Intel wollte keine Prozessoren für das iPhone produzieren

| 14:22 Uhr | 7 Kommentare

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Schon seit längerem ist bekannt, dass Intel CEO Paul Otellini seinen Hut nehmen muss. Mittlerweile steht auch sein Nachfolger fest. Intel COO Brian Krzanich rückt einen Stuhl weiter und wird zukünftig das Unternehmen lenken. Kurz vor seinem Abtritt hat Otellini gegenüber The Atlantic noch ein Interview gegeben und darin auch über mögliche Intel Prozessoren für das Original iPhone im Jahr 2007 gesprochen.

Während der Entwicklung des Original iPhone hat sich Apple nach Partner für die verschiedenen Komponenten umgesehen. So sprach der Hersteller aus Cupertino unter anderem auch mit Intel über Prozessoren für den mobilen Einsatz. Schlussendlich entschied sich Intel gegen die CPU-Lieferung für das iPhone, laut Otellini ein Fehler. Er hätte besser auf sein Bauchgefühl gehört.

Rein wirtschaftlich machte es für Intel keinen Sinn. Interne Analysen hatten ergeben, dass die Kosten für die Chip-Produktion höhere als der Betrag war, die Apple pro Chip zahlen wollte. Weiter heißt es von Otellini, dass zum damaligen Zeitpunkt niemand wusste, was das iPhone überhaupt kann und wie erfolgreich es sein wird.

Letztendlich stellte sich heraus, dass Intels interne Kostenanalyse falsch war, und dass das iPhone ein riesen Erfolg wurde. Noch immer tut sich Intel sehr schwer, nicht nur leistungsstarke sondern auch effiziente und stromsparende Prozessoren für den mobilen Markt zu liefern.

Kategorie: Apple

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7 Kommentare

  • Ipad3,3

    „Noch immer tut sich Intel sehr schwer, nicht nur leistungsstarke sondern auch effiziente und stromsparende Prozessoren für den mobilen Markt zu liefern.“
    Komisch, ich dachte die Core i Serie wird in allen Macbooks verbaut.

    17. Mai 2013 | 14:28 Uhr | Kommentieren
    • MX

      Da steht ja auch für den mobilen Bereich und nicht für Macs

      17. Mai 2013 | 14:42 Uhr | Kommentieren
      • Ipad3,3

        Macbooks sind also nicht mobil?
        Un Apple verbaut in nicht mobilen Macbooks intelchips die nicht effizient und stromsparend sind?

        Bsp. : MBA (Macbook air )

        17. Mai 2013 | 15:47 Uhr | Kommentieren
        • Ray

          Mobile Devices… also mobile Telefone und Tablets.
          Dass hier „mobiler Bereich“ steht, ist wohl etwas irreführend.

          17. Mai 2013 | 16:19 Uhr | Kommentieren
        • MrUNIMOG

          Zur Kategorie „Mobile Devices“ zählt man idR. Handys und Smartphones wie das iPhone, Tablets wie das iPad und weitere mobile, kompakte Geräte wie iPods und Ähnliches.
          Vollwertige Computer, auch Notebooks, jedoch nicht.

          17. Mai 2013 | 16:22 Uhr | Kommentieren
  • S.mart.in

    Ipad3,3 … Man kann sich auch dumm stellen!

    17. Mai 2013 | 17:39 Uhr | Kommentieren
  • stony 7477

    tja: wie schon ein schlauer mann sagte: wer zu spät kommt bestraft das leben!

    17. Mai 2013 | 18:45 Uhr | Kommentieren

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