul so weit auf, bis sie heiser sind (=metaphorisch für „bis sie auch diesen Markt verloren haben“)

    23. Jan 2012 | 9:55 Uhr | Kommentieren
  • Jonathan

    Dass Apple 1/3 Anteil bekommt mag vielen nicht passen, aber ich sehe es als eine große Möglichkeit an, seine Bücher zu vertreiben. So viele mögliche Kunden und ein so einfacher, toller Vertriebsweg über einen Store, sehr viele Zahlungsmöglichkeiten und einen „Instant-Kauf-Download“. iBook sollte nicht mit Office Produkten zu tun haben, ich mein iWork ist auch kostenlos! Ich sehe hier eher einen Vergleich zu Verlagen, die deutlich teurer sind, also 30% des Buchpreises!

    23. Jan 2012 | 10:54 Uhr | Kommentieren
  • Fu Man Shu

    Nach langem Betteln der Mac OS Gemeinde wurde Office doch auch für euch angeboten 😉

    23. Jan 2012 | 12:05 Uhr | Kommentieren
  • Fu Man Shu

    Wieso wird MS Office hier angeprangert ?
    Was muss ich denn tun, um ein Buch über iBook Author schreiben zu können ? Ich muss mir erstmal ein Mac, Ipad oder iPhone kaufen. Klar, muss ich bei Office genauso, aber die Preisunterschiede sind in dem Fall sicher gravierender. Und wenn Apple sich immer schön 30 % abzwackt, verdienen die wie an jedem anderen Mist direkt doppelt und dreifach.

    Das wird genauso ein reinfall wie Ping oder Apple TV. Kein schwein braucht so einen Schrott!

    23. Jan 2012 | 11:05 Uhr | Kommentieren
  • Sebastian

    Die 30% sind kein Problem. Das hat man bei Amazon auch (oder sogar noch mehr). Was mich davon abhält, iBooks zu nutzen ist, dass man kostenpflichtige Bücher nur über iBookstore anbieten darf. Stell dir mal vor du suchst ein Buch beim Händler A und dann sagt man dir, dass es nur beim Händler B zu haben ist. Was für ein Blödsinn!

    23. Jan 2012 | 11:16 Uhr | Kommentieren
  • Fu Man Shu

    Apple halt. Deswegen wird das auch nichts. 😉

    23. Jan 2012 | 11:41 Uhr | Kommentieren
  • Chris

    Der Office-Vergleich hinkt wirklich…

    Ein Buch in Word zu schreiben ist nicht interaktiv. Die Möglichkeiten, die iBooks Author bereit hält, übersteigen die Fähigkeiten von Word (auf eBooks bezogen) um Welten.

    Was alle mit den 30% haben, weiss ich allerdings auch nicht. Der Autor schreibt ein Buch, gestaltet es liebevoll und möchte es verkaufen. Dass dabei Serverkosten, Traffikkosten etc. für Apple anfallen, daran denkt keiner.

    @Fu Man Shu:
    Es ist ein Apple Produkt… natürlich muss man einen Apple-Rechner besitzen. Oder glaubst du etwa, dass wenn MS es rausgebracht hätte, es für Mac portiert würde? Ich glaube nicht!

    23. Jan 2012 | 11:44 Uhr | Kommentieren
  • Maxxchen

    Ich verstehe das einfach nicht, da bringt Apple ein tolles Tool auf den Markt, wo wirklich jeder lLhrer ein Buch erstellen kann für seine Schüler und alles was dann kommt ist nur wieder diese 30% die Apple vom verkauft möchte. Dafür haben die auch das ganze Systemen entwickelt und ich muss nicht wie bei MS alles kaufen, nur damit ich etwas entwickeln kann.. Natürlich möchte Apple was verdienen, das möchte jede Firma. Dennoch tut Apple etwas und macht sich Gedanken um die Schule von heute. Na gut dann verkaufen Sie halt iPad´s… das Gerät ist gut, die Kunden können damit umgehen. Gibt es etwas besseres??

    Jeder kann selber entscheiden ob er das Buch Gratis oder gegen Geld anbieten möchte. Auch ein Verlag bringt kein Buch kostenlos auf den Markt. Auch dafür muss bezahlt werden. Wenn ich ein Tool entwickle und es kostenlos anbiete, möchte ich davon auch etwas haben.

    Ich finde die Aktion gut, die Schüler bekommen viel mehr Wissen vermittelt und einige werden durch diese Art auch besser lernen können. Die Bücher sind aktueller.. interaktive. So stelle ich mir die Schule von heute vor und nicht langweilig. Wir haben die Technologie schon lange, nur keiner kümmert sich um die Bildung. Für mich macht Apple genau das richtige.

    23. Jan 2012 | 12:35 Uhr | Kommentieren
  • Husten

    mehr als das fällt mir auch nicht ein: http://9gag.com/gag/2028113
    😉

    23. Jan 2012 | 12:41 Uhr | Kommentieren
  • AceKi

    Also man kann problemlos ein Buch erstellen, es per Mail (oder halt synchronisieren) an diverse iPads versenden. Es ist ja alles machbar…Nur wenn man aus seinem Werk bare Münze machen möchte, wird man zur Kasse gebeten…ist ja furchtbar…! Ein Verlag macht die ganze Arbeit ja umsonst oder doch eher nicht…
    Also erstmal nachdenken, dann schreiben…

    23. Jan 2012 | 12:45 Uhr | Kommentieren
  • Chris

    Das war sicher kein Betteln… das war einfach die Geldgier von Microsoft 😉 Ich habe iWorks und Office 2011 (gabs umsonst zu meiner Umschulung). Bevor ich aber 200 Euro für Office ausgebe, nehme ich lieber iWorks für knapp 50 Euro.

    23. Jan 2012 | 12:48 Uhr | Kommentieren
  • mpAppTester

    Man kann doch ibooks author nicht mit Microsoft Office vergleichen!!!
    Denn für Microsoft Office muss ich viel Geld bezahlen und iBook Author ist gratis. Apple wäre ja auch dumm wenn sie ein Programm kostenlos vertreiben damit jeder ein Buch schreiben kann und dann überall verkaufen kann, ohne dass Apple was davon hat.

    Also unpassender Vergleich!!!

    23. Jan 2012 | 15:45 Uhr | Kommentieren
  • Fu Man Shu

    Man wie naiv kann man sein ? Wenn Du dein Buch was Du über das ach so tolle iBook Author geschrieben hast, es über den Store verkaufst, zahlst Du am ende (sollte dein Buch ein erfolg werden) das zig fache dessen, was ein jedes anderes Office Programm kostet. (Ich rede hier nicht nur von MS Office)

    Leute, hat Apple euch das Gehirn weich gequatscht ?

    24. Jan 2012 | 9:36 Uhr | Kommentieren
  • Oli

    Es geht doch hier vorallem um die interaktiven Textbooks…
    Da sichert sich Apple die 30%

    Es heißt aber nirgends dass du nicht dein geistiges Eigentum in einem anderen Buch bei einem beliebigen Verlag verkaufen kannst!
    Nur das mit iBooks Author erstellte Textbook ist auf den iBookstore beschränkt! Das darf man nur da Verkaufen! Dafür kann man es ja kostenlos erstellen!

    Ich versteh nicht warum man da immer gleich rummotzen und anprangern muss!
    Es ist doch jedem selbst überlassen ob er Apple, MS oder sonstwas verwendet…

    @Fu Man Shu
    Darf nicht jeder seine eigene Meinung haben? Und machen was er selbst für am besten hält?

    24. Jan 2012 | 11:21 Uhr | Kommentieren

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