MacBook Air: High School in Iowa will Schüler mit MacBook Airs ausstatten

| 11:48 Uhr | 8 Kommentare

Die Ames High School in Iowa hat angekündigt, im laufenden Schuljahr jeden seiner Schüler von der neunten bis zur zwölften Klasse mit einem 11 Zoll großen MacBook Air auszustatten, insgesamt werden es damit 1.425 Geräte. Dieses Maßnahme zielt darauf ab, einen individuelleren Lehrplan umzusetzen.

Iowa MacBook Air Programm

Schüler und Eltern zeigten sich begeistert über die 1,4 Millionen Dollar schwere Initiative, wenngleich die Schule prompt darauf hinwies, dass diese Geräte kein Selbstzweck seien, sondern als Mittel zum Lernen dienen sollen.

Jeder Schüler muss am Anfang 25 US-Dollar an Kaution hinterlegen, um eines dieser MacBook Air ausgehändigt zu bekommen. Die Nutzung selbst ist dann mit der Einschränkung versehen, keine Veränderungen an der installierten Software vorzunehmen – was natürlich den Spaßfaktor erheblich einschränkt.
Im Schadensfall verlangt die Schule eine Selbstbeteiligung von 50 Dollar, im Wiederholungsfall dann 150. Bei grober Fahrlässigkeit müssten die Schüler oder Eltern allerdings den gesamten Wert ersetzen, sprich über 1.000 Dollar aus der eigenen Tasche bezahlen.

Die Iowa State University ist in das Lehrprogramm eingebunden. Die Universität wird die Initiative überwachen, auswerten und Verbesserungsvorschläge einbringen.

In den USA erfreuen sich solche Programme, die für jeden Schüler ein eigenes Gerät vorsehen, aktuell einer großen Beliebtheit. Apple mischt hierbei kräftig mit und ist daran interessiert, auch seine iPads in die Klassenzimmer zu bringen. Kürzlich hat das Unternehmen die iTunes Nutzungsbedingungen angepasst und erlaubt nun Kindern unter 13 Jahren eigene Zugänge. Diese Accounts erweisen sich auch für die Etablierung und Integration in solche Lehrprogramme als äußerst vorteilhafte Schnittstellen. (via)

Kategorie: Mac

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8 Kommentare

  • MrUNIMOG

    Finde ich großartig.

    Die Einschränkung bei der Software ist natürlich weniger Sinnvoll. Aber das zu umgehen dürfte nicht schwierig sein…

    23. Aug 2013 | 13:11 Uhr | Kommentieren
    • Somaro

      Kaum zu glauben, aber die sollen damit arbeiten. Es gibt nämlich wirklich Menschen die mit Apple arbeiten können (ich zum Beispiel).
      Die Sperre zu Umgehen wird dich einiges kosten, in Deutschland ist das strafbar, in den USA hast du gleich ein Foltergleiches Verhör durch die Schulbehörde am Hals.

      23. Aug 2013 | 18:57 Uhr | Kommentieren
      • MrUNIMOG

        Was ist das ganze Wert, wenn die Schüler dann für ihren Privatkram einen zweiten PC brauchen? Dann könnte auch gleich jeder seinen eigenen mitbringen…

        Wenn installierte Software zentral verwaltet wird, ist das immer Scheiße. Allein der Sicherheitsaspekt… wenn man z.B. wochenlang auf die Durchführung eines Java-Updates warten muss…

        23. Aug 2013 | 23:45 Uhr | Kommentieren
  • Christoph

    Irgendwie haben die amerikanischen Schulen zu viel Geld oder? 😀

    Ich finde diese Initiative zwar an sich großartig und es eig. auch überfällig diese „neuen“ Medien endlich auch in der Schule einzusetzen und so auch den Zugang zur digitalen Welt zu thematisieren, aber ausgerechnet Apple Macbooks oder iPads? 😀

