Apple schickt Delegation nach Russland

| 8:56 Uhr | 0 Kommentare

Apple möchte sein Russland-Geschäft erweitern und sendet nun hohe Firmenvertreter nach Russland, um mit den lokalen Mobilfunkanbietern zu verhandeln.

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Nach Meldung von TechCrunch sollen die Apple-Vertreter diese Woche in Russland eintreffen. Es sind Treffen mit verschiedenen Handelspartnern Apples anberaumt. Apple würde gern seine Verkäufe in Russland steigern und ist daran interessiert, neue Rahmenverträge mit den Vertriebsstellen aushandeln. Es wird auch darum gehen, herauszufinden, welche iPhone-Modelle sich am besten für den russischen Markt eignen.

Hintergrund der Treffen sind Schwierigkeiten, das iPhone in die Verkaufsprogramme der russischen Carrier nehmen zu lassen. Der wichtigste Carrier, die Mobile TeleSystems (MTS), hat 2012 das iPhone aus seinem Angebot entfernt. Seitdem kann Apple seine Geräte nur noch über Drittanbieter vertreiben.

Als weitere Hürde kommen hohe Importzölle hinzu, die das iPhone in Russland zu teuer machen. Apple verkauft seinen Vertragspartnern zumeist große Kontingente an Geräten. Angesichts des erhöhten Endpreises ist daher die Nachfrage zu gering, sodass die Carrier wenig Anreiz haben, Verträge mit Apple einzugehen. Ein preiswerteres iPhone wie das erwartete 5C könnte dieses Problem lösen.

Trotz der Schwierigkeiten scheint nach Aussage von Tim Cook das Russland-Geschäft gut zu laufen. Der nun angekündigte Besuch hochrangiger Apple-Vertreter kann es also nur noch besser machen.

Auf den iPhone-Nachfolger sowie das iPhone 5C werden russische Käufer allerdings mit großer Wahrscheinlichkeit länger warten müssen als Interessenten in den USA und Europa. In Russland starten neue Modelle meistens mit mehrmonatiger Verspätung.

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