Apple e-wallet: über 500 Millionen iTunes-Nutzer sollen zum Erfolg verhelfen

| 17:56 Uhr | 5 Kommentare

Gerüchten zufolge soll Apple in den nächsten Jahren, vielleicht sogar noch in diesem Jahr, Apple e-wallet einführen. Man kann sich eine e-wallet wie eine elektronische Geldbörse vorstellen, die man über Kreditkarte oder Banküberweisung aufladen kann.

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Apple ist nicht die einzige Firma, die sich an einer e-wallet versucht. Google hat schon 2011 mit Google Wallet ein solches Online-Bezahlungssystem eingeführt. Ein großer Vorteil für Apple ist, dass bereits mehrere hundert Millionen iTunes-Benutzer ihre Kreditkarten-Informationen mit ihrem iTunes-Account verlinkt haben. Diese Benutzer dürften leicht für Apple e-wallet gewonnen werden können.

Der Analyst Gene Munster von Piper Jaffray rechnet mit einem Release von Apple e-wallet in den nächsten Jahren. Die Gerüchte um ein iPhone 5S, mit dem man dank Fingerabdruck-Scanner ganz einfach Online-Käufe abwickeln kann, hält er für nicht unwahrscheinlich. Erst im Jahr 2014 könne man mit einer solchen Funktionalität im iPhone rechnen, so Munster.

Munster mutmaßt weiter, dass Apple auf einen anderen Wireless Standard als auf NFC (near field communication) setzen wird, da die Verwendung von NFC einige Sicherheits-Lücken mit sich bringt. Ein weiterer wichtiger Punkt, um Apple e-wallet erfolgreich zu machen, sei ein gutes Verhältnis zu den Händlern, wie Walmart, Best Buy und Target. Als Vorzeige-Beispiel nennt Munster in dieser Hinsicht PayPal.

Ob e-wallet für Apple ein Erfolg wird oder nicht, darüber wollte der Analyst keine Vorhersage machen. Er warnte allerdings vor allzu großem Optimismus und erinnerte an iAds, Apples mobiler Werbe-Platform, die den Erwartungen nicht gerecht werden konnte. (via)

Kategorie: Apple

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5 Kommentare

  • sigi

    Wenn Apple nicht auf NFC setzt, dann dürfte e-wallet wohl etwas zu spät kommen, es sei denn, Apple holt sich einen starken Partner (PayPal?) ins Boot. Das dürfte aber eher unwahrscheinlich sein, denn Apple war noch nie ein opportunistischer „Mitläufer“. Sie haben immer auf Eigenentwicklungen gesetzt, um das größte Stück des Kuchens zu bekommen und Mitbewerbern den Apple-Weg aufdrücken zu können. WLAN, Bluetooth und IR sind sicher nicht die richtigen Kommunikationsmittel dafür. An die Nutzung von QR-Codes auf dem Display zum Einkaufen im Cent-Bereich glaube uch auch nicht si recht. Ein sicheres NFC wäre schon der beste Weg. Ich nehme an, Apple wird den auch gehen und das Verfahren aufbohren und dann anders (AppleSavePay) nennen.

    07. Apr 2013 | 8:10 Uhr | Kommentieren
    • Benjamin

      AppleSavePay? AppleSparBezahlung?
      Was willst du denn sparen?
      Du meinst wohl eher AppleSafePay. 😀

      07. Apr 2013 | 9:33 Uhr | Kommentieren
  • Maxii

    Liebes macerkopf Team,
    Was ist das denn für ne Aussage, die widerspricht sich ja selbst:“ Die Gerüchte um ein iPhone 5S, mit dem man dank Fingerabdruck-Scanner ganz einfach Online-Käufe abwickeln kann, hält er für nicht unwahrscheinlich. Erst im Jahr 2014 könne man mit einer solchen Funktionalität im iPhone rechnen, so Munster.“

    Müsste es nicht heißen, dass er es für unwahrscheinlich hält?!

    07. Apr 2013 | 14:55 Uhr | Kommentieren
  • Somaro

    Wenn Apple die Lizenzkosten niedrig bis Null hält und die Einrichtung mit Windows NT, 2000, XP und Seven schnell vonstatten geht, kann ich mir das vorstellen.

    NFC ist vielleicht bei manchen Großhändlern verbreitet, flächendeckend aber noch nicht. Und PayPal ja auch nicht.

    Dafür gibt es Hunderte Millionen iPhone-Nutzer. Mal sehen wie ma das System aufbauen kann, damit die Unternehmen überhaupt bereit sind darin zu investieren.

    07. Apr 2013 | 15:39 Uhr | Kommentieren
    • MrUNIMOG

      PayPal soll nicht verbreitet sein? Ich glaube, da irrst du dich.
      Im Prinzip gebe ich dir aber Recht, Apple hat genug Einfluss und Marktpräsenz um einen Standard anstelle von NFC zu etablieren.

      08. Apr 2013 | 15:07 Uhr | Kommentieren

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