iMac 2012: Kein Retina-Display beim nächsten Modell

| 18:33 Uhr | 9 Kommentare

Marco Arment, ein Entwickler von Instapaper, veröffentlichte nun seine Meinung über den möglichen Zeitplan für die kommenden Desktop-Macs iMac 2012 und Mac Pro. Diese verdeutlichen, dass der iMac in naher Zukunft kein hochauflösendes Retina-Display erhalten wird. Er bezeichnet das Display, das in der Mac-Sparte bis dato ausschließlich beim MacBook Pro zu finden ist, als bedeutendste Hürde für größere Produktupdates der Zukunft.

Erst im vergangenen Monat kamen erneut Gerüchte auf, die besagten, dass die nächste Generation des All-In-One-Computers iMac mit einem Retina-Display ausgestattet wird. Damals war die Vorfreude der Fans der Modellreihe bereits sehr groß und man ging davon aus, dass Apple schon auf der WWDC einen entsprechenden iMac zeigen würde. Doch bekanntlich traf es lediglich das MacBook Pro, das mit dem hochauflösenden Panel versehen wurde. Arment meint, dass nur das Next Generation MacBook Pro über das Retina-Display verfügt, da die beliebten Pro- und Air-Modelle des MacBooks die hohe Pixeldichte ohne ein umfangreiches Leistungsupdate nicht unterstützen könnten.

I’ve now heard from multiple sources that while an iMac update is indeed coming this fall, it will not have Retina displays. Oops. Can’t win ‘em all.

Laut dem Bericht des Instapaper-Entwicklers erwartet uns das nächste iMac-Modell im Laufe des Jahres 2012. Zu den neuen Features des iMac 2012 wird seiner Meinung nach aber kein Retina-Display (5120 x 2880 Pixel) zählen. Vielmehr wird gemunkelt, dass Intels neuer Ivy-Bridge-Prozessor, USB 3.0 sowie ein optimierter Grafik-Chip im neuen Modell zu finden sein wird. So bereits unsere Mutmaßung vor wenigen Tagen. (via)

Kategorie: Mac

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9 Kommentare

  • Schüddy

    Generell ist die Auflösung des 27 Zoll iMacs schon derart hoch, dass ich ein Retina Display nicht vermissen würde.
    Allerdings frage ich mich dann, weshalb Apple zur WWDC nicht ihrem iMac auch ein Update verpasst haben. Ich meine, fällig ist der ja schon längst. Und wenn da nur die neuen Prozessoren, bessere GPU, etc. reinkommen, dann ist der Delay doch nicht nachvollziehbar!?

    23. Jun 2012 | 19:49 Uhr | Kommentieren
    • Pete

      Bin ganz deiner Meinung.
      Eventuell ändert Apple ja auch was am Design was noch ein wenig Zeit braucht.
      Retina im iMac macht meiner Meinung nach auch keinen wirklichen WOW-Effekt da die momentane Auflösung mehr als ausreicht.

      23. Jun 2012 | 22:11 Uhr | Kommentieren
    • Chris

      Apple hätte sicher nichtmal die MacBook air und pro auf der WWDC vorgestellt, wenn es das MacBook Pro mit Retina nicht gewesen wäre.
      Der iMac, Mac Mini und vllt auch Mac Pro werden dagegen garantiert ein stilles Update bekommen. Beim Mac Mini war es letztes Jahr zeitgleich mit dem Lion Release. Dieses Jahr sind dann vielleicht mehr Geräte mit Mountain Lion dabei.

      23. Jun 2012 | 22:59 Uhr | Kommentieren
  • Daniel1988

    Ich bin mir sicher, dass Apple dem iMac ein Designupdate verpassen wird.
    Und zu 99% wird dieses Update beinhalten, dass der iMac dünner wird.
    Wenn man ihn nämlich von der Seite sieht, sieht er schon noch etwas klobig aus, verglichen mit all den anderen Apple-Produkten.

