Apple Patent zeigt MagSafe-Anschluss für iOS-Geräte

| 19:55 Uhr | 2 Kommentare

Egal, für welches MacBook ihr euch in den letzten Jahren entschieden habt, ein MagSafe-Netzteil war und ist mit an Bord. Erstmals im Januar 2006 im Rahmen der Macworld Expo in San Francisco vorgestellt, verbaut Apple den MagSafe Stromanschluss sowohl beim MacBook Air als auch MacBook Pro. Natürlich kam dieser Anschluss auch beim mittlerweile nicht mehr erhältlichen MacBook zum Einsatz.

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Der Netzstecker wird mittels Magnetsystem in seiner Position gehalten und sorgt für die Stromversorgung des Gerätes. Der große Vorteil des MagSafe Power Adapters liegt in der Tatsache, dass bei Zug am Kabel die Kabelverbindung automatisch getrennt wird. Schon mehrfach bin ich über das MacBook Pro Kabel gestolpert und der MagSafe Anschluss verhinderte des Herunterfallen des Gerätes.

Wie nun aus einem heute bekannt gewordenen Patentantrag hervorgeht, macht sich Apple dazu Gedanken, wie man den MagSafe Anschluss auch bei iOS Geräten unterbringen kann. Gleich mehrere Vorteile soll der MagSafe Anschluss bei iPad, iPhone und iPod touch bringen. Beim jetzigen Dock-Adapter kann schnell und einfach Feuchtigkeit ins Innere der Geräte gelangen. Ein magnetischer Anschluss könnte das iOS-Gerät zumindest an dieser Stelle „abdichten“ und so für weniger Wasserschäden sorgen.

Eine weitere Funktion, die der Anschluss übernehmen soll, ist die Möglichkeit, genau die Pins zur Verfügung zu stellen, die gerade benötigt werden. Je nach Gerät und Verwendung, können die Anschlüsse individueller gestaltet werden. Die Buchse soll erkennen, welche Pins benötigt werden und soll diese magnetisch zur Verfügung stellen.

ios_magsafe_patent2
Eine weitere Option, die durch eine magnetische Kopplung erreicht werden könnte, ist das Trennen der Verbindung im Bedarfsfall. Sollte sich das Gerät beim Ladeprozess übermäßig erhitzen, könnte der Netzstecker entkoppelt werden. Ähnliche Gedanken zur magnetischen Verbindung hat sich Apple auch für die Kopfhörerbuchse gemacht, sie ist z.B. im Bezug auf Feuchtigkeit eine weitere Schwachstelle. Ob die hier genannten Patente jedoch jemals ein iOS-Gerät erreichen, bleibt abzuwarten. (via)

Kategorie: iPhone

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2 Kommentare

  • Epicalis

    endlich ein Fortschritt auf diesem Gebiet.

    sehr lobenswert von Apple sich auch mit solchen längst überfalligen Dingen zu beschäftigen.
    Hoffentlich ist das nicht wie bei dem berühmt berüchtigten Thunderbolt-Anschluss 😉

    26. Jan 2012 | 23:25 Uhr | Kommentieren
  • Schicksal

    hmm, abdichten, etc.
    würde ja ein weiterer Schritt zum wasserdichten iPhone sein.
    Es wird also genau an den Schwachstellen gearbeitet die in den Kommentaren zu lesen waren bei dem Artikel mit dieser wasserdichten Beschichtung (vor ein paar Tagen).

    27. Jan 2012 | 7:20 Uhr | Kommentieren

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