USB 3.1 erreicht 10 Gbit/s

| 18:00 Uhr | 5 Kommentare

Der von Intel neu entwickelte USB-Standard erreicht nach dem aktuellen Stand der Technik Übertragungsgeschwindigkeiten von zehn Gigabit pro Sekunde.

Der allgegenwärtige Übertragungsstandard sorgt sich seit seiner Einführung 1996 kaum noch um die Herkunft seines Initialwortes, deshalb: „USB“ bedeutet „Universal Serial Bus“, wobei „BUS“ wiederum eine Abkürzung von „Binary Unit System“ ist und sich „USB“ somit als „universelles serielles binäres Einheiten-System“ ausweist.

USB 3.1 Logo

Die neue Version ist abwärts kompatibel zu den Versionen 3.0 und 2.0. Seine Spitzengeschwindigkeit wird natürlich nur erreicht, wenn alle Verbindungskomponenten USB 3.1 unterstützen.

Im Januar 2013 wurde die Weiterentwicklung bereits angedeutet. Insofern ist es nicht verwunderlich, wenn der Vizepräsident von Intels Architecture Group, Alex Peleg, bekannt gibt, dass sich Intel der Entwicklung und Implementierung der neuen Technologie verschrieben hat, um den Wünschen des Marktes nach schnelleren Übertragungsgeschwindigkeiten zu Peripheriegeräten nachzukommen.

Chipzilla hatte mit Thunderbolt einen eigenen Standard als Alternative zu USB entwickelt, welcher sich am Markt nicht erfolgreich durchsetzen konnte, da die Gerätehersteller, wie beispielsweise Acer, hierfür keine Nachfrage sahen.

Das kommende Thunderbolt 2 wird schneller sein als USB 3.1. Inzwischen umfasst die Liste mit Produkten, welche Thunderbold implementieren, nicht mehr als 120 Einträge – im Vergleich dazu hat das USB Implementers Forum 800 Mitglieder vorzuweisen.

Die Einführung von USB 3.1 wird nicht mehr lang auf sich warten lassen: Am 21. August werden die Informationsveranstaltungen des Herstellers beginnen. (via)

Kategorie: Apple

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5 Kommentare

  • Somaro

    Chancen stehen 40:60 dass Apple sein neues MBP mit USB 3.1 präentiert, spätestens jedoch im Frühjahr wird USB 3.1 in den Apple Geräten verfügbar sein.
    .
    Und warum?
    Weil die Thunderbolt-Konkurrenz so naiv war zu glauben, dass doppelte Geschwindigkeit ausreicht damit die Kunden Produkte kaufen dessen Lizenzgebühren allein (geschätzt) dreimal so teuer wie der komplette USB-Anschluss sind.

    01. Aug 2013 | 20:51 Uhr | Kommentieren
  • TabletMan

    Das ist dann aber schade, überwiegen doch die Thunderbolt Vorteile wie der Target-Display- und Target-Disk-Modus. Über Daisy Chain mehrere Systeme in Reihe schalten ist auch nicht zu verachten.

    01. Aug 2013 | 21:13 Uhr | Kommentieren
    • Peter

      Das brauchen aber so wenige Leute wirklich, dass es für den Großteil der Nutzer einfach viel zu teuer ist. Das haben sich Apple und Intel selbst zuzuschreiben. Warum soll ich mir eine sackteuere TB-Festplatte kaufen, wenn es USB 3.0 auch für ein Bruchteil des Preises schafft? Selbst schuld also.

      Daher wird USB 3.0 immer mehr Zulauf finden als Thunderbold – auch wenn die Übertragungsraten sonst wie hoch sind. Für mein TM-Backup reicht USB 3.0 aber sowas von!

      Und über die 1 TB-Schnittstelle am MBP die man hat, kann man ja Monitor 1, Monitor 2 und Netzwerk-Anschluss betreiben. So hat jeder was zu spielen…

      02. Aug 2013 | 8:36 Uhr | Kommentieren
      • TabletMan

        Das is ja wirklich lächerlich. Also wer sich für ordentliche Apple Hardware entscheidet ist ja nun wirklich nicht darauf aus das billigste zu bekommen.
        ALLE zukünftigem MacPro User werden brauchen, um nur ein Beispiel zu bringen.

        02. Aug 2013 | 8:58 Uhr | Kommentieren
        • Somaro

          Und das sind ja auch so furchtbar viele dass Apple die Mehrheit seines Gewinns mit den äußerst anspruchsvollen Pro’s macht.
          Lächerlich deine Argumentation.
          Und so nebenbei, ordentliches Zubehör bekomme ich auch mit USB3. Es sei denn, du kaufst Thunderbolt nicht weil du es brauchst sondern damit du es hast… Status und so.

          02. Aug 2013 | 12:55 Uhr | Kommentieren

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