Apple hatte Interesse an BlackBerry Patenten

| 17:44 Uhr | 4 Kommentare

Turbulente Zeiten liegen hinter und vor BlackBerry. Nachdem der kanadische Hersteller lange Zeit eine Vorreiter-Rolle bei Smartphones einnehmen konnte, ging es in den letzten Jahren stark bergab. Verkaufszahlen und Marktanteile sanken und die Gewinne blieben aus.

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Überlegungen kamen auf, dass Unternehmen zu verkaufen. Doch vor wenigen Tagen entschied man sich neu. Der deutsche CEO Thorsten Heins wurde abgesägt, ein neues CEO mit John Chen installiert, der Verkauf des Unternehmens wurde abgesagt und 1 Milliarde Dollar frisches Kapital wurde akquiriert.

Wie nun bekannt wird, war unter anderem Apple daran interessiert, einen Teil des Unternehmens von BlackBerry zu übernehmen. Der BlackBerry Aufsichtsrat soll sich jedoch gegen die Aufteilung des Unternehmens entschieden haben.

In einem Bericht von Reuters heißt es, dass unter anderem Microsoft, Apple und Lenovo neben anderen Firmen daran Interesse zeigten, Teile von BlackBerry zu übernehmen. Weiter heißt es, dass Apple und Microsoft in erste Linie am geistigen Eigentum interessiert waren und gerne das umfangreiche Patent-Portfolio übernommen hätten. Der Aufsichtsrat habe sich jedoch gegen die Offerten entschieden, da eine Aufspaltung nicht Interesse aller Beteiligen und somit von Aktionären, Mitarbeitern, Kunden und Zulieferern gewesen sei.

Kategorie: Apple

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4 Kommentare

  • Joe

    BlackBerry hätte es verdient wieder ganz vorne in der Liga der Besten und Erfolgreichen mitzuspielen. Eine Milliarde frisches Geld für eine Firma, die tief in den roten Zahlen ist und deren neue Produkte weit hinter den Erwartungen hinterher hinkt. Ist frisches Geld die Lösung? Ich fürchte nein. Solange der Käufer Apple und Samsung und deren Produkte im Blickfeld hat, wird es BB schwer haben, wieder schwarze Zahlen zu schreiben. Im Moment kann ich nicht sehen, welches Produkt, welche notwendige Innovation BB bräuchte, um an frühere Erfolge anzuschließen. Verdient hätte BB es!

    09. Nov 2013 | 19:05 Uhr | Kommentieren
    • Gorm Grymme

      Warum?

      09. Nov 2013 | 22:00 Uhr | Kommentieren
  • Joe

    Damit der zukünftige Markt nicht von asiatischen Herstellern immer mehr beherrscht und dominiert wird. Und der Markt braucht starke, konkurrenzfähige und westliche Mitbewerber, auf diese Weise werden Monopolstellungen vermieden. Monopolisten haben in der Vergangenheit in erster Linie immer an sich selbst gedacht und der Verbraucher hatte das Nachsehen. Siehe Microsoft noch vor einigen Jahren, mit ihren völlig überteuerten Programmen. Jetzt, wo eine Gegenkraft durch Apple vorhanden ist, spiegelt sich dies auch in der Preispolitik von MS wieder. Ein gutes Gleichgewicht hat sich immer bewährt.

    09. Nov 2013 | 23:38 Uhr | Kommentieren
  • Joe

    P.S. Und BB hat ein gutes OS und gute Geräte, auch wenn sie im Moment nicht die Aufmerksamkeit bekommen, die sie eigentlich verdient hätten. Noch vor einigen Jahren hatte viele, die es sich leisten konnten, ein BB in der Tasche. Auch BB hatte, wie Nokia, den Smartphone-Trend verschlafen.

    09. Nov 2013 | 23:44 Uhr | Kommentieren

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