iOS 6: Einwilligung des Anwenders für Datenzugriff durch Apps benötigt

| 11:55 Uhr | 3 Kommentare

Anfang des Jahres keimte eine Diskussion rund um die persönlichen Daten eines Anwenders auf, nachdem bekannt wurde, dass die Applikation Path ungefragt das Adressbuch des Nutzers abgeift und auf den eigenen Servern speichert. Mittlerweile wurde das automatische Abgreifen der Daten deaktiviert.

Selbst der US-Kongress schaltete sich in die Diskussion ein und hinterfragte bei Apple den Datenschutz. Apple gelobte Besserung und versprach in einer zukünftigen iOS-Version nachbessern zu wollen. Genau wie bei den Ortsdaten sollen Anwender gefragt werden, wenn eine Applikation auf das Adressbuch zugreifen will.

Mit iOS 6 löst Apple nun sein Versprechen ein und Apple wird der Privatssphäre in iOS 6 deutlich mehr Rechnung tragen. Will eine App (neben den Ortsdaten) auf Kontakte, den Kalender, auf Erinnerungen oder Fotos zugreifen, benötigt diese die ausdrückliche Genehmigung des Anwenders. In den Release-Notes der iOS 6 Beta 1 heißt es:

In addition to location data, the system now asks the user’s permission before allowing third-party apps to access certain user data, including:

Contacts
Calendars
Reminders
Photo Library

For contact, calendar, and reminder data, your app needs to be prepared to be denied access to these items and to adjust its behavior accordingly. If the user has not yet been prompted to allow access, the returned structure is valid but contains no records. If the user has denied access, the app receives a NULL value or no data. If the user grants permission to the app, the system subsequently notifies the app that it needs to reload or revert the data.

Auch die Betas zu OS X Mountain Lion zeigen, dass Apps die Erlaubnis des Nutzers benötigen, wenn diese auf die persönlichen Daten zugreifen wollen. Eine willkommene Verbesserung. (via)

Kategorie: iPhone

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3 Kommentare

  • Mpsikorski

    Omg wie nervig…

    17. Jun 2012 | 12:58 Uhr | Kommentieren
  • Daniel1988

    Ja toll…und wenn man auf „Nein“ klickt, sodass die Apps nicht auf z. B. das Telefonbuch zugreifen können, funktioniert die App nicht mehr.
    DAS Sollte Apple zur Voraussetzung machen, dass die App dann trotzdem laufen!

    Ich verstehe nämlich zum Beispiel auch immernoch nicht, warum Dropbox wissen MUSS wo ich mich grade befinde, wenn ich Daten in meine Dropbox hochladen will. SCHWACHSINN IST DAS!

    17. Jun 2012 | 14:04 Uhr | Kommentieren
  • Matt

    Ein längst überfälliger Schritt in die richtige Richtung!
    Ich würde mir wünschen das ich entscheiden könnte ob jemand anders meine Daten an seine Apps weitergeben kann. Ich weiss zwar nicht wie und ob soetwas realisierbar wäre aber so wie es jetzt (dann bald) ist muss ich immer noch darauf vertrauen, dass andere meine Daten nicht weitergeben – ich habe keine Einsicht darauf ob jemand meine e-mail-adresse oder Handynummer … an irgendeinen Service weitergegeben hat. Es wäre für mich wünschenswert genau das zu kontrolieren.

    @Daniel88 ohne es jetzt genau zu wissen oder recherchiert zu haben glaube ich, dass Dropbox ohne zugriff auf Ortungsdienste keinen zugriff auf Fotos mit Geotag hätte und deshalb die Erlaubnis braucht. Kann mich natürlich aber auch irren.

    Mfg

    17. Jun 2012 | 14:52 Uhr | Kommentieren

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