Proview lässt nicht locker, ruft zum Boykott gegen Apple und das iPad auf

| 9:50 Uhr | 4 Kommentare

Seit Monaten zieht sich der Streit um die Markenrechte am Namen „iPad“ zwischen Apple und der chinesischen Firma Proview nun in die Länge (hier und hier nachzulesen.. Pünktlich zum Launch des neuen iPads hat Proview jetzt Händler in China zum Boykott des Tablets aufgefordert und sogar Sanktionen angedroht.

Im Jahr 2009 hatte Apple die Markenrechte für den Produktnamen von Proview für 10 Länder inklusive China erworben, hatte dabei aber unter einer Tarnfirma namens IP Application Development agiert. Der chinesische Konzern sieht sich hinters Licht geführt und möchte Apple nun zur Verantwortung ziehen, ein Schadensersatz in Milliardenhöhe wird gefordert. Zudem soll der Markenname „iPad“ zurückgegeben werden.

Laut Reuters hat Proview nun zum Boykott gegen Apple und das neue iPad, das erst vorgestern vorgestellt worden ist, aufgerufen und fordert von den Händlern, die Tablets schlicht nicht mehr zu verkaufen. Des weiteren hat man den Händler angedroht, rechtliche Schritte einzuleiten, sofern dem Boykottaufruf nicht Folge geleistet werden sollte. In einem offenen Brief an die iPad-Händler heißt es dabei laut Reuters: „Jede Fortsetzung (des Verkaufs, Anm. d. Red.), wird als absichtliche Verletzung der Rechte der Firma betrachtet und das Unternehmen wird mit rechtlichen Schritten strengste Maßnahmen einleiten.“ Proview beabsichtigt damit, den Druck auf Apple zu erhöhen.

Kategorie: iPad

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4 Kommentare

  • rapid10

    die lieben chinesen. sorry, aber ich finde das einfach nur lächerlich. was wollen die mit dem namen machen? das ipad nachbauen und noch dazu den selben namen verwenden?!

    09. Mrz 2012 | 10:50 Uhr | Kommentieren
  • Matze

    Lächerlich, gerade die Weltmarktführer im kopieren machen die Welle…

    09. Mrz 2012 | 12:28 Uhr | Kommentieren
  • Ronny

    Apple soll die Produktion von ihren Produktion von China wie bereits z.T. gemacht, nun komplett nach Brasilien auslagern.
    Vielleicht wirkt das was bei dem Chinesischen Staat der sowieso eine nicht all zu rosige wirtschaftliche Zukunft, vor sich hat…

    Ein Kindergarten schlechthin.

    09. Mrz 2012 | 16:14 Uhr | Kommentieren
  • Mixermachine

    Wollen tun die mit dem Namen gar nix.

    Was sollen Sie denn damit machen?
    Billige China Tabletts rausbringen?

    Nö. Denen gehts ums Geld. Die machen so lange Radau, bis sie von Apple ordentlich Kohle kriegen. Die stehen gerade selbst vorm Bankrott…

    11. Mrz 2012 | 22:02 Uhr | Kommentieren

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