Ehemaliger Apple Entwickler stellt ZFS-Dateisystem für Mac OS X vor

| 14:15 Uhr | 2 Kommentare

zevo
Vor einigen Jahren machte das Gerücht die Runde, Apple werde bei einem zukünftigen Betriebssystem auf das von Sun entwickelte ZFS-Dateisystem (128-Bit-Dateisystem) setzen. So unbegründet waren die Gerüchte gar nicht. So zeigte sich im Festplattendienstprogramm einer Entwicklerversion von Mac OS X 10.5 der eindeutige Hinweis auf das „Zettabyte File System“, kurz ZFS. Auch in der Dokumentation zu Snow Leopard Server tauchten kurz entsprechende Hinweise auf.

Einen weiteren Hinweis gab es durch die Aussage von SUN CEO Jonathan Schwartz, dass ZFS das Dateisystem HFS+ in Mac OS X Leopard ersetzen werde. Bis dato konnte ZFS keinen offiziellen Weg in Mac OS X finden. Lizenzrechtliche Hürden sollen der Ausschlag gewesen sein.

Don Brady, ehemaliger Apple Entwickler und Leiter des ZFS-Teams bei Apple, verließ das Unternehmen vor zwei Jahren, nachdem das ZFS-Projekt aufgelöst worden war, um ein eigenes Unternehmen zu gründen. Don Brady gründete Tens Complement und tüftelte weiter an einer ZFS Unterstützung für Mac OS X. Diese liegt nun in der kommerziellen Form der ZEVO Silver Edition (15,67 Euro) vor. Eine Gold- und Platin-Version sind in Arbeit.

Kategorie: Mac

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2 Kommentare

  • Skorpi

    was ist das?

    01. Feb 2012 | 21:23 Uhr | Kommentieren
  • Schicksal

    Mit ZFS kann man einen Pool anlegen in den man viele physikalische Platten zu einer zusammenfassen kann. Vorteil ist, dass man einfach weitere Platten nachträglich zu diesem Pool hinzufügen kann.
    Hab ich das erste mal bei FreeNAS gesehen und der WHS1 von MS hat sowas ähnliches gemacht.
    Ich finde es schön im System nur eine Platte angezeigt zu bekommen nur fehlte bisher die einfache erweiterbarkeit.

    02. Feb 2012 | 7:01 Uhr | Kommentieren

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