MacBook Pro 2013 ist da: Retina Display, Intel Haswell, 802.11ac WiFi, schnellerer SSD-Flash Speicher

| 20:54 Uhr | 17 Kommentare

Erwartungsgemäß hat Apple im Rahmen der heutigen Keynote das neue MacBook Pro 2013 (mit Retina Display) vorgestellt und dieses optisch und technisch auf Vordermann gebracht. Das MacBook Pro mit Retina Display verfügt über Intel Core Prozessoren der vierten Generation, schnellere Grafik, längere Akkulaufzeit, schnelleren Flash-Speicher sowie 802.11ac WiFi.

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Das 13″ Retina MacBook Pro 2013 ist gerade mal 1,8cm dick und verbindet hohe Leistung mit Mobilität. Das neue 13″ MacBook Pro mit Retina Display kommt mit Dual-Core Intel Core i5 CPUs (standardmäßig mit bis zu 2,6GHz), Turbo-Boost mit bis zu 3,1GHz, neue Intel Iris Grafik Prozessoren, schnelleren SSD-Flash, 802.11ac WiFi und mehr. Optional kann das 13″ MacBook Pro 2013 mit Retina Display mit Dual-Core Intel Core i7 Chips (bis zu 2,8GHz) bestückt werden. Je nach Modell sind 4GB oder 8GB Speicher standardmäßig verbaut. Beim Speicher habt ihr ebenso standardmäßig die Wahl zwischen 128GB, 256GB bzw. 512GB PCIe basiertem Flash-Speicher.

Weiter geht es mit dem 15″ Retina MacBook Pro. Hier bietet Apple zwei Standard-Modelle an und verbaut Quad-Core Intel Core i7 CPUs mit 2,0GHz oder 2,3GHz, 8GB Ram bzw. 16GB Ram. 256GB SSD bzw. 512GB SSD, Intel Iris Pro Graphics bzw. Intel Iris Pro Graphics und Nvidia GeForce GT 750M. Das 15-Zoll MacBook Pro mit Retina Display kann mit schnelleren Quad-Core Intel Core i7 Prozessoren bis zu 2,6 GHz mit Turbo Boost-Geschwindigkeiten von bis zu 3,8 GHz konfiguriert werden.

An der Akkulaufzeit hat Apple ebenso geschraubt. Das 13″ Modell bietet bis zu 9 Stunden Akkulaufzeit, das 15″ Modell kann per Akku bis zu 8 Stunden betrieben werden. Der PCIe basierte Flash-Speicher bietet eine bis zu 60 Prozent höhere Lesegeschwindigkeit als der Vorgänger. 802.11ac WiFi bietet eine bis zu dreimal schnellere WiFi-Verbindung, und Thunderbolt 2 liefert bis zu 20Gbit/s Bandbreite an jedes externe Gerät.

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Das neue MacBook Pro wird mit OS X Mavericks ausgeliefert. Zudem hat Apple bekannt gegeben, dass neben den iLife Apps nun auch die iWork Apps beim Kauf eines neuen Macs kostenlos enthalten sind.

Preis und Verfügbarkeit
Alle neuen MacBook Pro 2013 mit Retina Display sind ab sofort und mit sofortiger Verfügbarkeit im Apple Online Store erhältlich. Erfreulich ist, dass Apple an der Preisschraube gedreht hat und das 13″ Retina MacBook Pro 2013 preiswerter geworden ist. Beim kleinsten Modell geht es bei 1299 Euro los. Auch der Preis des 15″ MacBook Pro 2013 mit Retina Display wurde gesenkt. Hier geht es bei 1999 Euro los. Neben den Standardmodellen bietet Apple verschiedene CTO-Optionen an, mit denen ihr eure Geräte individuell mit schnelleren Prozessoren, mehr Arbeitsspeicher, mehr SSD-Flash-Speicher etc. an.

Hier findet ihr das neue MacBook Pro im Apple Online Store

Kategorie: Mac

Tags:

17 Kommentare

  • Meisti

    Gutes, solides Update.

    Habe mir soeben mein erstes Macbook bestellt 😀 (13″ Retina, 8GB Ram). Der Preis-Abschlag finde ich toll, obwohl wenn man 8GB Ram nimmt (so wurde das vorherige als Standard angeboten?) kommt man fast auf den selben Preis..

    22. Okt 2013 | 21:02 Uhr | Kommentieren
  • Lloigorr

    Die 15″ MacBook Pro ohne Retina gibt es nicht mehr 🙁

    22. Okt 2013 | 21:02 Uhr | Kommentieren
  • Stefan

    wo bekommt man diese backgrounds her??

