Apple muss Anwaltskosten von Samsung wegen irreführender Entschuldigung zahlen

| 8:20 Uhr | 1 Kommentar

Wie wir bereits berichteten, wurde Apple von einem britischen Gericht dazu verurteilt, eine Entschuldigung in Tageszeitungen sowie auf der hauseigenen Homepage zu publizieren, die beinhaltet, dass der südkoreanische IT-Konzern Samsung das Design des Apple iPads nicht kopiert habe. Apple kam dieser Forderung auch nach. Allerdings fügten die Kalifornier trotzdem Textpassagen hinzu, die das Gericht nicht bewilligte. Diese Aktion hat nun weitreichende Folgen für Apple.

Das besagte Gericht meldete sich nämlich nun zu Wort und bekundete, dass es sich dabei um eine absichtliche Irreführung handeln soll. Dabei argumentieren die Richter, dass Apple mit dem veröffentlichten Text den Eindruck vermitteln will, dass zahlreiche andere Verfahren zugunsten der Kalifornier entschieden worden, sodass dieses Urteil gegen Apple als einmalig für den Leser des Textes zu verstehen ist. Apple sorgte mit den zusätzlich publizierten Passagen auf der britischen Version der Homepage unter anderem auch dafür, dass das eigentliche Urteil verschleiert würde.

Dies merkten die Richter an und verurteilten Apple nun abermals. Dieses Mal soll der iPhone-Hersteller nämlich für die Anwaltskosten von Samsung aufkommen. Dem Gericht steht frei, in einem solchen Fall zusätzliche Strafen explizit aussprechen zu können, wenn sich eine der beiden betreffenden Parteien nicht entsprechend den Forderungen des Gerichts verhält. Ein wenig skurril ist diese ganze Geschichte schon ein wenig. So stellte auch der Richter Robin Jacob fest, dass dieser fehlende Anstand seitens Apple für ihn unverständlich sei. (via)

Kategorie: Apple

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1 Kommentare

  • Ray

    „Dabei argumentieren die Richter, dass Apple mit dem veröffentlichten Text den Eindruck vermitteln will, dass zahlreiche andere Verfahren zugunsten der Kalifornier entschieden worden, sodass dieses Urteil gegen Apple als einmalig für den Leser des Textes zu verstehen ist.“
    Also hat Apple den Text doch zutreffend formuliert oO Scheinbar schauen die britischen Richter nicht oft über das Wasser.

    14. Nov 2012 | 12:52 Uhr | Kommentieren

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