MacBook Pro 2013 Test: Viel Licht, wenig Schatten

| 13:14 Uhr | 10 Kommentare

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In der vergangenen Woche hat Apple das neue MacBook Pro mit Retina Display (Ende 2013) vorgestellt. Dieses konnte im Anschluss an die Keynote mit sofortiger Verfügbarkeit über den Apple Online Store bestellt werden. Anwender, die das Gerät unmittelbar nach der Keynote bestellt haben, haben die Geräte längst geliefert bekommen.

Apple hat das MacBook Pro 2013 punktuell verbessert und setzt ab sofort auf die neue Intel Haswell- bzw. Intel Crystallwell Prozessoren, neue Grafik-Chips, 802.11ac WiFi, schnelleren PCIe basierten SSD-Flash Speicher, und Thunderbolt 2. Während das 15“ Modell optisch unverändert blieb, hat Apple das 13“ Modell einen Hauch dünner und leichter konzipiert. Die Akkuleistung der Geräte konnte auf bis zu 9 Stunden (13“ MacBook Pro 2013 mit Retina Display) bzw. bis zu 8 Stunden (15“ rMBP) gesteigert werden.

Erfreulich ist zudem, dass Apple die Preise deutlich gesenkt hat (das Einsteigermodell gibt es mit 1299 Euro nun 200 Euro preiswerter als zuvor), und dass iWork und iLife kostenlos beim Kauf eines neuen Macs an Bord sind.

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Im Internet tauchen bereits die ersten MacBook Pro 2013 Testberichte auf. Viel Licht und wenig Schatten, so lässt sich das neue Retina MacBook Pro bewerten. So haben sich beispielsweise die Kollegen von Ars Technica dem Gerät gewidmet. Im Vergleich zum letzten Jahr sehen die Kollegen eine deutliche Verbesserung.

Am Gehäuse und der Verarbeitung gibt es nichts auszusetzen, Thunderbolt 2 ist eine gute Erweiterung, Das Display beim 15“ Retina MacBook Pro bietet nach wie vor beeindruckende 2880 x 1800 Pixel. Zwar bieten bereits zahlreiche Applikationen schon eine Retina Display Unterstützung, leider jedoch noch nicht alle. Apps, die nicht angepasst sind, erkennt man.

Die verbauten CPUs sind leistungsstark, bringen allerdings nicht so einen Leistungsschub, wie bei früheren Generationswechseln. Dies liegt daran, dass Intel an der Leistungseffizienz gearbeitet hat und die Akkulaufzeit bei der Entwicklung im Auge hatte. Als schade empfinden die Kollegen, dass nicht beide 15“ Standardmodelle über eine native Grafikkarte verfügen. Beide 15“ rMBP besitzen die neue Intel Iris Pro, jedoch besitzt nur das „große“ 15“ MacBook Pro die Nvidia GeForce GT 750M.

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Die SSD-Leistung kann Ars Technica absolut überzeugen. Aus einer SATA-Anbindung wurde eine PCIe basierte Anbindung und dass spürt man in allen Bereichen. Ein enormer Geschwindigkeitsschub im Vergleich zum Vorgänger. Beeindruckend, mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Zudem ist 802.11ac ein Pluspunkt.

Bei The Verge sieht das Ergebnis ebenso positiv aus. Hier ein Auszug aus dem Resümee

Das 15“ MacBook Pro mit Retina Display ist wahrscheinlich der beste all-around Laptop auf dem Markt. Es ist portabel, unglaublich leistungsstark, besitzt ein wunderschönes Trackpad und einen angepassten Preis. Nicht preiswert, aber verglichen mit ähnlichen Laptops garnicht so schlecht.

Insgesamt verteilen die Kollegen 9,1 von möglichen 10 Punkten. In den Unterkaterien Touchpad, Display gibt es die volle Punkzahl. bei Design, Keyboard, bei der Leistung, Akkulaufzeit und Software gibt es 9 Punkte und bei Hitze/Geräuschkulisse gibt es 8 Punkte.

Hier findet ihr das neue MacBook Pro im Apple Store

Kategorie: Mac

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10 Kommentare

  • unich

    Naja es ist nicht günstiger geworden. Sie haben weniger RAM reingepackt und einen schwächeren Prozessor. Nehme ich die wieder dazu bin ich beim gleichen Preis wie letzes Jahr.

