Apple vs. Samsung: Geschworene waren sich bereits nach einem Tag einig

| 10:22 Uhr | 16 Kommentare

Unerwartet früh ist im Patentrechtsstreit zwischen Apple und Samsung in den USA das Urteil gesprochen worden. In der Nacht auf Samstag verkündete die vorsitzende Richterin Lucy Koh die Entscheidung der Geschworenen. Fast alle Vorwürfe seitens Apple gegen Samsung wurden bestätigt, zudem wurde der südkoreanische Hersteller auf eine Zahlung von 1,05 Milliarden US Dollar an Apple verklagt.

Kurz nach der Urteilsverkündung kommen nun einige Informationen ans Tageslicht, in welcher Form die Entscheidung gefallen sei und welche Gedanken sich die Geschworenen gemacht haben. Reuters und Cnet haben mit den Jury-Mitgliedern Velvon Hogan und Manuel Ilagan über das Urteil gesprochen.

Ilagan gab gegenüber Cnet an, dass die Jury bereits nach einem Tag eine Entscheidung getroffen habe (das Urteil wurde jedoch erst nach drei Tagen verkündet). Die Geschworenen wollten sicher gehen und entsprechend das Urteil abwiegen. Mehr als 700 Fragen mussten von jedem einzelnen Mitglied beantwortet werden. Die Jury wollte die richtige Entscheidung treffen und Ilagan geht davon aus, dass sie dies auch getan haben. Man habe zu Gunsten Apples entschieden, da schnell klar wurde, dass Samsung tatsächlich Apples Patente verletzt.

Hogan gab gegebüber Reuters an, dass die Jury anhand der Beweislage davon übrzeugt ist, dass Samsung vorsätzlich Apple kopiert habe. Für ihn seien eine auf Video vorgetragene zeugenschaftliche Aussage von Samsung Offiziellen und interne Samsung eMails entscheidend gewesen. Nachdem die Entscheidung getroffen war, dass Samsung schuldig sei, sei es einfach gewesen, die betroffenen Samsung Geräte zu bestimmen.

Kategorie: Apple

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16 Kommentare

  • Daniel1988

    Die hätten sich eigentlich schon VOR der Verhandlung einig sein müssen.
    So offensichtlich ist es, dass Samsung kopiert.

    Ich freu mich auf die Zukunft, ab jetzt werden Samsung Smartphones bestimmt aussehen wie Toaster! 😀
    Oder sie kopieren jetzt HTC und Co.

    27. Aug 2012 | 10:36 Uhr | Kommentieren
  • Reni

    Apple ist und bleibt unerreicht – mit oder ohne Steve.

    27. Aug 2012 | 10:43 Uhr | Kommentieren
    • Beffel

      Vergleiche doch mal das S3 um das HTC One S 😉

      27. Aug 2012 | 11:25 Uhr | Kommentieren
  • Epicor

    Sieht ein Blinder, dass Samsung kopiert und abkupfert.
    Andere Hersteller wie Asus oder HTC schaffen es auch, ordentliche Produkte zu kreieren, ohne Apple 1:1 zu kopieren.

    btw. „In der Nacht auf Samsung“ ist wohl nicht korrekt xD Samstag wäre angebracht hehe 😀

    27. Aug 2012 | 10:51 Uhr | Kommentieren
  • Werner

    Endlich gibt es was auf die Finger. Kopieren muss aufhören !!! Siehe Solarfirmen etc

    27. Aug 2012 | 11:08 Uhr | Kommentieren
  • Mensch Meier

    Sowal das urteilende Gericht als auch Apples Headquater befinden sich in San José. Apple ist das größte Unternehmen dieser Stadt.
    Es wird wohl auch keinen unter den Geschworenen und Richten geben, der nicht wenigsten einen Verwandten oder Bekannten hat, welcher bei Apple beschäftigt.

