Apple patentiert „silent disco“ Modus für iOS-Geräte

| 9:38 Uhr | 4 Kommentare

Habt ihr schon einmal eine „Silent Disco“ besucht? Wir nicht. Zwar haben wir im TV den ein oder anderen Beitrag gesehen, erlebt haben wir dieses „Feeling“ bisher nicht. Besucher einer Silent Disco tanzen zu Musik, die sie über Funkkopfhörer eingespielt bekommen. Für Betrachter ohne Kopfhörer ein interessantes Spektakel.

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Apple beschreibt in einem nun bekannt gewordenen Patent eine „silent disco“ Technologie für iOS-Geräte. Das US Patent- und Markenamt hat Apple das Patent 8,521,316 „Coordinated group musical experience“ zugesprochen. Darin umschreibt der Hersteller aus Cupertino, wie eine Gruppe von Menschen Musik über Kopfhörer erleben können.

Anstatt Lautsprecher, die für jedermann zu hören sind, setzt Apple auf eine Vernetzung von Kopfhörern. Anders als bei der Silent Disco wird nicht zwangsläufig jedem Zuhörer der gleiche Song eingespielt. Stattdessen können sich ähnelnde Songs (gleicher Rhythmus und gleiche Geschwindigkeit) genutzt werden, um die Musikliebhaber im gleichen Takt zum Tanzen zu bringen.

Auch besteht für den DJ z.B. die Möglichkeit die Geschwindigkeit für einzelne Songs zu erhöhen, schon werden die anderen Songs der Mithörer ebenso schneller abgespielt. Das Patent wurde von Apple schon 2013 eingereicht. Als Erfinder wird Sylvain Rene Yves Louboutin genannt. In dem Patent heißt es übrigens, dass die Technologie in einer selbständigen App im App Store untergebracht werden kann. (via)

Kategorie: Apple

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4 Kommentare

  • Inari

    Kumpel war einmal in Berlin in so einer Disko. Er meinte, das ist sehr gewöhnungsbedürftig. Aber da ich kein bassfreund bin und mich normale Diskos daher total nerven, finde ich das Konzept sehr interessant.

    28. Aug 2013 | 10:16 Uhr | Kommentieren
  • Steijner

    Kein „Bassfreund“ sowas habe ich noch nie gehoert, das kannst du uns gerne näher erklären 😀 sowas ist mir noch nie zu Ohren gekommen….

    28. Aug 2013 | 12:01 Uhr | Kommentieren
  • Mac Taylor

    gute Kopfhörer sollten auch Bass darstellen können… der Boden wackelt nicht, aber im Bauch spüren geht durchaus 🙂

    28. Aug 2013 | 12:59 Uhr | Kommentieren
    • Inari

      Bass geht natürlich. gute basskopfhörer sind z.b. die 770/990 pro von beyerdynamic, schlechte mmn z.b. die custom one pro von beyerdynamic. aber der bass ist im Kopf, nicht in der magengegend. Der körperschalldruck fehlt ja, was ich sehr angenehm finde. Der total übersteuerte, drückende Bass in diskos (bei mieser Luftzufuhr) verdirbt mir den Spaß.

      Aber ob so eine totenstille im diskoraum zum eintreten einlädt? Immerhin kann bestimmt jeder die Lautstärke selbst einstellen (keine papierkügelchen mehr in den ohren und insgesamt deitlich besserer sound) und ggf den Hörer mal absetzen.

      Beim eng tanzen sind die Phones aber bestimmt nervig, wenn es keine in-ears sind.

      28. Aug 2013 | 13:41 Uhr | Kommentieren

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