Größter Apple-Fan: Google mit über 43.000 Macs

| 6:11 Uhr | 2 Kommentare

Die Google-Angestellten zählen zu den am stärksten begeisterten Nutzern von Apple Hard- und Software. Doch der iPhone-Hersteller kümmert sich offenbar zu wenig um den nötigen Support seiner Businessprodukte, sodass sich Google häufig gezwungen sah, fehlende Software selbst zu entwickeln. Ein Teil davon soll als Open Source der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden.

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So heißt es von Seiten Googles: „Wir benutzen kein einziges Apple Tool, um die Macs zu steuern.“ Dies sagte Softwareentwickler Clay Caviness auf einer Rede auf der LISA Konferenz im November.

Problematisch sei vor allem die Systemverwaltung für den Apple OS 10 Server und den Apple Remote Desktop, die regelmäßig ihren Dienst versagen, „sobald mehr als 50, 100 oder 200 Rechner angeschlossen sind“. Und da Apple nur unzureichend auf Supportanfragen reagiert, da es – so vermutet Caviness – vom Erfolg seiner iPhones ganz und gar eingenommen ist, sei man bei Google dazu übergegangen, auf selbst entwickelte Tools zurückzugreifen.

Insofern entpuppt sich Google als überaus toleranter Kunde Apples, nicht jeder Nutzer würde sich mangelnden Support für Businesslösungen, für die er bezahlt hat, so ohne Weiteres bieten lassen…

Zu den eigenen Entwicklungen zählen das Konfigurationstool „Puppet“, die Paketmanagementsoftware „Munki“ und weitere Open Source Lösungen wie das Systemüberwachungsprogramm „crankd“, „Cauliflower Vest“ und „CanHazImage“. Das letztgenannte Programm erlaubt es Administratoren, ein Systemabbild mit vielen optionalen Komponenten zu erzeugen.

Apples Macs haben sich über die Zeit spürbar ins Herz Googles eingeschlichen und sind heutzutage kaum noch wegzudenken, sind also zum Quasi-Standard bei Google avanciert und werden es wohl auch in Zukunft bleiben. Über 43.000 Macs gibt es bei Google zu verwalten. (via)

2 Kommentare

  • TabletMan

    „Apples Macs haben sich über die Zeit spürbar ins Herz Googles eingeschlichen und sind heutzutage kaum noch wegzudenken“ !

    Nicht nur bei Google. Aber aufgrund fehlender alternativen auch kein Wunder.

    29. Nov 2013 | 9:11 Uhr | Kommentieren
    • Rene

      Die besten Geräte haben selten Alternativen 😉

      29. Nov 2013 | 14:19 Uhr | Kommentieren

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