    28. Okt 2013 | 13:38 Uhr | Kommentieren
    • Danzer

      Weniger Speicher? Schwächerer Prozessor? Nur weil die GHz niedriger ist, ist es noch lange kein schwächerer Prozessor. Die CPU Leistung ist zwischen 4 und 10 Prozent gestiegen. Gleichzeitig wurde die Batterielaufzeit deutlich gesteigert.

      https://www.macerkopf.de/2013/10/25/retina-macbook-pro-2013-benchmarks/

      Ich überlegen intensiv, ob ich mir das 15″ MacBook Pro mit Retina gönnen soll.

      28. Okt 2013 | 13:55 Uhr | Kommentieren
      • unich

        Ja 4GB statt 8GB

        und 100mhz weniger. zumindest beim 13er

        28. Okt 2013 | 14:07 Uhr | Kommentieren
        • MrUNIMOG

          Hast du den Artikel überhaupt gelesen? Beim RAM hast du ja recht, aber scheiß auf die Taktrate. Aus obigen Benchmarks geht doch wohl klar hervor, das die CPU-Leistung trotz 300 MHz geringerer Taktung um eine ganze Ecke gesteigert wurde…

          Also nichts von wegen schwächerer Prozessor.

          28. Okt 2013 | 20:45 Uhr | Kommentieren
  • Meisti

    Das mit dem Ram ist korrekt. Das mit der CPU hingegen ist falsch.

    Ja, die CPU hat weniger GHz, ist jedoch leistungsfähiger. So wäre ein i7 Sandy-Bridge mit 3.0 GHz auch schlechter als ein Haswell i7 mit 2.5 GHz. (In etwa, fiel mir kein besseres Beispiel ein^^)

    28. Okt 2013 | 15:04 Uhr | Kommentieren
  • D

    ähm sorry das neue macbook pro, von der hardware ist es sicherlich ein sahnehäubchen.
    aber wenn ich mir das anschaue, fest verbauter ram, fest verbauter akku….

    und was passiert wenn sich der akku aufbläht? oder der akku durch ist und das gerät dann schon 3-4-5 jahre ist? müll???

    ist echt ein witz.
    wollte mir das neue retina zulegen, weil mein macbook schon ziemlich durch ist, aber das schreckt mich ja eher ab.

    28. Okt 2013 | 18:25 Uhr | Kommentieren
    • Somaro

      Das geht aber jetzt so weiter.
      Das MBP ist die Weiterentwicklung des Air. Apple wird sicher nicht einen Schirrt zurückmachen, die Kunden wollen ja das Dünne, das Leichte. Nachhaltigkeit wird bei den Privaten Nutzern sehr klein geschrieben.

      Und mehr als drei Jahre sollte das Gerät doch nicht halten, D, dann würde Apple ja nichts mehr verdienen wenn du dir kein Neues kaufen müsstest. ^^

      28. Okt 2013 | 18:48 Uhr | Kommentieren
    • Michael

      Ich habe mir am Samstag das rMBP 13″,2.6ghz,512gb geholt und bis sehr zufrieden. Ich finde die Specs sind, wie bei anderen Apple-Produkten auch, nicht so wichtig. Es funktioniert einfach fantastisch, habe es mit jeder App, die ich benutze versucht, es ruckelt nichts, alles geht flüssig. (Games habe ich nicht versucht, da ich das mit der PS3, bald wohl PS4, lieber mache)
      Die einzigen Computer/Laptops die 3-5 Jahre „durchhielten“, waren alle von Apple, und ich hatte einige Geräte von der Konkurrenz… Ausserdem denke ich, dass du in 3-5 Jahren wahrscheinlich eh ein neues Gerät kaufen wirst. Und zeig mir einen Support, der an Apple herankommt..
      Bin erst 2009 durch mein erstes Iphone 2009 auf Apple-Produkte umgestiegen, ich vermisse die „Herumbastlerei“, mit der ich früher zu tun hatte, kein bisschen..

      28. Okt 2013 | 20:27 Uhr | Kommentieren
  • Thomas22

    Manche haben einfach an allem und jedem etwas zu kritisieren. Ich kann nur sagen, dass ich seit Mitte 2012 das 15″ Retina MacBook Pro besitze, bislang keine Probleme hatte und das Gerät uneingeschränkt weiter empfehlen kann.

    28. Okt 2013 | 19:02 Uhr | Kommentieren
  • Tristanx

    Na ja, beim iPhone haben sie auch gesagt das der Akku schlechter zu wechseln ist, weil nun die Lasche fehlt. Dabei gibt es einen „Trick“ mit dem man den Kleber ohne viel Aufwand lösen und den Akku entnehmen kann. Leider wurde der nur auf Apple Schulungen gezeigt, somit wussten die Jungs von iFixti oder engaget es nicht besser Kann mir gut vorstellen das es bei den Retinas auch so ist.

    28. Okt 2013 | 19:27 Uhr | Kommentieren

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