    22. Okt 2013 | 21:14 Uhr | Kommentieren
  • Florian

    Mich interessiert ob das neue 15 “ Macbook Pro Retina nun mit Abstand eines der „schnellsten“ technisch besten ist oder ob hier auch eines der neuen „Windows“ Notebook mithalten kann?

    22. Okt 2013 | 21:33 Uhr | Kommentieren
  • Sappo

    Muss ich jetzt ehrlich um eine gute Grafikkarte zu haben das komplette Upgrade kaufen. Also für 2599€
    Oder ist die Iris Pro besser oder genau so gut wie die 650m im Vorgänger?

    22. Okt 2013 | 23:31 Uhr | Kommentieren
  • Tristanx

    im 13″ Retina ist die 5100er verbaut und im 15″ die 5200er

    22. Okt 2013 | 23:41 Uhr | Kommentieren
    • Oli

      Korrekt.
      Im 13″ MBPr kann man zwischen diesen CPUs wählen:
      http://ark.intel.com/de/compare/75990,75991,75992

      Die Iris Pro soll schon ein sehr sehr deutlicher Schub nach vorne sein, im Vergleich zur 4000er. Wenn Du allerdings was zum Gamen brauchst, ist ein Desktop-PC sicherlich grundsätzlich eine bessere Wahl …

      23. Okt 2013 | 10:43 Uhr | Kommentieren
  • Patrick

    Die Aussage mit der Arbeitsspeicherkonfiguration beim 13″ Retina Modell stimmt nur teilweise: da sind zumindest bei den teureren Konfigurationen bis zu 16 Gb möglich, was ich mir persönlich schon seit langem gewünscht habe 🙂

    23. Okt 2013 | 9:30 Uhr | Kommentieren
  • Oli

    So lange hab ich auf das neue MBPr gewartet, jetzt ist es da und ich raufe mir die Haare.
    Nehm ich lieber 16GB RAM + 256 GB SSD oder 8GB RAM und die 512er SSD? In beiden Fällen lande ich mit dem 2.6er i5 bei 1.799,- Euro.
    Die Qual der Wahl … Beides hat Für und Wieder. Wie gesagt, ich raufe mir die Haare. (Auch wenn die Tendenz eher Richtung 512er SSD geht …)

    23. Okt 2013 | 10:33 Uhr | Kommentieren
    • iShaft

      Nehm‘ 16 GB RAM (! Da fest verlötet) und wenn Du es Dir leisten kannst ne 512er SSD… Du wirst es nicht bereuen.

      23. Okt 2013 | 10:40 Uhr | Kommentieren
      • Oli

        Im Grund ist Beides eine endgültige Entscheidung.
        RAM ist fest verlötet – keine Möglichkeit aufzurüsten. Die SSD in den MBPr’s ist was Properitäres. Kann man nicht gegen was von der Stange austauschen. Wenn es irgendwann ein Upgrade-Kit von einem Drittanbieter mit 512 GB geben sollte, wäre es vermutlich so teuer, dass es unrentabel wäre.

        Wie immer ich mich entscheide, ich werde ne ganze Weile mit der Entscheidung leben müssen.

        Früher stimmte die Aussage: RAM ist durch nichts zu ersetzen. Heute kann man das nicht mehr so unreflektiert stehen lassen. Denn die internen SSDs sind mittlerweile so schnell, dass sogar SWAP seinen grossen Schrecken verliert. Dazu noch die effiziente Speicherverwaltung von Mavericks … in 99% der Fälle dürften 8 GB RAM ausreichend sein. Platz auf der Festplatte hingegen, das ist so eine Sache … 256GB sind nicht so viel, dass ich sofort sagen würde, dass das für die Ewigkeit reicht.

        16GB RAM und 512er SSD – klar wäre das die beste Lösung. Aber dann bin ich bei 2000,- Euro und meine Schmerzgrenze wäre überschritten.

        So oder so, gegen mein aktuelles late2010er MBA mit 4 GB RAM und 128GB SSD und 1,86GHz Core 2 Duo CPU wird das neue MBPr ein Biest sein. Ein nettes Biest, natürlich. 😉

        23. Okt 2013 | 10:55 Uhr | Kommentieren
  • missoff

    Da hab ich mir endlich das Geld für ein neues MBPr zusammengespart und freu mich auf die neuen Modelle und dann… muss ich um auf 512 GB Speicherplatz zu kommen ernsthaft die Variante für 1799 Euro nehmen, da die beiden günstigeren Varianten nicht aufrüstbar sind bezüglich Speicherplatz. Das finde ich schon sehr ärgerlich. Die beiden günstigeren würden für mich von der Leistung her locker reichen. Es geht lediglich darum, dass ich nicht in 2 Jahren mal wieder merken will, dass 256 GB doch viel zu wenig sind… Oder weiß jemand, eine andere Möglichkeit?
    Sehr schade, auch wenn ich natürlich froh bin, dass jetzt überall SSD drin is…