    Die Idee finde ich aber gut und würde sicherlich auch deutschen Schulen zu Gesicht stehen. Und wenn dort vllt. die Geldbörse nicht ganz so locker sitzt, dann tuns auch Ultrabooks von Acer, Samsung & Co. oder preiswerte Einsteigertablets mit Android für das halbe Geld 😉

    23. Aug 2013 | 16:01 Uhr | Kommentieren
    • Somaro

      Schön wär’s, leider sprechen da ein paar DInge gegen:
      1) Die Schule von der berichtet wird hat in der letzten Jahren so massiv eingespart und seine Regeln verschärft dass Eltern und Schüler bereits von einem Knast reden.
      2) Die deutschen Schulen haben nicht mal Geld ganztägigen Unterricht zu bieten, also genug Lehrer einzustellen. Geschweige denn Geld für Computertechnik auszugeben die im Beruf später kaum Relevanz hat.
      3) Technik ist in Deutschland nicht gern gesehen. Hier herrscht das Nerd-und-Gamer-Denken vor. Im Zweifel sind Computernutzer pädophile Arbeitslose.
      .
      Gebe dir recht, wäre sehr schön. Aber bevor das passiert müssen noch sehr, sehr viele Schulen in den USA modern ausgestattet werden.

      23. Aug 2013 | 19:00 Uhr | Kommentieren
      • Christoph

        Hallo Somaro,

        ernsthaft? Das klingt ja ziemlich heftig. Mh, wenn das so zutrifft auf diese US-Schule, dann reißen die Macbooks diese Missstände wohl auch nicht mehr raus… 😉
        Bei Punkt 2 geb ich vollkommen Recht. Habe selbst im Verwandtenumfeld eine Lehrerin. Geld ist in diesen Institutionen ein Fremdword, so dass wenn überhaupt mal über einen PC pro Klasse diskutiert wird *Facepalm*
        Ich sehe dieses Klischee-Denken auch weit verbreitet, aber mit einem müden Lächeln, es sei denn Bürokaufleute, Banker, Grafiker, Ingenieure, Konstrukteure, Verwaltungsangestellte usw. sind alles „Nerds und Gamer“ 😉
        Wer im Jahr 2013 noch so beschränkt denkt, bitte 😉

        27. Aug 2013 | 9:11 Uhr | Kommentieren
  • lala

    Ich finde es richtig das man gleich professionelle Hard-und Software einsetzt und nicht solche billigteile von Acer oder Samsung verwendet wo die halb Schulstunde draufgeht um die Software anzuschmeissen. Das Treiberprobleme und updates … ah hör auf.
    Wenn man mit Rechnern mehrere Stunden und das täglich arbeiten soll das soll es auch Qualität sein . Für Facebook reicht auch so ein Kachelmist.

    24. Aug 2013 | 3:50 Uhr | Kommentieren
    • Christoph

      Ich wollte hier keinesfalls einen populistischen Kommentar hinterlassen.
      Bin selbst überwiegend zufriedener Macbook Pro Besitzer und lege Wert auf Qualität.
      Ich wollte lediglich darauf hinweisen, dass ich persönlich es für zumindest überdenkenswert halte, gerade im Bildungsbereich, wo quasi die Gelder mit am Knappsten bemessen sind, dass dann einfach mal ne ganze Schule ausgerechnet mit Apple-Produkten ausgestattet wird.
      Ich möchte damit die Apple Geräte keinesfalls diskreditieren, nur hielte ich insbesondere für diesen Einsatzzweck preiswertere Notebooks bzw. Tablets v.a. vom finanziellen Standpunkt aus für geeigneter.
      Das Argument, mit „Billigteilen“ oder Treiber- und Softwareproblemen gehören zwar zu den Standard-„Argumenten“ gegen die Apple-Konkurrenz, sachlich haltbar sind aber nicht 😉

      27. Aug 2013 | 9:21 Uhr | Kommentieren

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