Verizon kauft Vodafone-Anteile für 130 Milliarden Dollar

| 17:15 Uhr | 0 Kommentare

Vodafone möchte nach über zehn Jahren Zusammenarbeit mit Verizon aus dem US-Geschäft aussteigen und hat nun seine gesamten Anteile an den amerikanischen Partner abgetreten: 130 Milliarden US-Dollar ist der Deal wert – ein historisches Geschäft und das zweitgrößte in der Geschichte des britischen Mobilfunkanbieters nach der Übernahme von Mannesmann im Jahr 2000 für 203 Milliarden Dollar.

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Ein Teil der Verkaufssumme wurde bereits transferiert: Verizon zahlte 59 Milliarden Dollar bar aus, weitere 60 Milliarden sollen als Aktien und der Rest über andere Bankgeschäfte überwiesen werden. Nach Bekanntwerden dieses Geschäfts legte die Vodafone-Aktie um 14 Prozent zu. Der Konzern plant, einen Großteil der Summe als Devisen an die Anteilseigner abzugeben. Mit dem übrigen Teil sollen Schulden zurückgezahlt und kleinere Investitionen getätigt werden.

Vodafone hatte bisher 45 Prozent der Anteile an Verizon Wireless gehalten.
Mit dem Ausstieg aus dem Gemeinschaftsunternehmen wird Vodafone in Zukunft kleinere Brötchen backen müssen. Die Mobilfunksparte in den USA zählt zu den profitabelsten Geschäften weltweit. Es hatte allerdings schon seit Beginn der Kooperation Probleme mit dem Partner Verizon gegeben, der sich dem Einfluss von Vodafone fortlaufend widersetzt hatte.

Mit dem Ausstieg wird der Markt in Europa wieder zum Kerngeschäft von Vodafone zählen. Während sich das Unternehmen in den letzten zwei Jahrzehnten weltweit ausgedehnt hat, könnte es durch die aktuelle Verkleinerung selber zum Übernahmekandidaten für die Konkurrenten werden. (via)

Kategorie: Apple

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