Privatsphäre: Apple lehnt Apps mit Zugriff auf UDID ab

| 18:50 Uhr | 4 Kommentare

Sowohl iPhone, iPad als auch iPod touch verfügen über einen sogenannten Unique Device Identifier, oder kurz UDID. Bei diesem Identifier handelt es sich um eine 40-stellige (individuelle) Gerätenummer des iOS-Gerätes, auf die Entwickler bislang ohne Konsequenzen zugreifen konnten. Die UDID eures Gerätes könnt ihr einfach über iTunes abrufen. Gerät mit iTunes verbinden, in der linken Spalte z.B. das iPhone aufrufen und in der Übersicht des Gerätes seht ihr unter anderem die Seriennummer des iPhone. Sobald ihr auf die Seriennummer klickt, erhaltet ihr die UDID.

Bereits im August letzten Jahres hatte Apple angekündigt, mit der finalen Version von iOS 5.0 den Zugriff von Drittanbieter-Apps auf die UDID zu missbilligen. Vielmehr sollten Entwickler auf eine App-spezifische Identifizierung setzen. Laut TechCrunch setzt Apple diese Ankündigung nun durch und hat bereits mehrere Apps zurückgewiesen, die nach wie vor auf die Verwendung von UDID setzen.

Der Hintergrund dieser Maßnahme durfte in der Privatsphäre und im Datenschutz des einzelnen Anwenders liegen. War es bisher möglich, einen Anwender überer mehrere Applikationen zu verfolgen, soll dieser Möglichkeit nun ein Riegel vorgeschoben werden.

Kategorie: App Store

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4 Kommentare

  • Nick

    Muss mal schauen, ob die App „Get UDID“ (oder so) noch existiert. Ansonsten wirds lustig wenn Beta-Tester die UDID abtippen müssen damit der Entwickler genau dieses Gerät bei Apple freischalten lassen kann…

    26. Mrz 2012 | 20:10 Uhr | Kommentieren
    • Christoph

      Wieso aus iTunes kannste doch die udid kopieren

      27. Mrz 2012 | 7:17 Uhr | Kommentieren
      • Nick

        Schon mal versucht die zu kopieren?

        > Außerdem wird sie bei dem besagten Programm nur ausgelesen
        Apple verbietet das Auslesen. Wozu die ausgelesen wird ist, so wie es aussieht, nicht relevant.

        27. Mrz 2012 | 9:27 Uhr | Kommentieren
  • Christoph

    Außerdem wird sie bei dem besagten Programm nur ausgelesen und wird nicht für Statistiken genutzt

    27. Mrz 2012 | 7:20 Uhr | Kommentieren

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