SPAM-Report: Ruf von Steve Jobs wird missbraucht, Schlussverkauf bei Apple?

| 16:59 Uhr | 2 Kommentare

Die Sicherheitsexperten von Kaspersky haben ihren aktuellen Spam-Report für Juni 2013 veröffentlicht. Wir haben für euch die Kernaussagen des aktuellen Berichts.

Fast acht Prozent des weltweiten Spam-Aufkommens entfällt auf deutsche Anwendern. Dies geht aus dem aktuellen Bericht hervor. Insgesamt stieg im uni 2013 der Spam-Anteil im gesamten eMail Verkehr um 1,4 Prozentpunkte auf 71,1 Prozent an. Schon irre, wieviele Werbemail durch den Äther fliegen. Gleichzeitig sank der Anteil von eMails mit Malware in Anhängen deutlich. Von 2,8 Prozent ging es auf 1,8 Prozent herab.

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Apple wird von Spammern gerne als Lockmittel genutzt, so wird beispielsweise gerne der Ruf von Steve Jobs missbraucht.

In nur 90 Minuten vom Erfolgsgeheimnis eines Steve Jobs profitieren? Das versprechen zweifelhafte kostenlose Seminare, für die im Juni 2013 mit dem Namen des Apple-Gründers in Spam-Mails geworben wurde. In eineinhalb Stunden soll demnach vermittelt werden, wie man seine persönliche Leidenschaft in eine lukrative Geschäftsidee umsetzen kann. Natürlich dient hier der prominente Name nur dazu, eine unlautere Werbetrommel zu rühren.

Da sich im Frühsommer viele auf bevorstehende Prüfungen an Schulen und Hochschulen vorbereiten müssen, stehen jedes Jahr im Juni Bildungsangebote bei Spammern hoch im Kurs. Wieder im Zusammenhang mit Apple hat Kaspersky Lab zum Beispiel ungebetene E-Mails abgewehrt, die auf Webinars für das Drehen origineller und attraktiver Videos mit iPhone und iPad aufmerksam machten. Den Teilnehmern wurde zudem versprochen, ihre neu erworbenen Kenntnisse später in bare Münze umsetzen zu können.

Schlussverkauf bei Apple?
Die ungebrochene Popularität der Apple-Smartphones und -Tablets führt inzwischen zu einer regelrechten Schwemme an Firmen, die sich auf den Verkauf von verdächtig preiswerten Apple-Produkten spezialisiert haben. Auffallend viele davon preisen ihre Waren auch über Spam-Mails an, wie Kaspersky Lab in seinem Juni-Report feststellen musste.

Dabei handelt es sich nicht um einen offiziellen Schlussverkauf bei Apple. Vielmehr wird der Name des Unternehmens von Spammern missbraucht. So findet er sich etwa im Absenderfeld der E-Mails, die natürlich nicht von Apple selbst stammen. Zusätzlich enthalten derartige Spam-Mails oft auch Hinweise auf eine Limitierung der angebotenen Waren. Damit sollen potenzielle Kunden zu unüberlegt schnellen Käufen verleitet werden. Und natürlich wird dafür in den EMails gleich ein passender Link mit angeboten.

Kategorie: Apple

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2 Kommentare

  • Eddy

    Wenn es möglich wäre, würde Macerkopf den Spruch „die Werbetrommel rühren“ heiraten 😀

    05. Aug 2013 | 17:36 Uhr | Kommentieren
    • Somaro

      Also wenn, dann sich von Apple adoptieren lassen. 😉

      05. Aug 2013 | 18:50 Uhr | Kommentieren

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