Carl Icahn besitzt Apple Aktien im Wert von 2,5 Milliarden Dollar, fordert 150 Milliarden Dollar Aktienrückkaufprogramm

| 21:37 Uhr | 9 Kommentare

Bereits gestern hatte Multi-Milliardär Carl Icahn bekannt gegeben, dass er am heutigen Tag einen Brief veröffentlichen wird, den er an Apple CEO Tim Cook geschrieben hat. Dieser Brief lieg nun öffentlich vor und darin bekräftigt Icahn abermals seine Forderungen an Apple.

icahn

Erstmals trat Icahn Mitte August in Erscheinung, in dem er kräftig in die Apple Aktie investierte. Anschließend forderte er immer wieder ein größeres Aktienrückkaufprogramm seitens Apple und traf sich zu diesem Zweck mit Apple CEO Tim Cook und Apple CFO Peter Oppenheimer Anfang Oktober in New York.

In dem nun bekannt gewordenen Schreiben spricht der Investor davon, dass er zum Zeitpunkt des Treffens mit Cook Anfang des Monats 3.875.063 AAPL Aktien besessen habe. Mittlerweile habe er diese Zahl um 22 Prozent auf 4.730.739 Aktien erhöht. Er ist fest davon überzeugt, dass die Apple Aktie stark unterbewertet ist.

Zudem bekräftigte er seine Ansichten, dass Apple das Aktienrückkaufprogramm von derzeit 60 Milliarden Dollar (auf drei Jahre verteilt) auf 150 Milliarden Dollar ausweiten solle.

Gleichzeitig gab Icahn zu verstehen, dass er an der Apple Kultur und am Management nicht auszusetzen habe. Das einzige was er als Aktionär kritisiere sei die Größe und der Zeitrahmen des Aktienrückkaufprogramms.

9 Kommentare

  • John

    was für ein dummer selbstsüchtiger egoistischer Mensch. Wegen solchen Menschen geht die ganze Wirtschaft kaputt. Reichen seine scheiß Milliarden nicht aus? Der Typ ist 77 Jahre alt… bald ist er doch eh tot und das Geld kann er nicht mitnehmen. Kann er nicht einfach Apple in Ruhe lassen?

    24. Okt 2013 | 22:02 Uhr | Kommentieren
  • Thomas

    lieber john, ich denke du hast absolut keine ahnung von wirtschaft – du würdest es bestimmt genau so machen. Wer sagt dir das er sein Vermögen in cash hat?! Er kann es genau so in wohltätigen Stiftungen angelegt haben…

    24. Okt 2013 | 22:15 Uhr | Kommentieren
    • Gerd

      Was heißt hier „…kann es genau so…“? Soll das ein Konjunktiv für Arme sein? Mr. Icahn hat sein Vermögen nicht in wohltätigen Stiftungen, sondern an der Börse in Aktien angelegt. Das hat übrigens auch nichts mit „Wirtschaft“ zu tun, sondern so wie er sich gibt, mit „Macht“. Das ist der Sex des Alters, wenn man keinen Bock auf Golf hat.

      25. Okt 2013 | 10:23 Uhr | Kommentieren
  • DvdV

    Eigentlich ist mir der Börsenkurs von Apple völlig egal, denn der Kurs macht meine Produkte nicht besser oder schlechter.

    Ich frage mich, wie man nicht verstehen kann, dass der Kerl einer der wenigen Freunde ist, die Apple an der Wall Street hat.

    24. Okt 2013 | 22:34 Uhr | Kommentieren
  • Robert

    Reine Spekulation – er kauft Aktien zu einem gesunkenen Kurs (schaut Euch die chart an) und verlangt (das darf er aufgrund der Menge an Aktien) vom Vorstand das dieser sein Rückkaufprogramm verstärkt. Dies treibt den Kurs deutlich in die Höhe – klar, wenn du Apple Aktien hast und die wollen die bei Apple unbedingt zurückkaufen dann wird das teuer – und schon hat der liebe Anleger aus 2.5 Mrd USD vielleicht 4-5 Mrd USD gemacht. So verdient man Geld mit Geld. Ist doch einfach, oder? Apple juckt es nicht wirklich, solange er nicht über eine gewisse Anteilshöhe kommt bzw. andere Großaktionäre ins Boot holt. Ziel von allen Apple Aktionären ist es, maximalen Profit zu machen – Apple selbst ist ihnen dabei relativ egal. Und die Politik des Cash-Hortens von Apple ist auch nicht optimal aus Sicht der Aktionäre, warum braucht Apple soviel Cash? Die kaufen fast nichts damit und ausschütten tun sie es auch nicht. Also – her damit an die Aktionäre. Ich selbst habe 5 APL Aktien und freue mich auch wenn der Kurs steigt, verkaufen werde ich sie aber nicht. Vielleicht meine Kinder oder Enkel mal.

    25. Okt 2013 | 8:13 Uhr | Kommentieren
    • Gerd

      Also, eine Antwort auf die Frage: „Warum hortet Apple so viel Geld?“ ist z.B. dass Apple dadurch sehr flexibel ist und entweder teure Firmenübernahmen stemmen kann oder aber im Fall eines Versuchs einer feindlichen Übernahme sofort darauf reagieren kann. Dann macht es nämlich erst Sinn die eigenen Aktien rückzukaufen und damit die feindliche Übernahme abzublocken. Der Aktienrückkauf, so wie er jetzt läuft, ist mittelfristig der richtige Weg. Das schlimmste was passieren kann ist aber, den ganzen Cash für irgend einen Blödsinn zu verplempern, den ein 1%-Aktionär sich vorstellt, um seine eigenen Ziele durchzusetzen.

      25. Okt 2013 | 10:29 Uhr | Kommentieren
      • Gerd

        Ergänzung:

        Schon mal überlegt, dass Google auf Apple scharf sein könnte? Google hat genug Geld und hat selbst nur eine Frickel-Hardware-Abteilung. Google-Glass ist eine gute Idee, aber so wie es jetzt ist wohl eher schlecht umgesetzt. Bei Apple muss man sich manchmal fragen, ob sie wirklich noch die innovative Software machen wollen, wie sie das mal früher drauf hatten. Das neue iPage (und Konsorten) ist ja wohl nicht so das nächste „One more thing“!

        25. Okt 2013 | 10:39 Uhr | Kommentieren
        • MrUNIMOG

          Google soll auf Apple scharf sein?

          Mit ihren 45 Mrd. USD Barreserven könnten die nicht einmal Daimler kaufen… Apples Börsenwert beträgt etwa das Zehnfache.

          Umgekehrt würde eher ein Schuh daraus…

          25. Okt 2013 | 17:50 Uhr | Kommentieren
  • Marco

    Dieser Rückkauf wäre falsch. Icahn drängt zu dem Schritt, da er seine eigenen Aktien pushen will. Icahn ist dabei das Unternehmen total egal. Schon in der Vergangenheit hat der sowas abgezogen. Apple soll lieber in Entwicklung, Werbung und Mitarbeiter stecken – als in dem Aktienmarkt, der eh immer nur super temporär Früchte trägt.

    26. Okt 2013 | 10:30 Uhr | Kommentieren

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