    24. Jun 2012 | 10:23 Uhr | Kommentieren
    • BMarcoW

      Von vorne auch mittlerweile…

      24. Jun 2012 | 13:42 Uhr | Kommentieren
  • jüstü

    Ich finde es nich tragisch, das die neuen iMacs kein retinadisplay bekommen, da diese dann übertriebenst teuer wären. Ich habe vor mir den neuen iMac zuzulegen aber mein Budget geht nur biss 2000€ und da will ich nicht bangen, dass das nicht für einen iMac reicht wenn dieser ein Retina bekäme und außerdem is die Qualität der Displays von Apple auch so schon auf hohem Stand. Ich fände es cooler wenn eine bessere Grafikkarte, bessere Chips, mehr Arbeitsspeicher und so weiter in den iMac kämen; naja mal abwarten.

    24. Jun 2012 | 12:51 Uhr | Kommentieren
  • dc

    aktuell kostet der imac knapp 1000 Euro. Wird er nach dem mini-update dann wieder deutlich mehr kosten?

    25. Jun 2012 | 8:22 Uhr | Kommentieren
  • sk

    Meiner Meinung nach braucht es kein Retina Display im iMac. Viel wünschenswerter wäre es wenn standardmäßig eine SSD als Systemplatte verbaut würde. Also in günstigster Variante 64GB SSD + 1TB HDD.

    25. Jun 2012 | 12:12 Uhr | Kommentieren
  • c7k

    Neh neh neh. Murks.
    Nach dieser „offiziellen“ Mail von neulich, laut der sich Desktop User (?) auf neue Produkte im nächsten Jahr freuen können (klingt nach einem größeren Update), gehe ich stark davon aus, dass dennoch jetzt ein kleines Update erscheinen wird, sprich: Ivy Bridge, USB 3.0, neue Grafik. Das ganze zusammen mit OS X 10.8, um ein Komplettpaket mit ordentlich Schub zu veröffentlichen.
    Dafür sollte man dann im Jahr darauf mit gänzlich neuen Desktops rechnen können. Heißt zwar auch wieder: stärkere Prozessoren und Grafiken, diesmal dann aber auch Neues wie WiFi 802.11ac und Retinadisplay. Gute Gründe gibt es dafür locker: Das aktuelle MBP mit Retina hat mehr Pixel als der aktuelle 27″ iMac. Das kann so einfach nicht bleiben.
    Retina im iMac – braucht keiner? Na, ich glaube da gibt es Leute, vor allem aus den Bereichen Fotografie, Filmschnitt … und Technologiefreaks (:D), die dem mächtig widersprechen werden. Solch hohe Auflösungen (vor allem, sollte Apple ernsthaft die aktuelle 27″ Auflösung verdoppeln – krank, aber leider geil) Bringen ein immenses Plus an Nutzen in solchen Bereichen. Mehr Übersichtlichkeit und Details. Ein RAW-Bild, unskaliert in voller Auflösung in Vollbild zu sehen, ist/wäre unumstritten ein wahrer Segen.
    Die aktuelle Auflösung reicht doch? Stimmt, tut sie. Aber manche würden nicht „nein“ gegen mehr sagen. Und das ist der Grund, weshalb ich zum einen bezweifle, sollte ein Retinadisplay am Start sein, dass es Standard/Minimum ist. Entweder wird es eine Zusatzoption ODER es wird einfach ein parallel verkaufter iMac, der mehr kostet.
    Da Retinadisplay eine riesen Neuerung ist, wird mit Sicherheit auch ein Redesign beim imac am Start sein – aber nur zusammen mit Retina. Ich gehe fest davon aus, dass auf das optische Laufwerk nicht verzichtet wird, sollte das aber doch einen Faktor für ein neues (dünneres) Design sein, hätte ich kein Problem mit dem externen Superdrive, halte es also für unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen.
    Da der iMac inzwischen als eine günstige (wenn auch schwächere) Alternative zum Mac Pro etabliert ist, bin ich überzeugt, dass HDD immer noch Standard und SSD und SSD mit HDD optional bleiben wird.

    25. Jun 2012 | 21:04 Uhr | Kommentieren

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