Schlussplädoyer im eBook-Streit: Apple vs. US Justizministerium

| 18:01 Uhr | 7 Kommentare

Dieser Rechtsstreit zieht sich mittlerweile schon ein paar Monate hin. Das US Justizministerium wirft Apple illegale Preisabsprachen bei eBooks, respektive iBooks vor. In den letzten beiden Wochen ist die Angelegenheit in die heiße Phase gegangen. Beide Parteien wurden angehört, vor wenigen Tagen war beispielsweise Eddy Cue an der Reihe, und nun wurde das Schlussplädoyer abgegeben.

Die Kollegen von Macrumors berichten, dass Apple Anwalt Orin Snyder zum Schluss der Verhandlung eine Keynotepräsentation gezeigt hat, um alle wichtigen Punkte aus Sicht von Apple nochmal zusammen zu fassen. Auf insgesamt 136 Seiten argumentiert der Hersteller aus Cupertino, warum er sich nichts zu Schulden hat kommen lassen.

„Apple did not conspire with a single publisher to fix prices in the e-book industry,“ Snyder said, arguing that the negotiations under scrutiny in this case were nothing more than „standard, lawful business activity.“

Demgegenüber stehen die 119 Seiten des Schlussplädoyers des US Justizministerium und die Feststellung, dass Apple in Absprache mit Verlagshäusern die Preise für iBooks höher als 9,99 Dollar ansetzen wollte. Zu diesem Preis verkaufte Amazon seine Kindle eBooks bevor das iPad im Jahr 2010 erschien. Im Gegensatz zu Apple legte das US Department of Justice seine Schlussworte als PowerPoint-Präsentation vor. Eine enthaltene Sounddatei konnte nicht abgespielt werden. Kommentar des Richters „Sie nutzen halt keinen Mac“.

Innerhalb der kommenden Wochen wird mit einem Urteil gerechnet. (via)

Kategorie: Apple

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7 Kommentare

  • MrUNIMOG

    Cooler Richter 🙂

    21. Jun 2013 | 21:22 Uhr | Kommentieren
    • Jabba

      Warum ist er cool? Auf welchem Betriebssystem wurde die Microsoft-Präsentation abgespielt? Welches Programm wurde benutzt. Was für ein Audio-Format hatte die Audio-Datei?
      Aber einfach stumpf anzudeuten, dass es mit einem Mac nicht passiert wäre, ist dumm und falsch.

      22. Jun 2013 | 7:06 Uhr | Kommentieren
    • Somaro

      Der Richter hat sich damit als befangen geoutet.
      Da wird es also eine Neuaufnahme des Verfahren geben falls Apple gewinnt.

      22. Jun 2013 | 9:31 Uhr | Kommentieren
  • Kai

    Falsch, wenn eine Audiodatei in einer Mac Präsentation funktioniert, dann funktioniert sie eben. Das wollen viele eingefleischte Windows Fans einfach nicht wahrhaben, es ist aber so! Wie oft ich schon Windows Präsentationen erstellt habe, welche dann plötzlich auf anderen Rechnern nicht gingen wegen Codec Problemen usw… Das ist beim Mac einfach kein Thema und deine ganzen fragen @ jabba auch nicht!

    22. Jun 2013 | 20:04 Uhr | Kommentieren
    • Jabba

      Auch wenn du es nicht wahr haben willst. Apple-Systeme haben auch tausende Probleme, Fehler und Inkompatibilitäten. Nimm es hin und wache endlich auf.

      22. Jun 2013 | 21:35 Uhr | Kommentieren
  • Kai

    @jabba alle Systeme haben ihre Macken, allerdings ist der Vergleich Mac zu Windows wohl eindeutig. Führe da jetzt keine Grundsatzdiskussion.

    23. Jun 2013 | 1:10 Uhr | Kommentieren
  • Kai

    Und inkopatibilitäten unter Macs sind lächerlich. Ich arbeite regelmäßig mit beiden Systemen also was willst du mir hier erzählen. Selbst erstmal beide Welten kennenlernen sag ich dazu

    23. Jun 2013 | 1:14 Uhr | Kommentieren

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