    23. Okt 2013 | 11:46 Uhr | Kommentieren
    • Oli

      Eine grundsätzliche Überlegung dazu (wie Du evtl. gelesen hast, stehe ich ja vor dem gleichen Dilemma) ist noch: das MBPr hat USB3 und Thunderbolt2. Das sind zwei sehr sehr schnelle Schnittstellen. Bereits heute ist eine externe USB3-SSD oder ein (guter) USB3-Stick eine wirklich schnelle Variante, um grosse Daten abzulegen. (Und in 2 Jahren voraussichtlich deutlich billiger als heute)
      Somit: es hängt von der Verwendung ab. Wenn Du viel Speicherplatz brauchst, weil Du z.B. ein grosses Musik- oder Video-Archiv hast, dann wäre es ggfs. eine Option, auf so ein externes Medium zu gehen.
      Wenn Du eher befürchtest, dass die 256GB im normalen täglichen Gebrauch nicht genug sind, dann wäre die 512er Option natürlich die sicherere.

      23. Okt 2013 | 12:08 Uhr | Kommentieren
      • missoff

        Ich nutze mein MBPr überwiegend zum Auflegen in Clubs. Da kommen mittlerweile sehr große Datenmengen zusammen und das wird auch noch weiter zunehmen.
        Ich brauche die Daten sozusagen „sofort“ direkt von der externen Festplatte, also nicht als Archiv. Ist die Geschwindigkeit von USB3 / Thunderbolt2 hoch genug um einen so schnellen Zugriff zu gewährleisten? Wenn das ganze dann ruckelt oder auch nur ne halbe Sekunde Verzögerung hat, bringt mir ein externer Speicher halt kaum was. Da wäre dann echt nur die 512 GB Version möglich für mich.

        23. Okt 2013 | 12:22 Uhr | Kommentieren
        • Oli

          Ich nehme an, Du sprichst somit von WAV oder MP3 Dateien …
          Thunderbolt2 hat 10GBit/s, USB3 hat 5GBit/s
          Das sind brutto-Werte, natürlich.
          Das heute normale USB2 (zum Vergleich) hat 480 Mbit/s.
          Somit ist USB3 min. 10x so schnell wie USB2 und Thunderbolt2 min 20x so schnell.
          Aus Wikipedia: CD-Qualität (16 Bit stereo = 4 Bytes pro Sample (2 Byte pro Kanal), 44.100 Hertz) ergibt z.B. also etwa 10 Megabyte pro Minute (60 s * 44.100 Hz * 4 byte)
          Anders gerechnet: 1s * 44.100Hz * 32bit = 1411bit/s = 1,4Kbit/s
          Somit behaupte ich, dass es überhaupt kein Problem ist, Soundfiles von externen Geräten abzuspielen. Aber teste es selbst mal. Nach meiner Rechnung müsste selbst ein stinknormaler USB2-Stick schnell genug sein, einen Song als WAV-Datei ruckel- und stotterfrei abzuspielen. Wenn dem so ist, bist Du mit USB3/Thunderbolt2 auf der 1000% sicheren Seite.
          Und wenn Du mp3 files verwendest, kannst Du das Alles gleich nochmal hoch 10 nehmen, da die Bitrate hier nochmal viel geringer ist. Für mp3 würde vielleicht sogar USB1.1 ausreichen.
          Worüber Du Dir eher Gedanken machen musst, ist wohl das Handling. Bei der internen SSD hast Du alles im Rechner. Sonst musst Du mit einem externen Laufwerk rumfuchteln, hast ein Kabel zwischen den Beiden hängen (was nach Möglichkeit nicht im Live-Betrieb rausflutschen sollte) etc. etc.

          23. Okt 2013 | 13:02 Uhr | Kommentieren
  • werner

    Nun, ich habe mir den 15″ Retina letztes Jahr im Dez. besorgt. Ausstattung komplett: 16MB Ran 1TB SSD.
    Ist nicht gerade billig, bin aber total zufrieden mit dem Ding. Zumindest für das was ich ihn brauche. Desktop sind sicher um einiges mehr zu konfigurieren. Aber ich brauch halt eben mobil! >> Leichter dünner, strapazierbar. So für mich geschaffen …

    28. Mai 2014 | 13:08 Uhr | Kommentieren

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