Fonic startet All-Net Flat auf Prepaid-Basis

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Fonic startet All-Net Flat auf Prepaid-Basis

Der zu Telefonica Germany gehörende Mobilfunk-Discounter Fonic bietet ab heute eine eigene All Net Flat an. Der Provider nutzt hierfür das O2 Mobilfunknetz der Konzernmutter. Beim neuen Tarif setzt der Discounter den Fokus nicht nur auf den Preis, sondern vor allem auch auf Flexibilität. Für 19,95 Euro pro Monat erhalten Neukunden bei Bestellung der SIM-Karte einen Pauschaltarif bei dem bereits alle Gespräche zu Standardzielen innerhalb Deutschlands (Festnetz, Mobilfunk) sowie eine 7,2 MBit/s schnelle Datenflat enthalten sind. Nachteil hierbei ist die ab 500 MB Datenvolumen einsetzende Drosselung. Im Gegensatz zu den meisten anderen Mobilfunkanbietern drosselt Fonic hier nicht nur auf bereits langsame 64 KBit/s, sondern lässt Kunden Daten nur noch mit maximal 32 KBit/s abrufen.

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Im Rahmen einer aktuellen Aktion spendiert der Discounter Neukunden zusätzlich eine SMS Flatrate (Aktionsende ist der 14.07.2013). Mit den derzeitigen Inklusivleistungen und einem Preis von 19,95 Euro kann sich das Fonic Angebot im Vergleich mit der Konkurrenz durchaus sehen lassen. Einen guten Überblick mit diversen Suchfunktonen liefert hierzu die Seite www.allnet-flat-vergleich.de. Welche Vor- und Nachteile die Fonic All-Net Flat hat zeigt der folgende Abschnitt.

Prepaid oder Allnet Flat Vertrag ohne feste Laufzeit?

Das Besondere an der neuen Fonic All-Net Flat ist das Abrechnungsmodell. Im Gegensatz zu den meisten anderen Netzbetreibern und Discountern verkauft Fonic seine Flat für alle Netze als Prepaid-Karte, welche aber einem Vertragstarif sehr nahe kommt. Im wörtlichen Sinne handelt es sich bei der Fonic Offerte zwar um einen Prepaidtarif (da Vorkasse), wer aber meint er könne sein Guthabenkonto per Voucher-Karte von der Tankstelle oder aus dem Supermarkt aufladen liegt falsch. Ohne ein Bankkonto lässt sich das Angebot nicht buchen. Dennoch bietet das Prepaid-Modell im Vergleich zu Verträgen ohne Mindestlaufzeit einen entscheidenden Vorteil. Beendet werden können beide Vertragsvarianten relativ kurzfristig (i.d.R. innerhalb eines Monats). Bei einem Vertragstarif geht aber in diesem Fall die Rufnummer verloren, sofern sie nicht zu einem anderen Anbieter übertragen wird. Diese Lösung ist zwar möglich, aber mit etwas Aufwand verbunden. Deutlich komfortabler nutzen lässt sich der Prepaid Tarif. Wer die Fonic All-Net Flat im nächsten Monat nicht benötigt (z.B. während der Urlaubstage) kann vorab kostenlos in den minutenbasierten Tarif Fonic Classic wechseln. Hier fallen dann lediglich für tatsächlich geführte Gespräche Verbindungsentgelte in Höhe von 9 Cent an. Sollte sich der Bedarf irgendwann wieder ändern kann die Allnet Flat erneut aufgebucht werden. Ein kleiner Nachteil im Vergleich zu sonst üblichen Prepaid-Konditionen besteht darin, dass der Kunde zur Abbestellung der kostenpflichtigen Dienste selbst aktiv werden muss. Eine automatische Beendigung durch ein leeres Guthabenkonto gibt es bei Fonic (fast) nicht, da die All-Net Flat Grundgebühr per Vorkasse vom Bankkonto abgebucht wird. Eine Ausnahme wäre natürlich der Fall, dass das angegebene Bankkonto nicht über eine ausreichende Deckung verfügt und die Lastschrift zurück gebucht wird. Wer statt des O2 Netzes ein Angebot in D-Netzqualität bevorzugt, findet ähnliche Prepaid Allnet Flats unter anderem bei Otelo und Fyve. Beide Discounter nutzen für ihre Anschlüsse das Vodafone D2 Handynetz, sind aber bei Buchung mit Internet- und SMS Flat deutlich teurer. Eine Übersicht zu derzeit erhältlichen Allnet Flats auf Prepaid-Basis gibt es hier. Was meint Ihr? Ist der Fonic Tarif interessant?

Kategorie: Apple

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