    27. Aug 2012 | 11:24 Uhr | Kommentieren
  • sam

    Das Urteil wird eh keine Bestand vor der nächsten Instanz haben. Für Apple ist der Imageschaden hierbei auch nicht außer acht zu lassen. Sie gelten nun als eine Firma die vom Gericht bevorzugt wurde!

    27. Aug 2012 | 11:32 Uhr | Kommentieren
    • Joe

      Genau das Gegenteil ist der Fall. Andere Firmen und Hersteller, die ebenfalls von Nachahmern betroffen sind, werden jetzt den Mut haben Klage einzureichen. Nicht Apple, sondern Samsung steht am Pranger ein Kopierer und Ideenklauer zu sein. Also, immer schön langsam mit den Pferden.

      27. Aug 2012 | 17:05 Uhr | Kommentieren
      • Wayne

        So siehts aus!

        27. Aug 2012 | 18:04 Uhr | Kommentieren
  • Fu Man Shu

    Apple hat sicher noch nie Technologien geklaut…!
    Man seit ihr alle Naiv. Sowas passiert täglich in der Industrie und allen gewerken dieser welt. Apple hat nur nicht den schneid um mit der Konkurenz in den Kampf zu gehen wie es jede andere Firma auf dieser Welt auch macht.

    27. Aug 2012 | 12:36 Uhr | Kommentieren
    • Wayne

      Du bist das Gegenteil eines Apple-Fanboys und dazu noch total unobjektiv, sprich IRRE.
      Wo kommen wir denn dahin wenn man alles einfach so kopieren kann und du das Wettbewerb nennst? Du Spinnst wirklich!

      27. Aug 2012 | 18:06 Uhr | Kommentieren
      • Fu Man Shu

        Wer bist Du, dass Du meinst mich beleidigen zu können ?
        Was bedeutet denn bitte Kopieren ? Wenn ich einen Zettel auf einen Kopierer lege kommt das gleiche unten nochmal raus, Wenn ich mit ein Samsung anschaue ist das kein iPhone. Es sieht dem iPhone vielleicht ähnlich, aber es ist keins. Wenn Audi LED´s in seine Scheinwerfer baut und Mercedes das gleiche macht wird aus nem Benz auch kein Audi. Und wenn Du nicht in der Lage bist ein iPhone von nem Samsung zu Unterscheiden, hast Du entweder nen gewaltigen Knick in der Optik, kannst nicht Lesen (denn Samsung beginnt mit nem großen S und nicht mit nem kleinen i) oder leidest an Realitätsverlust. Und über Objektivität müssen wir hier wohl nicht sprechen, denn da seit Ihr ganz sicher die Spezialisten *Ironie off*

        27. Aug 2012 | 20:13 Uhr | Kommentieren
  • Chefkoch

    Sich bei anderen Ideen holen, finde ich ja noch akzeptabel, aber so dreist zu kopieren, wie es z.B. beim Galaxy S und Touchwiz getan wurde, ist einfach nur dreist und gehört zurecht abgestraft.

    27. Aug 2012 | 13:55 Uhr | Kommentieren
  • Dieter

    Wieso wird in dem Artikel nicht erwähnt, dass die Geschworenen in ihrer Sorgfalt den Fehler machten Schadenersatz für Geräte zu verlangen bei denen die Jury eine Patentsverletzung verneinte?
    700 Fragen in weniger als 21h zu bearbeiten bei denen es um Milliarden geht, halte ich für unmöglich.
    Da muss im Schnelldurchgang gearbeitet worden sein, wodurch Fehler entstehen.

    28. Aug 2012 | 9:39 Uhr | Kommentieren
    • Ray

      Die Urteile sind der Jury bereits vorgegeben. Sie wägen nur ab, welches Urteil das gerechteste ist, durch diese Fragebögen.
      Wenn eine Situation klar ist, braucht man auch für 700 Fragen nicht lange. Ausserdem weiss keiner, wie diese Fragen ausgesehen haben. Wenn es einfache Ja/Nein Fragen waren, geht das auch in 5 Stunden.

      28. Aug 2012 | 9:47 Uhr | Kommentieren

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