Video: Tim Cook spricht über Gleichbehandlung

| 16:51 Uhr | 5 Kommentare

Apple CEO Tim Cook ist nur selten bei öffentlichen Auftritten zu sehen. Zwar zeigt er sich häufiger als sein Vorgänger Steve Jobs, nichtsdestotrotz sind seine öffentlichen Auftritte eher selten. So zeigte er sich dieses Jahr z.B. als Interviewpartner bei der AllThingsD Konferenz oder bei einem Medienevent.

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Während seiner öffentlichen Auftritte spricht Cook auch nur selten über sein Privatleben. Bei seiner Rede an der Auburn University zeigte er sich verhältnismäßig offen und sprach über Erlebnisse in seiner Kindheit und seine Leidenschaft, sich für Gleichberechtigung einzusetzen. Zuvor war er von der Auburn University für sein Lebenswerk ausgezeichnet worden.

Cook wuchs in den 1960er Jahren in Alabama auf und wurde dort regelmäßig mit den verheerenden Auswirkungen von Diskriminierung konfrontiert. Nur aufgrund der Hautfarbe wurde vielen bemerkenswerten Menschen die Chance genommen mit entsprechender Menschenwürde behandelt zu werden. Zudem sprach er darüber, wie er mit ansehen müsste, wie ein Kreuz in der Nachbarschaft niedergebrannt wurde.

„Dieses Bild hat sich dauerhaft in mein Gehirn eingeprägt und es sollte mein Leben für immer verändern. Für mich war das Niederbrennen des Kreuzes ein Symbol der Unwissenheit, des Hasses und der Angst vor jedem, der anders ist, als der Mehrheit. Ich konnte es nie begreifen und ich wusste, dass Amerikas und Alabames Geschichte von diesen Hass immer geprägt sein werden.“, so Cook in seiner Rede.

Weiter sprach der Apple CEO darüber, dass in seinem Büro insgesamt drei Fotos hängen, zwei von Robert Kennedy und eins von Martin Luther King Jr. Diese Menschen, so Cook, haben ihr Leben als Verfechter der Menschenrechte und -würde geopfert. Die Bilder inspirieren Cook. Sie dienen täglich als Erinnerung dafür, dass es unabhängig vom eigenen Lebensweg gesellschaftliche Verpflichtungen gibt, die jeder nachkommen sollte.

Cook ist froh, dass ihn sein Weg zu Apple geführt hat, ein Unternehmen, das seine Werte teilt. Anschließend sprach er noch darüber, in welcher Form sich Apple für die Gleichbehandlung von Schwulen, Lesben, Bisexuelle und Transgender einsetzt. Die komplette 13-minütige Rede haben wir euch im Artikel eingebunden. (Danke Max, via)

5 Kommentare

  • Benzel

    super Kerl.

    15. Dez 2013 | 17:24 Uhr | Kommentieren
  • Name

    Ja, die Rede ist schon gut.
    Aber zur „human dignity“ gehört es auch das der reichste Konzern der Welt seinen schwächsten Mitarbeitern, die über 80 h pro Woche hart arbeiten auch keinen Hungerlohn zaht.
    Dieser Konzern, der alle Schlupflöcher nutzt um Steuern zu sparen statt das Land zu unterstützen in dem er gemeldet ist (womit wieder der kleine Mann und die kleinen Unternehmen bluten müssen).

    15. Dez 2013 | 22:09 Uhr | Kommentieren
    • Walli981

      Naja, die für den Hungerlohn arbeitenden Mitarbeiter werden ja in erster Linie von Unternehmen wie Foxconn bezahlt. Selbst wenn Apple mehr an Diese zahlt bleibt die Frage, ob das Geld dann auch direkt in die Taschen der Bandarbeiter wandert – ich denke doch eher nicht.
      .
      Und das Nutzen von Schlupflöchern finde ich keines wegs verwerflich. Apple wie auch andere Unternehmen suchen sich eben einen legalen Weg um Kosten einzusparen. Sind diese Wege durch den Staat gegeben würdest auch du diese als Unternehmenschef nutzen. Gut finde ich an der Stelle, dass Apple anfängt Produktionsstätten langsam wieder in die USA zurück zu verlagern damit der „Kleine Mann“ und das „Kleine Unternehmen“ direkt etwas vom „Reichtum“ Apples hat. Ich hoffe man macht dies mittelfristig sehr konsequent und lässt alles im eigenen Land produzieren.

      16. Dez 2013 | 8:21 Uhr | Kommentieren
      • Name

        Das ist allerdings richtig, die Politik ist daran schuld das diese Schlupflöcher existieren & es wird sehr lange dauern bis diese gestopft sind, falls sie überhaupt je gestopft werden.
        _
        Das mit der Rückführung der Produktion zurück in die USA hat bei Apple vielleicht etwas mit der guten alten Vaterlandsliebe zu tun (was sicher die Leitung von Apple besser beantworten kann als ich), aber sie löst auch ein bisschen die Abhängigkeit zu den Auftragsfertigern.

        16. Dez 2013 | 13:03 Uhr | Kommentieren
  • Eric

    na ja, der Einsatz für sexuell anderweitig orientierte Mitmenschen wird sicher noch verstärkt weil er ja selber dem männlichen Geschlecht zugetan ist ..

    15. Dez 2013 | 22:56 Uhr | Kommentieren

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